Inter-Dimensional Music
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Unity Records |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Iasos |
Instruments, Sounds, Voice |
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Gastmusiker
| Carl Schwindeman |
E-Guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Libra Sunrise
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1:33
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| 2. |
Formentera Sunset Clouds
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4:50
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| 3. |
I Passion a Leap of Love-Flame
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0:46
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| 4. |
Lueena Coast
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4:11
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| 5. |
Rainbow Canyon
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7:04
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| 6. |
Lagoon Night
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1:15
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| 7. |
Siren Shallows
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2:27
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| 8. |
Aries
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1:31
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| 9. |
Crystal Petals
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3:20
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| 10. |
Osiris Bull-Man & Elephant Walk
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5:43
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| 11. |
Creation
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1:44
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| 12. |
Cloud Prayer
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5:17
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| 13. |
Angel Play
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10:33
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| 14. |
The Bubble Message
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4:42
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| 15. |
Maha-Splendor
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5:53
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| Gesamtlaufzeit | 60:49 |
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Rezensionen

Iasos, wie er mit bürgerlichem Namen (oder Nachnamen) heißt habe ich nicht herausfinden können, stammt zwar aus Griechenland, lebt aber schon seit seinem fünften Lebensjahr (er wurde 1947 geboren) in den USA, seit 1968 in Kalifornien. Mit zwanzig Jahren empfing der studierte Kulturanthropologe nach eigener Aussage eine Vision, die ihn fortan danach streben lies "Paradiessmusik" zu erschaffen. Das tut Iasos daher auch seit rund 40 Jahren und ist in entsprechenden Kreisen einer der bekanntesten Protagonisten der New-Age-Musik. Manche (er selbst wohl auch) sehen jedenfalls sein 1975 veröffentlichtes Debütalbum "Inter-Dimensional Music" als eines der ersten New-Age-Alben (oder gar das erste) an.
Normalerweise haben solcherlei Klänge nichts auf den Babyblauen-Seiten verloren, doch bietet dieser Erstling - ähnlich dem seines deutschen Kollegen Deuter - ganz anderes als seichte Wohlfühlmusik. Das auf ungewöhnliche Klänge im Bereich von Elektronik und Avantgarde spezialisierte japanische Label EM Records hat das Album jedenfalls 2005 auf CD wieder aufgelegt und bezeichnet das Ganze als "Spiritual Exotic Space Electronic Music", was eine ganz passende Charakterisierung ist.
Iasos bedient hier eine ganze Reihe von elektronischen Tasteninstrumenten, ein Piano, diverse Perkussion, Glockenspiele und Flöten. Dazu kommen allerlei Tonbandaufnahmen von Naturgeräuschen und in einigen Stücken die E-Gitarre Carl Schwindemans. Die Musik gleitet zwar alles in allem eher entspannt dahin, doch als durchaus dichtes Gemenge an elektroakustischem Klang, das bisweilen (man höre z.B. "Crystal Petals" oder "Osiris Bull") auch einmal etwas lauter, durchaus angeschrägt, fast wüst aus den Boxen fließt. Nummern mit fast reinem elektronischem Klang stehen neben farbigen Mischgebilden aus Tastenklang, Flöte, E-Gitarre und Perkussion, die mitunter eine gewisse exotisch-asiatische Atmosphäre aufweisen. Ähnliche Musik findet sich bisweilen auch (in den entspannteren Momenten) bei europäischen Progkollegen, bei Jade Warrior z.B. oder Clearlight und auch die sphärischeren Momente von Mike Oldfield sind hier nicht so weit weg.
"Inter-Dimensional Music" ist ein durchaus unterhaltsames Album mit einer eher ruhigen, symphonisch-elektronischen Musik, das zwar über seine doch recht lange Dauer ein wenig gleichförmig und unaufgeregt ausgefallen ist, dafür aber einen schönen 70er Jahre Vintage-Sound aufweist. Für das CD-Reissue hat Iasos offenbar noch drei Stücke ausgegraben, die es damals nicht auf die LP geschafft haben und nun als Bonustracks auftauchen. Von irgendwelchem esoterischen Brimborium und Weisheiten wird man hier übrigens verschont (was auf späteren Alben des Grekoamerikaners offenbar anders ist). Alles in allem ist "Inter-Dimensional Music" ein durchweg unseichtes und klangvolles Album, in das Liebhaber von exotisch-elektronischen Klanglandschaften durchaus einmal reinhören sollten!
Mit dem 1978 erschienen "Angelic Music" tauchte Iasos dann ganz in sphärische New-Age-Gefilde ab, in denen sich seine weiteren Produktionen bis heute bewegen. Von diesen sollte man daher wohl besser die Finger lassen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.2.2012 |
| Letzte Änderung: |
20.2.2012 |
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