Priglacit
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
RCA |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Dominique Bouvier |
Batterie, Percussions |
| Jean-Claude Guselli |
Basse Electrique |
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| Christian Leroux |
Guitars |
| Serge Perathoner |
Claviers, Synthetiseur |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Priglacit
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2:50
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| 2. |
Drousia (I)
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1:40
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| 3. |
Drousia (II)
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0:55
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| 4. |
Contrat-Session
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2:25
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| 5. |
Planerie
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2:25
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| 6. |
BAHAR
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2:20
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| 7. |
Contradiction
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0:50
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| 8. |
Ludion
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1:30
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| 9. |
WANDA
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3:40
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| 10. |
Vinitier
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1:30
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| 11. |
Connection
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1:15
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| 12. |
FLAURE
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2:00
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| 13. |
Coexistence
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3:40
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| 14. |
"ILS"
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2:20
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| 15. |
"ILS" (live)
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2:12
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| 16. |
Priglacit (live)
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2:23
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| Gesamtlaufzeit | 33:55 |
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Rezensionen

Transit Express nannte sich eine kurzlebige französische Jazzrockformation, die in der zweiten Hälfte der 70er drei Alben für das RCA Label eingespielt hat. Die Band um den Keyboarder Serge Perathoner formierte sich Mitte des Jahrzehnts aus der Begleitband des französischen Chansoniers Yves Simon (einen Job, den die vier Musiker noch einige Jahre zwecks Geldverdienen beibehielten), um sich auch in anderen, progressiveren musikalischen Gefilden zu betätigen. Im Juli 1975 spielten Dominique Bouvin, Jean-Claude Guselli, Christian Leroux und Serge Perathoner ihr Debütalbum ein, welches noch im selben Jahr veröffentlicht wurde.
"Priglacit" bietet einen sehr klangvollen, von Perathoners Tasten (E-Piano und Synthesizer) bestimmten Jazzrock, der sehr abwechslungsreich und locker aus den Boxen gleitet. Wie die kurzen Spielzeiten der einzelnen Tracks schon andeuten, gibt es hier zwei kurzweilige, leidlich komplexe, aber alles in allem durchaus melodiöse Suiten zu hören (die beiden ehemaligen LP-Seiten, Tracks 1-8 und 9-14), die mal funkig-jazzig, mal symphonischen-progressiv, mal mit leichtem Canterbury-Einschlag dahin rocken. Christian Leroux' anspruchsvolle E- und Akustikgitarrenlinien ergänzen einfallsreich die farbigen Tastensoli Perathoners und sorgen, begleitet von diversen elektronische Sounds vom Synthesizer, zusammen mit der druckvollen und nicht minder virtuos tätigen Rhythmusabteilung dafür, dass sich Transit Express mit "Priglacit" problemlos in der ersten Liga des europäischen Jazzrocks etablieren konnten.
Auf dem (übrigens hervorragend klingenden und im Mini-LP-Design daherkommenden) CD-Reissue von Belle Antique befinden sich noch zwei Bonusnummern, welche im März 1975 bei einem Konzert mitgeschnitten wurden. Diese bieten überzeugende Liveversionen zweier Albumtracks und haben sehr gute Klangqualität. Weitere Stücke von jenem Konzert befinden sich übrigens als Bonusmaterial auf den Belle-Antique-Versionen der anderen beiden Transit-Express-Scheiben. Diese viereinhalb Minuten Zugewinn (das ursprüngliche Album brachte es nicht einmal auf eine halbe Stunde!) sind aber eigentlich kein wirklicher Grund sich die teuren Japanimporte zuzulegen. Die drei Transit-Express-Alben wurden nämlich schon vor einigen Jahren von Perathoners Piano-Bass-Label auf CD wieder veröffentlicht (ohne das Bonusmaterial). Ob die allerdings genauso gut klingen, kann ich mangels Besitz derselben nicht sagen.
In welcher Version auch immer, "Priglacit" bleibt eine tolle Empfehlung für den Jazzrock-Liebhaber, der nach weiterem, hochklassigem Material des Genres aus den goldenen 70er Jahren sucht. Aber auch Freunde des klassischen Progs mit Jazzader sollten hier aufgrund des ausgiebigen Tasteneinsatzes auf ihre Kosten kommen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
18.11.2010 |
| Letzte Änderung: |
18.11.2010 |
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