Fat'n'Juicy Live Takes From The Road in 25% Olive Oil
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenverlag |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Jan Richter |
guitar |
| Felix Weth |
percussion |
| Tim Gressler |
bass |
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| Peter Urban |
drums |
| Maui |
organ, piano, synth |
| Cpt. Henk |
vocals, flute |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Asparagus
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3:32
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| 2. |
3ole > Trippin > Jam
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18:26
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| 3. |
Through The Dust
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8:00
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| 4. |
Skaja
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7:37
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| 5. |
Boy's Don't Cry Jam
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9:35
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| 6. |
Big Mama
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5:02
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| 7. |
Freak End
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0:19
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| 8. |
Funky Anchor Jam
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8:26
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| Gesamtlaufzeit | 60:57 |
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Rezensionen

"Heiß und Fettig!" Nie war dieser Schlachtruf passender als für die Hamburger Jam-Institution Captain Obvious mit ihrem neuen Live-Album "Fat'n'Juicy Live Takes From The Road in 25% Olive Oil" (so ein Titel muss einem auch erst einmal einfallen). Passend zum Albumtitel kommt das Ganze übrigens mit einem lässigen Artwork (abgebildet ist natürlich passenderweise eine Sardinendose) und in cooler Verpackung, denn die CD steckt in einer laminierten Papphülle, einfach, aber schick und effektiv. Und auch noch ein "Hingucker".
Gut, Verpackung ist das eine, aber auch der Inhalt muss natürlich stimmen. Und das tut er bei den Hamburgern, die hier das beste aus verschiedenen Auftritten im Rahmen einer kleinen Tour durch die Schweiz und Süddeutschland 2008 präsentieren. Ich selbst habe die Band vor erschütternd kleinem Publikum in Nürnberg live gesehen und kann nur sagen, wenn die Jungs in Eure Nähe kommen, geht hin! Das Liveerlebnis ist natürlich noch ein Stück besser als ein Album.
Aber, das Album ist schon eine runde Sache geworden. Verblüffend ist der richtig gute Sound, den die Band aus den ja keinesfalls mit professionellen Mitteln entstandenen Liveaufnahmen herausholt. Der bandeigene Soundmagier - Schlagzeuger Urban - hat hier wirklich ganze Arbeit geleistet. Musikalisch tauchen Captain Obvious tief in den Jamrock ein und beschwören neben "guten, alten Zeiten" durch Anklänge an Grateful Dead oder die Allman Brothers, auch die "modernen, guten Zeiten" und erinnern schon mal an Umphrey's McGee & Co. Wobei die Hamburger schon eine eigene Klangsprache finden, die sehr entspannte, aber ungemein groovende Musik (da spielen schon mal Funk und gar Reggae-Anklänge eine Rolle, ohne das das peinlich oder aufgesetzt wirkt) mit spacigen Keyboardklängen und knackiger Wah-Wah-Gitarre mischt. Ein Schuss erdiger Blues-Rock darf natürlich nicht fehlen. Maui gibt diesmal eher den Elektroniker und steuert weniger Hammond-Sounds, sondern eher wie gesagt gekonnte elektronisch-spacige Weltraumklänge bei. Mit Percussion, Schlagzeug und Bass legt die Rhythmussektion ein solides Fundament, vor allem für die mal eleganten, mal rotzigen Soloausflüge von Gitarrist Richter.
Seit einiger Zeit ist mit 'Capt. Henk' auch ein Sänger mit an Bord. Der hat allerdings nur wenige Auftritt, die sich teils auch in eher lautmalerischen Einlagen erschöpfen. Teils ist das eine nette Auflockerung, teils könnte man wahrscheinlich auch darauf verzichten, aber stören tun die Gesangseinlagen keinesfalls. Gelegentlich greift der 'Captain' auch zur Flöte, was mir schon mehr Spaß macht, dürfte häufiger sein.
Natürlich erfinden Captain Obvious nichts neu, aber wer eine krautig-spacig-funky-hardrockige Jam-Rock-Mischung zu goutieren weiß, der ist hier richtig gut aufgehoben.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
Allman Brothers, Derek Trucks Band, Umphrey's McGee, Space Debris, Trigon etc. |
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| Veröffentlicht am: |
20.2.2010 |
| Letzte Änderung: |
13.5.2013 |
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