Tale Spinnin'
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Columbia |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Wayne Shorter |
Saxofon |
| Joe Zawinul |
Keyboards, Melodika, Oud, Mzuthra, Percussion, Stimme |
| Alphonso Johnson |
Bass |
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| Alyrio Lima |
Percussion |
| Ndugu (Leon Chancler) |
Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Man in the Green Shirt
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6:29
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| 2. |
Lusitanos
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7:25
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| 3. |
Between the Thighs
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9:33
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| 4. |
Badia
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5:21
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| 5. |
Freezing Fire
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7:29
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| 6. |
Five Short Stories
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6:55
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| Gesamtlaufzeit | 43:12 |
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Rezensionen

Tale Spinnin' setzt den Stil des Vorgängers Mysterious Traveller nahtlos fort: locker-flockige Fusion-Musik mit "funky" Anklängen, eingängig, aber immer noch mitreißend und abwechslungsreich, natürlich auch gewohnt virtuos. In der Rhythmusfraktion hat es, wie fast bei jedem Weather-Report-Album, wieder Veränderungen gegeben, anstelle von Ishmael Wilburn und Dom Um Romão schlagwerken jetzt der Brasilianer Alyrio Lima sowie ein lediglich "Ndugu" genannter Herr; eigentlich heißt er Leon Chancler und stammt aus Louisiana. Auf dem nächsten Album waren beide dann schon wieder weg!
Vier der sechs Stücke auf Tale Spinnin' stammen aus Joe Zawinuls Feder, und in diesen zeigt sich der locker-flockige Stil besonders deutlich. Funky Pianoläufe von Zawinul, Shorters virtuoses Gebläse, dazu treibender Bass und dichtes Schlagwerk. Aus dem Rahmen fällt Badia, ein Stück, das Zawinul bereits in den 50ern komponierte und nach seiner damaligen, ägyptischen Freundin benannte. Zawinul verzichtet hier komplett auf elektronische Klänge, neben Klavier spielt er hier u.a. verschiedene exotische Saiten- und Schlaginstrumente. Entsprechend ist das Stück von deutlich orientalischem Einschlag. Ein paar textlose Stimmeinsätze Zawinuls verstärken die leicht surreale Aura des Stücks noch.
Wayne Shorters Kompositionen (Nr. 2 und Nr. 6) wecken noch einmal Erinnerungen an die Frühzeit der Band. Besonders gefällt hier das abschließende Five Short Stories, ein impressionistisches Klanggemälde, eingespielt als reines Shorter/Zawinul-Duett ohne rhythmische Komponente. Schöner Abschluss eines schönen Albums.
Erwähnt sei noch, dass Joe Zawinul auf einigen Stücken den TONTO bedient, einen von Malcolm Cecil konstruierten Moog Synthesizer (siehe Tonto's Expanding Head Band).
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
14.1.2010 |
| Letzte Änderung: |
14.1.2010 |
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