Twitch and Shout
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Pao Records |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Dirk Bruinsma |
Altsaxofon |
| Jeroen Kimman |
Gitarre |
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| Gerri Jäger |
Schlagzeug |
| Viljam Nybacka |
Bass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Have A Bun
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4:57
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| 2. |
Omnium
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8:49
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| 3. |
Hillyrock
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1:51
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| 4. |
Clock of the Years
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5:11
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| 5. |
For Dave
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5:19
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| 6. |
Point The Hose Up There
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6:46
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| 7. |
Piazza Mazzini
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5:17
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| 8. |
Fff
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4:13
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| 9. |
Bronson's Gardening
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6:59
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| 10. |
Bloody Youth
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7:21
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| 11. |
Surfff
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1:36
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| Gesamtlaufzeit | 58:19 |
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Rezensionen

Mit diesem Album debütierte 2007 die niederländische Formation Brown vs. Brown. Nach der Erfahrung eines mitreißenden Konzerts des Quartetts in Würzburg im April 2010, bei dem vor allem in der besonders mitreißenden zweiten Hälfte Material aus diesem Album gespielt wurde, war ich doch ein klein wenig enttäuscht über Twitch and Shout.
Keine Frage, hier wird hochwertiger, komplexer Avantgarde-Jazzrock (teils schon purer Avantgarde-Jazz) geboten. Das Saxofon trötet, der Bass rumpelt, das Schlagzeug poltert. Moment, war da nicht noch was? Ach ja, 'ne Gitarre. Ja, von der hört man im Allgemeinen nicht so viel. Die Musik ist ordentlich verquer, voll vertrackter Rhythmik. Weichspülfaktor null, nie besteht Gefahr, dass die Gehörgänge mit Melodieseligkeit verklebt werden. Man frönt hier einer Ästhetik des Abstrakten, die ich an sich durchaus zu goutieren weiß; allein, was mir hier fehlt, ist einfach mehr Pep. Dass die Jungs mal so richtig die Sau rauslassen. Dass Bruinsma seine Tröte mal so richtig malträtiert, Jeroen Kimman richtig losbratzt. In Würzburg haben sie das gemacht. Auf diesem Album zeigen sie nur gegen Ende (Bloody Youth, das viel zu kurze Surfff) ansatzweise, was in ihnen steckt.
Ansonsten klingt die Musik auf Dauer etwas gleichförmig, obwohl die Stücke alles andere als gleichförmig sind. "Jazzrock an seiner Basis, ohne Schnörkel" hat mein Freund Julian das genannt, eine passende Beschreibung. Ich würde noch hinzufügen: das Ganze wirkt ein wenig wie eine akademische Übung, ein Beitrag fürs Jazzrock-Seminar. Der grauhaarige Professor stellt den Schein aus, und alle sind fürs Diplom zugelassen. Danach haben die vier ordentlich einen drauf gemacht und dabei Odds and Unevens eingespielt; dort zeigen sie ihre wahren Stärken, findet sich alles, was mir hier fehlt.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
29.4.2010 |
| Letzte Änderung: |
2.9.2010 |
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