Modern Alchemy
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Dan Peterson |
vocals |
| Tim Reid |
guitar |
| Benny Reyes |
keyboards |
|
| Jeff Fister |
bass |
| Ted Feeney |
drums |
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Lorimer's Pulse
|
1:39
|
| 2. |
Modern Alchemy
|
5:31
|
| 3. |
Spiritcom
|
7:36
|
| 4. |
All Seeing Eye
|
4:50
|
| 5. |
Beyond Yourself
|
6:54
|
| 6. |
The Source
|
8:39
|
| 7. |
Chaos
|
5:46
|
| 8. |
Russian Winter
|
6:50
|
| 9. |
River in the Sky
|
5:31
|
| 10. |
Blacklight Reflection
|
5:01
|
| 11. |
Intrigued by Faith
|
8:24
|
| Gesamtlaufzeit | 66:41 |
|
|
Rezensionen

Es gibt viele Bands, die Progressive Metal in der Art von Dream Theater spielen. Einigen davon kann ich nur wenig abgewinnen, andere sind mir sehr sympathisch, selbst wenn die allermeisten verwendeten Zutaten immer die gleichen sind. Dass man die Ursachen für unterschiedliche Wahrnehmungen eigentlich nur sehr schwer ergründen kann gehört wohl zu den Geheimnissen der Musik. Oder der Gehirnforschung. Des Rätsels Lösung mag schliesslich in der bestimmten, von jedem Hörer anders wahrgenommenen Notenzusammensetzung liegen. Zudem schimmert bei Elysium eine in einem solchen Zusammenhang vielleicht ungewöhnliche, von den Keyboards erzeugte mystisch-melancholische Note durch, die das Ganze in ein unerwartetes Licht rückt. In "Chaos" geht das beispielsweise soweit, dass ich meine, stellenweise eingeblendete starke Symphonik-Einflüsse a la Genesis zu hören.
Diese Erfahrung zeigt mir, dass man keine Alben verdammen sollte, die vorrangig auf Bewährtes setzen. Immer wieder kann uns die Musik direkt erreichen, ohne dass wir daran bewusst mitgewirkt haben.
Das einzige was ich an dem Erstling von Elysium Theory auszusetzen hätte ist der furchtbar trockene, an preiswerte Kartons erinnernde Snaresound.
Davon abgesehen bieten Elysium Theory eine durch die ganz besonderen Keyboardeinsätze (wie z.B. durch das wiederholt in der Ferne auftretende geheimnisvolle E-Piano) auf mich leicht verträumt wirkende Ausgabe des Progressive Metal, die hoffentlich trotzdem kaum einen Dream Theater-Sympathisanten enttäuschen wird. Es erwarten einen fähige Musiker, hervorragende Synthesizersolos, passable Gitarrenbeiträge, gute Teamarbeit und Sänger mit einer angenehmen, aber durch nichts Besonderes auffallenden Stimme.
| Anspieltipp(s): |
|
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
17.8.2010 |
| Letzte Änderung: |
17.8.2010 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
|