Fantasia
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Hi-Hat Records |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Roul Helantie |
E-Piano, Moog Synthesizer, Jen Superstringer, Hammond Organ, Violin |
| Hannu Lindblom |
Guitars, Vocals |
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| Harri Piha |
Bass |
| Karl-Erik Rönngard |
Drums |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Pilvien takaa
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4:30
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| 2. |
Unikuva
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3:38
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| 3. |
Huutokauppa
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2:54
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| 4. |
Suihkuliidolla
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3:49
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| 5. |
Hautausmaani Rannoilla
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3:12
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| 6. |
Tulen Pisara
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5:50
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| 7. |
Agressio
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2:41
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| 8. |
Härmä Jazz
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1.29
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| 9. |
Depressio
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6:54
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| Gesamtlaufzeit | 34:57 |
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Rezensionen

Wieder einmal hatte ich Probleme etwas über die Bandhistorie einer obskuren Formation aus Finnland herauszubekommen. Fantasia haben 1975 auf Hi-Hat Records ihr erstes und einziges, selbstbetiteltes Album veröffentlicht. So viel steht fest. Im Beiheft des CD-Reissues von Rocket Records ist zwar ein umfangreicher Text über die Band zu finden, doch ist dieser in Finnisch verfasst. Dem Geschreibsel habe ich aber entnehmen können, dass Fantasia in irgendeiner Weise mit einer schon 1967 gegründete Band namens St. Marcus Blues Band verbunden war. Diese existiert offenbar noch (oder wieder) und hat sogar eine Interntpräsenz. Die dort zu findende Bandbiographie enthielt dann auch Informationen zu Fantasia. Fantasia entstand demnach 1972/73, als sich die Blues Band progressiveren Gefilden zuwandte und daher ihren Namen änderte. Aufgelöst hat sich die Gruppe, nach diversen Besetzungswechseln, 1979. In den 80ern hat dann Gitarrist Hannu Lindblom die St. Marcus Blues Band rektivierte, die bis heute aktiv ist.
Mit Blues hat das im Vinyloriginal extrem seltene "Fantasia" allerdings überhaupt nichts zu tun. Das offenbar von Ronnie Österberg (damals der Schlagzeuger von Wigwam) zusammen mit einem gewissen Mikael Wilk produzierte Album bietet vielmehr einen klassischen, leicht angejazzten, alles in allem sehr lockeren Symphoprog. Tasten (meist E-Piano und Moog), jazzige Gitarrenläufe und die fluffig bis druckvoll voran rockende Rhythmusabteilung bestimmen das Geschehen. Dazu kommt etwas zurückhaltender Gesang in Finnisch (meist ist die Band aber instrumental zu Gange), einige Violineneinlagen Helanties und die eher seltenen Gastauftritte des auch aus dem Wigwam-Umfeld stammenden Saxophonisten Pekka Pöyry. Das Ergebnis bewegt sich in der Nähe der Musik, die Camel zur selben Zeit gemacht haben, kommt aber etwas schwungvoller, lockerer, jazziger und auch abwechslungsreicher aus den Boxen.
"Fantasia" ist ein kleines, sehr unterhaltsames Album mit eher unkompliziertem, dabei aber sehr qualitätvollem, klassischem, leicht jazzlastigem Symphoprog aus Finnland, das doch einen sehr eigenen Charakter entwickelt. Einziger Kritikpunkt ist die Kürze des Albums. Das abschließende, locker dahingleitende "Depressio", neben dem wunderbaren "Tulen Pisara" das beste Stück der Sammlung, wird nach fast 7 Minuten etwas lieblos ausgeblendet. Von mir aus hätte die Nummer noch 5-10 Minuten so weiter gehen können. Trotzdem bleibt "Fantasia" ein sehr gutes Album, das Liebhaber des klassischen, symphonisch-jazzig-canterburesken Progsounds der 70er nicht verpassen sollten! Und was für ein tolles, ungemein proggiges Cover!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.6.2010 |
| Letzte Änderung: |
1.7.2010 |
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