Meronia
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Bad Vugum |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| J. Ahtiainen |
Drums |
| T. Elo |
Guitars |
| P. Hagner |
Keyboards |
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| J.P. Hietaniemi |
Sound |
| J. Lehtisalo |
Guitars |
| M. Päivistö |
Bass |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Ed-Visio
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4:11
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| 2. |
Curwen
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4:45
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| 3. |
Wherever Particular People Congregate
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2:27
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| 4. |
Meronia
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8:03
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| 5. |
DNA
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5:13
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| 6. |
Hypto
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6:47
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| 7. |
Low-Pursed
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2:38
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| 8. |
Nude
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5:32
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| 9. |
Colere
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3:36
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| 10. |
Staalo
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6:56
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| 11. |
Kyberia
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3:44
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| 12. |
Gravion
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4:21
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| 13. |
Ferrous
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4:14
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| 14. |
Scoop
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7:00
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| 15. |
Merid
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2:52
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| 16. |
Espirites
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3:15
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| Gesamtlaufzeit | 75:34 |
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Rezensionen

Circle kommen aus Pori, einer Stadt an der finnischen Westküste. Die Band um Jussi Lehtisalo existiert seit 1991. Bis dato haben die Finnen in ständig wechselnder Besetzung (Lehtisalo ist offenbar die einzige Konstante - wobei die Band meist recht knauserig ist, wenn es um Besetzungsangaben geht) mehr als 30 Alben eingespielt, inklusive diverser Livescheiben, die teils nur in kleiner Auflage auf Vinyl veröffentlicht wurden. Stilistisch lässt sich die Band kaum richtig festlegen, wechselt sie doch von Album zu Album (mitunter auch innerhalb einer Veröffentlichung) zwischen Metallischem (die Gruppe bezeichnet das selbst als "NWOFHM" - New Wave Of Finnish Heavy Metal), Neokrautigem, Spacig-Psychedelischem, Ambienexperimenten, Progartigem und Postrock munter hin und her. Interessant ist das Gebotene in der Regel immer.
Das 1994 erschienene Debüt von Circle wurde ursprünglich als Doppel-LP (mit einem Bonustrack) und CD veröffentlicht. 2007 gab es eine CD-Neuauflage von Ektro Records. Das Album lässt sich am ehesten in die Postrockschublade stecken, wobei sich auch viel Spacig-Psychedelisches ausmachen lässt und einige krautige Spuren (die sich allerdings auf späteren Alben deutlich verstärken sollten).
Schon das einleitende "Ed-Visio" ist bemerkenswert. Zu monotonem, recht schwergewichtigem Postrock-Gerocke erklingt sakraler Gesang in Latein. Die doppelt besetzten E-Gitarren bestimmen auch weiterhin das Klangbild, mal heftig-punkig, mal schräg und verzwirbelt, mal schwebend-spacig, mal hypnotisch-repetitiv. Dazu kommen dezent klangfüllende Tastenflächen, seltener ein fast solistisch eingesetztes Piano (im wüst voran hämmernden "Nude" z.B.), eher stoische Rhythmusarbeit vom Schlagzeug und ein gemächlich voranschreitender Bass. In einigen Nummern, wie z.B. dem elegisch-mächtigen Titelstück, kommt zudem eine elektrisch verstärkte Violine zum Einsatz.
Vieles hier ist ziemlich heftig, fast metallisch, wobei typische Metalschemen noch weitestgehend vermieden werden (einige Jahre später sollte sich das ändern). Allerdings sorgen spacig-blubbernde Elektrosounds und der ab und zu auftretende, oft seltsam disharmonisch-melodiöse Gesang (fast meint man, da würde jemand zu all dem Krach ein finnisches Folkslied intonieren), für einen sehr eigenen Charakter. Wenn Hawkwind Postrock spielen würden und das dann abwechslungsreich und schräg, dann würde wohl so etwas wie "Meronia" dabei herauskommen. Manchmal, im kurzen "Colere" z.B., gerät die Musik auch in skandinavisch-elegische Gefilde, gleiten schwebende Tastenflächen, schreitende Pianoakkorde und klagende Keyboardseufzer mächtig und voluminös aus den Boxen.
"Meronia" ist ein ausgesprochen starkes Debüt einer Band, die sich zu einer der interessantesten zeitgenössischen Gruppen, nicht nur aus Finnland, entwickeln sollte. Wer sich vorstellen kann, dass ihm ein rau-kantiger Postrock mit Spaceeinschlag zusagt, der sollte hier zugreifen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.11.2009 |
| Letzte Änderung: |
7.9.2011 |
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