If Not Inertia
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Cuneiform |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Brett Sroka |
Posaune, Computer, Pfeifen |
| Sam Harris |
Klavier, präpariertes Klavier, E-Piano |
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| Shawn Baltazor |
Schlagzeug |
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Gastmusiker
| Mary Halvorsen |
Gitarre, Effekte (1,5,6) |
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| Sebastian Kruger |
Akustische Gitarre (7) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Sorrows of the Moon
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5:10
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| 2. |
Tow for Joy
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6:50
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| 3. |
Little Shadow
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11:48
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| 4. |
If Not Inertia
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6:57
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| 5. |
The Widening Gyre
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8:01
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| 6. |
Gonz
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6:38
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| 7. |
Let's
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5:23
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| Gesamtlaufzeit | 50:47 |
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Rezensionen

Eine musikalische Erkundung der Stille, so könnte man das dritte Album der Formation Ergo um Posaunist Brett Sroka bezeichnen. Leise und unaufdringlich sind diese Klänge, dabei aber häufig voller Unruhe. Der neue Pianist Sam Harris bringt minimalistische Melodiefragmente oder auch nur sporadisch hingeworfene Töne, die Posaune soliert in langsam sich windenden, krummen Klangfiguren. Dazu setzt Shawn Baltazor am beständig wuselnden Schlagzeug einen kräftigen Kontrapunkt. Die Elektronik kommt in Form weniger, unaufdringlicher Soundeffekte oder Klangbearbeitungen, auf einigen Stücken wird auch noch Gitarre (von Gastmusikern) eingesetzt.
Manchmal geht die Musik auf If Not Inertia bis in Ambient-Bereiche (Two for Joy). Öfters kommt mir auch der instrumentale Teil von King Crimsons Moonchild in den Sinn, nicht weil die Musik von Ergo tatsächlich ähnlich klingen würde, aber der sporadische Gebrauch von Tönen hier wie dort zeigt doch einige Parallelen. Aber trotz aller Stille bäumt sich die Musik bisweilen auch zu mächtigen Klanggebirgen auf, vor allem die Posaune legt dann richtig los. Auf The Widening Gyre wird das noch mit fast schon freejazzigen Einwürfen der Gitarre kombiniert, dazu hämmert Sam Harris im Laufe des Stücks immer wilder auf das Klavier ein, so dass das Stück zu einer ordentlichen Lärmorgie wird. Auch die nachfolgenden Stücke Gonz und Let's zeigen sich bewegter als der Rest des Albums, aber nicht weniger sperrig.
Komplexen avantgardistischen Jazzrock mit deutlich mehr Jazz als Rock bietet das Trio hier und zeigt damit, dass Avantgarde nicht notwendigerweise in Hochgeschwindigkeit und voller Lautstärke daherkommen muss. Es braucht schon einiges an Aufmerksamkeit und Konzentration, um sich auf diese Klänge einzulassen. Dafür wird man mit einem faszinierenden Hörerlebnis belohnt.
Die CD enthält noch ein etwa fünfminütiges Filmchen, das die Musiker bei den Aufnahmen im Studio zeigt, und bei dem alle, inklusive der Gastmusiker, kurz zu Wort kommen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.2.2012 |
| Letzte Änderung: |
23.2.2012 |
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