you lost me at hello
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Even Helte Hermansen |
guitar |
| Rune Nergaard |
bass |
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| Gard Nilssen |
drums, percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
count the holes in your head
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3:51
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| 2. |
bolehogda rock city
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5:46
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| 3. |
ginsberg
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5:45
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| 4. |
hell is for hello
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2:39
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| 5. |
king of hello
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10:45
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| 6. |
ghostwriters in the sky
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5:44
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| 7. |
no sleep 'till hammerfest
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8:54
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| 8. |
champagne for my real friends
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4:52
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| Gesamtlaufzeit | 48:16 |
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Rezensionen

Das Rune Grammofon-Label aus Norwegen ist immer wieder ein guter Ort für ausgefallene Musik, dabei bewegen sich die Label-Releases sozusagen zwischen drei Eck-Punkten. Entweder es handelt sich um schwebend-sphärische Elektronik oder um verspielten Nu-Jazz oder um wüste Rock-Ausbrüche (mal überspitzt formuliert). Das Trio Bushman's Revenge - benannt nach einer ultrascharfen Chili-Sauce - sind eindeutig ein Vertreter der letzteren Richtung.
Gitarrist Hermansen - der jüngst sein Unwesen auch bei Shining treibt - lässt die Gitarre munter sägen, jaulen und kreischen. Fette, doomige Riffs (Black Sabbath lassen aus der Ferne grüßen) runden das Repertoire ab. Das ist zwar nicht so extrem wie bei eben Shinings "Blackjazz"-Exzess, aber doch zuweilen ziemlich heftig und verlangt dem Hörer über die Laufzeit doch einiges ab. So als eine Art Hendrix auf Speed lotet Hermansen die verschiedenen Aggregatszustände des gitarristischen Solierens weiträumig aus. Dazu flippt vor allem Drummer Nilssen ordentlich aus und gerbt seine Felle, als gäbe es kein morgen. Dagegen benimmt sich Bassist Nergaard fast schon konventionell und lässt den Tieftöner oftmals wie eine wütende, eingesperrte Hummel brummen (gelegentliches Andetzen an eine imaginären Glaswand inklusive).
Kraftvolles, rauhes, ziemlich wüstes, aber bei aller Improvisation immer noch nachvollziehbares Gerocke präsentieren uns die drei Norweger hier. Das ist sozusagen jazzige Improvisationsmusik in Rockmusik übersetzt. Dabei gehen Bushman's Revenge nicht ganz soweit wie ihre Labelkollegen vom Scorch Trio, aber trotzdem ist dieses finnisch-amerikanisch-norwegische Trio wahrscheinlich der beste und wohl auch einzig mögliche Vergleich. Ruhephasen gönnen die Drei weder sich noch dem Hörer so richtig, da kommt eine Art Akustikausflug mit plingender Gitarre und Kontra-Bass, umrahmt von Sphärenklängen, ("ghostwriters in the sky") gerade recht um mal wieder ein bisschen 'runter zu kommen. Selbst das düster brummende "hell is for hello" (eine Art Intro zu "king of hello") beunruhigt eher, als dass es einen entspannt. Spaß machen können die Jungs aber auch, so gibt es im Abschluss-Track eine Art schräge Hommage an "Hey Jude".
Wer's mal wieder rauh, wild und herzhaft mag... der hört hier rein!
| Anspieltipp(s): |
eigentlich geht alles, außer "ghostwriters..." |
| Vergleichbar mit: |
Scorch Trio, elephant9 mit Gitarre anstatt Orgel, Jimi Hendrix Experience auf Speed |
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| Veröffentlicht am: |
14.4.2010 |
| Letzte Änderung: |
26.12.2012 |
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