This Mortal Coil
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Insideout |
| Durchschnittswertung: |
10.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Ray Alder |
Vocals |
| Nick van Dyk |
Guitars and Keyboards |
| Bernie Versailles |
Guitars |
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| Sean Andrews |
Bass |
| Chris Quirarte |
Drums |
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Gastmusiker
| Gary Wehrkamp |
Keyboards (on "Begin Again") |
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| Anna Kristina |
Vocals (on "Precious Things") |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Path of the Whirlwind
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5.26
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| 2. |
Blink of an Eye
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5.57
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| 3. |
No Tickets for Funeral
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6.26
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| 4. |
Dreams from the Pit
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9.11
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| 5. |
Noonday devil
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5.03
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| 6. |
Let it Rain
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7.21
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| 7. |
Focus
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5.43
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| 8. |
Perfect
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4.48
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| 9. |
Begin again
|
6.11
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| 10. |
Stronger than Death
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5.29
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| 11. |
Departure of the Pale Horse
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10.15
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| Gesamtlaufzeit | 71:50 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Funeral For a Friend / Love Lies Bleeding
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10.31
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| 2. |
Jane
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4.04
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| 3. |
Hold the Line
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3.40
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| 4. |
Edge of the Blade
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4.36
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| 5. |
Love to Love
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7.02
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| 6. |
Precious Things
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7.24
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| Gesamtlaufzeit | 37:17 |
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Rezensionen

Es gibt gute Nachrichten: der Chef von Redemption Nick van Dyk scheint bis auf Weiteres seine lebensbedrohliche Krankheit besiegt zu haben. Da er einige der Stücke in der Zeit der Unsicherheit und der Wut auslösenden Ohnmacht geschrieben hat, sollen diese mehr Aggressivität in sich tragen, als es ohne seinen Kampf gegen den Krebs wahrscheinlich der Fall wäre.
Selbst in den uns freundlicherweise von der Plattenfirma zur Verfügung gestellten mp3-Dateien erkenne ich die enorme, von dieser Musik ausgehende Kraft, die von den dichten Arrangements und der energetischen Umsetzung ausgeht. Die Gitarre soliert und rifft songdienlich, der Bass donnert und das Schlagzeug brilliert mit einer enormen Dichte und Präzision. Der Hörer kann in einigen heftigeren, die Virtuosität des Progmetal mit der Energie des Power Metal verbindenden Kompositionen tatsächlich erkennen, dass hier sehr ernsthafte und tiefgründige Kämpfe ausgetragen werden.
Gleichzeitig lässt sich "This mortal coil" als ein von der Konkurrenz ernstzunehmender Beitrag zum Kampf um die Vorherrschaft im Progressive Power Metal-Genre deuten. (Möglicherweise wird die subjektive Dramatik beim Hören gesteigert, nachdem man vorher von einem dramatischen Kampf gegen Leukämie erfahren hatte). Damit will ich die Krebs-Problematik keineswegs relativieren. Das tut der Bandchef nämlich schon selbst, wenn er meint, er wollte kein Konzept-Album über sich selbst und seine Probleme machen, sondern die Situation, in der einem die eigene Sterblichkeit bewusst wird, für alle musikalisch und textlich verarbeiten. Ab "Let it rain" gewinnen etwas balladeskeren Töne die Oberhand und ersetzen damit die vorwärtstreibenden, temporeichen Einfälle der vorausgegangenen Stücke. Es drängt sich der Eindruck auf, dass nach "Noonday Devil" das Schlimmste überstanden ist. Ab dann beginnen der sehr frische Rückblick und das Aufatmen.
