Selective Memory
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Pedro Castillo |
Guitars, Violin, Mellotron and Vocals |
| Giuglio Cesare Della Noce |
Keyboards |
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| Miguel Angel Echevarreneta |
Bass,Acoustic Guitars |
| Gerardo Ubieda |
Drums,Percussion,Keyboards on "Cristalizado" |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Victoria Pírrica
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5:58
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| 2. |
Falling Senses
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7:27
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| 3. |
Argos
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2:52
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| 4. |
Despair, Shout
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8:15
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| 5. |
A Farewell to the Seasons
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9:03
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| 6. |
Irus
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8:56
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| 7. |
The Blind Crow
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4:41
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| 8. |
Path
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3:13
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| 9. |
Embestida
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6:50
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| 10. |
Cristalizado
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9:14
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| 11. |
Aguas Redondas
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6:55
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| 12. |
-
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9:57
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| Gesamtlaufzeit | 83:21 |
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Rezensionen

"Selective Memory" ist leider kein reguläres Studio-Album der Band aus Venezuela, sondern eine Zusammenstellung von zwischen 2002 und 2007 aufgenommenen Kompositionen, die in den meisten Fällen als Suiten auf den Colossus-Projekt-CD's "The 7 Samurai - The Ultimate Epic" und "Odyssey - The Greatest Tale" erschienen sind. Auf "Selective Memory" hört man die einzelnen Stücke, die dann fürs finnische Retro-Projekt Colossus zu Longtracks zusammengesetzt wurden. Die meiste Musik dazu soll übrigens zwischen 1977 und 1980 komponiert worden sein.
Die vorliegende CD war eigentlich als Geschenk für Fans gedacht, man konnte sie also eine Zeitlang kostenlos runterladen. (Mp3's bekommt man über MySpace der Band immer noch).
Zwei auf dem Cover gesondert genannte Stücke ("Victoria Pirrica" und "El gran inquisidor") sollen speziell für diese Zusammenstellung entstanden sein. Während "Victoria Pierrice" einen für Tempano typischen, leicht schrägen Progressive Rock bietet, taucht "El gran inquisidor" nicht auf der eigentlichen Tracklist auf. Es stellt sich die Frage, ob der Titel nachträglich geändert oder die Nummer ganz weggelassen wurde...Ausserdem zeigt der CD-Player 12 und nicht (wie auf dem Cover) 11 Stücke an. Vielleicht handelt es sich bei der düsteren, avantgardistisch angehauchten Improvisation des Tracks No.12 um "El gran inquisidor"?
Ich habe nichts gegen Retroprog-Suiten im Sinne von Colossus-Projekt einzuwenden, im Falle von Tempano bedeutet das allerdings eine gewisse, kompositorische Vielfalt betreffende Einschränkung. Trotz dieser Einschränkung gelang es Tempano immer noch ihre dissonanten und jazz-rockigen Einfälle einzuschmuggeln, selbst wenn der Retroprog-Anteil für Tempano-Verhältnisse ungewohnt hoch ausgefallen ist. Es ist immer noch erstklassiger, meist frisch und kreativ klingender, keyboardorientierter Retroprog mit je einem Schuß Jazz-Rock und Avantgarde, den Tempano da spielen. Das ergibt glücklicherweise doch ziemlich eingensinnige Musik, die Tempano unter den Bands des Genres zu etwas Besonderem macht. Bei genug Talent muss nicht einmal Retroprog angestaubt rüberkommen.
"Selective Memory" bleibt also eine lohnenswerte Anschaffung für diejenigen Retroprog-Sympathisanten, die es gerne ein wenig düsterer und jazz-rockiger mögen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.8.2010 |
| Letzte Änderung: |
23.8.2010 |
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