Tchernovik
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| 8449494 |
programming,double bass,cello,bass,voice,keyboard |
| 2ol |
programming,keyboard,guitar |
| <>< |
saxophone,clarinet,trumpet |
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| jkt |
fx,voice |
| burton |
technical sound support |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Nothing going
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3.28
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| 2. |
Dumb and short
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1.39
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| 3. |
After Breake
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5.10
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| 4. |
Methro Nome
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3.22
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| 5. |
Hopen Dead
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2.22
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| 6. |
Newborn
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3.43
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| 7. |
Ronald
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5.32
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| 8. |
My Song 2224
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5.02
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| 9. |
Pro Romance
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2.29
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| 10. |
Faq Short
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6.03
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| 11. |
J.S.Bach
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5.09
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| 12. |
66 Breath
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6.21
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| 13. |
Never Boiler
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7.31
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| 14. |
Black Powder
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5.07
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| 15. |
Un Der Mike
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8.31
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| Gesamtlaufzeit | 71:29 |
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Rezensionen

Povarovo sind in Russland beheimatet, möchten anonym bleiben und verbergen sich hinter Pseudonymen wie 8449494, oder <><. Bei "Tchernovik" handelt sich um das Debütwerk der geheimnisvollen Formation. Im Februar 2012 erscheint bei Denovali Records neben der üblichen CD-Ausgabe auch eine auf 300 Stück limitierte Doppel-LP, die es in zwei verschiedenen Vinyl-Farbversionen gibt.
Wenn ich mir einige Reviews zu Bohren & der Club of Gore anschaue, so scheinen die Behauptungen auf dem Infozettel zu "Tchernovik" zu stimmen, in denen B&dCoG und Povarovo miteinander verglichen werden. In der Musik von Povarovo überwiegen melancholische und finstere Töne, die in ihrer Sparsamkeit und Stimmung stellenweise schon als Ambient-Musik durchgehen können. Vereinzelte Töne von Piano und Gitarre werden wiederholt von einem kleinen Streicherensemble begleitet. In den meisten Stücken dienen schleppende elektronische Rhythmen als Fundament für jazzige Passagen, die von Klarinette (in "My Song 2224" erklingt ausnahmsweise eine Trompete), Gitarre und Piano dargeboten werden. Vervollständigt wird das Gesamtbild von elektronischen Effekten ausserhalb der reinen Rhythmik.
Für die "Horror-Jazz"-Stimmung sorgen in "Methro Nome" neben Klarinette auch das Vibraphon und eine Klangquelle, die sich wie eine singende Säge anhört. "Pro Romance" beschwört mit Streichern, Kontrabass, Schlagzeug und Pauken dramatische Stimmungen herauf. Nach elf rockfreien Instrumentals kommen in "66 Breath" unerwartet aggressive Gitarrensolos zum Einsatz. In den letzten fünf Stücken wird das Album noch etwas finsterer, die Dark Ambient-Collagen scheinen die jazzigen Passagen zunehmend zu verdrängen. "Black Powder" bringt neben cineastischen Horror-Klangeffekten auch Versatzstücke des symphonischen Doom Metal ins Spiel.
Insgesamt erschaffen Povarovo eine sehr hörenswerte Klangwelt, die sich aus Elementen von Neo-Klassik, Ambient, Jazz, Elektronik, Metal und Postrock zusammensetzt und zudem noch die gesamte Albumlänge dazu nutzt eine interessante Stilwandlung durchzumachen. Etwas für Musikabenteurer, die der Musik etwas Zeit zur Entfaltung einräumen können.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.2.2012 |
| Letzte Änderung: |
8.2.2012 |
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