Church
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
DiN |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Ian Boddy |
Synthesizers, Software |
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| Mark Shreeve |
Synthesizers, Sequencing |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Church
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21:34
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| 2. |
Bliss Plane
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14:01
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| 3. |
Torch
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10:57
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| 4. |
Veil
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10:19
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| 5. |
Falling Through to Rapture
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17:38
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| Gesamtlaufzeit | 74:29 |
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Rezensionen

Der logische Nachfolger zum 2007 erschienen Studioalbum "Fracture" war natürlich ein Livealbum. Am 14. November 2009 gaben ARC ein Konzert in der St. Mary's Church in Philadelphia, welches mitgeschnitten, von Mark Shreeve abgemischt und schließlich 2010 als 35. CD auf Ian Boddies DiN-Label veröffentlicht wurde. Dem Veranstaltungsort entsprechend, bekam das Album den Titel "Church".
Man kann nun nicht behaupten, dass ARC auf diesem Album sonderlich andere Musik machen, als auf einem der fünf Vorgängerscheiben. Eine moderne Variante der klassischen Berliner Elektronik wird hier geboten, erheben sich diverse Schichten von elektronischen Klängen und Tastensounds über verschiedenen miteinander verflochtenen Sequenzermustern, immer wieder unterbrochen von freiformatigeren, meist eher düsteren Klangwolken und Soundgemälden. Wie immer bei den beiden Briten ist das alles perfekt produziert und kommt sehr klangvoll und ausgesprochen farbig aus den Boxen. Etwas ungewöhnlich ist das Schlagzeug, welches zu Beginn des getragen dahin schreitenden Titelstücks erklingt und vermutlich vom Band kommt (oder viel wahrscheinlicher von einem digitalen Datenträger). Ansonsten gibt es hier, in Bezug auf das Schaffen von Boddy und Shreeve, "more of the same", wenn auch auf hohem Niveau.
"Church" bietet somit eine Art von britischer Retroelektronik, die aber doch so eigenständig ausgefallen ist, dass man nicht von einem modernen Schulze/Tang-Klon sprechen kann. Ein Stück wie das seltsam entspannt voranhüpfende "Bliss Plane", die verstörend düstere, fast maschinelle Einleitung von "Torch" (überhaupt sind ARC mitunter doch um einiges aggressiver oder druckvoller zu Gange als die Inspirationsquellen), oder die verzerrt-hymnischen Klänge von "Veil" habe ich so von keinem Elektroniker aus den 70er Jahren gehört. Das abschließende "Falling Through to Rapture" geht übrigens (wie der Titel schon impliziert) nach allerlei freierem Blubbern, Fiepen, Klangwabern und Zischen in die zweite, sequenzerbestimmte Hälfte der Nummer "Rapture" vom Album "Fracture" über.
Elektronikliebhaber, die noch hochwertigen Nachschub brauchen, können hier ohne Bedenken zugreifen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.11.2010 |
| Letzte Änderung: |
8.11.2010 |
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