Für das Genre (wie auch für die meisten anderen), in dem Redemption aktiv sind erscheinen mir die Verpackung und die Texte ziemlich wichtig. Insofern kann eine Besprechung aufgrund von mp3-Dateien nur einen vorläufigen (um nicht zu sagen zwangsläufig unvollständigen) Eindruck von dem Gesamkunstwerk Cover/Texte/Musik vermitteln. Und dieser Eindruck ist, dass es Redemption mal wieder gelungen ist ihre hervorragende Instrumentenbeherrschung in den Dienst von gelungenen Songs zu stellen, die am Ende nicht überladen wirken, sondern dem Genre-Freund unbanalen Progressive Metal bieten, der mit der Formel energiegeladene Melodiosität ganz gut umschrieben ist.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
14.9.2011 |
| Letzte Änderung: |
14.9.2011 |
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Band-Chef Nick van Dyk hat seine schwere Erkrankung erst mal im Griff, das ist gut zu hören. Das unter dem Eindruck des Kampfes gegen den Krebs und den angesichts der eigenen Sterblichkeit aufkommenden Fragen kein allzu fröhliches Album entstanden ist, ist irgendwie auch logisch. Aber van Dyk betont deutlich, dass dieses Album trotz allem kein Werk über seine persönliche Leidensgeschichte ist. So legt "This Mortal Coil" mit knallharten, düsteren Riffs los wie der sprichwörtliche Wirbelwind, der auch Namenspate des ersten Songs ist. Außerdem trägt sicherlich auch ganz entscheidend die veränderte Stimme von Sänger Ray Alder zu Düsternis und Melancholie bei. Alders Organ wird mit zunehmenden Lebensalter doch deutlich dunkler und rauer. Die Bandbreite des Gesangs ist nicht mehr so groß, aber der Vortrag wirkt intensiver und tiefer.
Gerade in diesem Herbst 2011, in dem die Konkurrenz im ProgMetal-Genre mit Neuerscheinungen von Opeth, Pain of Salvation bis zu Dream Theater und Arch / Matheos ziemlich groß ist, schlagen sich Redemption mit zupackenden, durchaus originellen und abwechslungsreichen Songs mindestens bis zur Mitte des Albums ? mit dem heimlichen Höhepunkt "Noonday Devil" - hervorragend. Heftiger, rifforientierter Power-Prog-Metal, getragen von coolen Gitarren (Riffgott Bernie Versailles lässt sich auch zu einigen Soli hinreißen), modernen Tasten-Klängen (wobei die Keyboards wieder ausschließlich von van Dyk bedient werden, von ein paar Gast-Soli von Shadow Gallerys Gary Wehrkamp mal abgesehen) und einer treibenden Rhythmusfraktion, in der vor allem Sean Andrews mit brillanten und dominanten Bassläufen besticht.
Danach wird "This Mortal Coil" etwas gewöhnlicher, aber nicht schlecht. Es dominiert nun "klassischer" melodischer Progmetal aus der Dream Theater-Schule. Nun ist es eher der düstere, intensive Gesangsvortrag von Ray Alder, der den Unterschied macht. Bis sich die Band im abschließenden Longtrack nochmal zu einem Epos mit Sinfonik, Gimmicks und Wendungen aufschwingt.
Trotz eines kleinen 'Durchhängers' in der zweiten Hälfte festigen Redemption mit "This Mortal Coil" ihre Position in der Speerspitze des modernen ProgMetal.
Die 'special edition' des Albums kommt - wie fast immer bei InsideOut vorbildlich in einem schicken Digipak verpackt - mit einer Bonus-Disc, die von der Band mit ?A collection of songs originally recorded by other artists that one would not expect would be performed by a progressive metal band (part first)? betitelt wurde. Na ja, so ganz außer der Reihe sind Songs von UFO, Journey und Toto auch für ProgMetal-Bands vielleicht nicht. Eher schon sicherlich Elton John oder Tori Amos. Ich muss zugeben bis auf Elton Johns "Love Lies Bleeding" und Journeys "Edge of the Blade" kenne ich die Originale nicht oder kaum, aber die Redemption-Versionen aller Song klingen frisch und fröhlich und zeigen eher so ein bisschen die Melodic-Rock-Seite der Band, aber immer noch mit fetten Gitarren und viel Druck. Beim Tori Amos-Cover singt leider nicht Ray Alder, stattdessen gibt es einen Gastauftritt der Jazz- und R'n'B-Sängerin Anna Kristina. Schade, aber immerhin ein netter Kontrast zwischen der soften Stimme und dem rauen Spiel der Band. Mir persönlich gefällt das Elton John-Cover am besten und geradezu zu schrecklich ist das ziemlich nah am Original gehaltene "Hold the Line", von diesem totgespielten Song braucht nun wirklich niemand mehr noch eine weitere Version. Aber eine nette Beigabe für die Fans ist die Bonus-Disc schon.
| Anspieltipp(s): |
Blink Of An Eye, Noonday Devil |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.10.2011 |
| Letzte Änderung: |
18.3.2012 |
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