Unisono
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Hi-Hat Records |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Reino Laine |
Drums, Percussion |
| Pekka Pohjola |
Bass |
| Paroni Paakkunainen |
Flute, Sax, Percussion |
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| Olli Ahvenlahti |
E-Piano, Piano, Moog Satellite, String Synthesizer, Organ |
| Nono Söderberg |
Guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
TVL
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6:15
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| 2. |
Chorea Urbana
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8:30
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| 3. |
Boulevard Blues
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6:45
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| 4. |
Jedi and Rekku (Redi Jekku, Pennut)
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11:22
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| 5. |
Iltatähti
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9:31
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| Gesamtlaufzeit | 42:23 |
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Rezensionen

Über die finnische Jazzrockformation Unisono ist nicht allzu viel herauszubekommen. Schon über den Bandnamen herrscht Unklarheit. Im weltweiten Netz und auch im Beihefttext des CD-Reissues von Rocket Records wird derselbe in einem Wort geschrieben. Auf dem Cover der CD ist da aber eine deutliche Lücke zwischen Uni und Sono zu erkennen. Hieß die Band also in Wirklichkeit Uni Sono?
Der erwähnte Beihefttext ist leider in Finnisch verfasst, so dass es zumindest dem Rezensenten nicht möglich war, demselben allzu viele Informationen zu entlocken. Soviel scheint aber gesichert: Gegründet wurde die Band 1973 (u.a.) von Seppo "Paroni" Paakkunainen. Derselbe gehörte in den 70ern in Finnland zu den bekanntesten Saxophonisten und Flötisten, insbesondere in Jazz- und Folkkreisen. Auch die anderen, zu Beginn häufig wechselnden Musiker waren recht bekannte Jazz(rock)-Musiker und waren teilweise auch auf Paakkunainens Soloalben zu hören. Im Mai 1975 spielte die Band, nun neben Paakkunainen mit Olli Ahvenlahti, Reino Laine, Pekka Pohjola (der von Wigwam kam) und Nono Söderberg, ihr selbstbetiteltes Debüt ein. Im finnischen Text ist keine weitere Jahreszahl zu finden. Man kann daher annehmen, dass sich Uni Sono (oder "Unisono") nach Erscheinen des Albums aufgelöst haben. Erst 2010 wurde "Unisono" (oder "Uni Sono") von Rocket Records auf CD wieder veröffentlicht.
Einen recht zeittypischen Jazzrock haben Unisono (ich bleibe jetzt einmal bei der Schreibweise in einem Wort) auf ihrem einzigen Album im Angebot. Eher ruhig, nordisch-getragen gleitet die Musik voran und kommt alles in allem sehr rund und klangvoll aus den Boxen. Pohjolas ausgesprochen virtuos gespielter, butterweich und warm dahin tänzelnder Bass steht recht zentral im Mix. Dazu kommen perlende E-Pianoklänge, flächige Synthesizersounds, kernige Pianoeinlagen, etwas Orgelgewaber, eine eher zurückhaltende E-Gitarre, das solide Schlagzeug, etwas Ethnoperkussion und Paakkunainens Saxophone (von der Flöte ist nicht allzu viel auszumachen). Ein wenig nach Canterbury klingt das Gebotene (späte Soft Machine, so nach "Five"), kreiert aber doch eine ganz eigene, skandinavisch-elegische, mitunter leicht meditativ-spacige Variante des 70er-Jahre-Fusionsounds. Zu verschlafen ist die Musik dabei auch nicht ausgefallen, nimmt das Ganze doch immer wieder deutlich Fahrt auf.
Bis auf die etwas dröge, recht gewöhnliche Kuschel-Fahrstuhlnummer "Boulevard Blues" bietet "Unisono" hervorragenden, sehr kompetent vorgetragenen und perfekt produzierten Jazzrock, der mit zum Besten gehört, was Mitte der 70er in jenem Genre produziert wurde. Pohjolas verspielter Bass ist zudem immer ein Reinhören wert!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.6.2010 |
| Letzte Änderung: |
2.6.2010 |
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