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John McLaughlin

Extrapolation

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1969
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazz; Jazzrock / Fusion
Label: Polydor
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

John Surman baritone and soprano sax
John McLaughlin electric & acoustic guitar
Brian Odges bass
Tony Oxley drums

Tracklist

Disc 1
1. Extrapolation 3:57
2. It´s Funny 4:25
3. Arjen´s Bag 4:25
4. Pete The Poet 5:00
5. This Is For Us To Share 3:30
6. Spectrum 2:45
7. Binky´s Beam 7:05
8. Really To Know 4:25
9. Two For Two 3:35
10. Peace Piece 1:50
Gesamtlaufzeit40:57


Rezensionen


Von: Malte Krosse @


Das ist es also: Das Erstlingswerk von John McLaughlin. Aufgenommen 1968, ca. drei Jahre bevor McLaughlin das Proggerherz mit dem Mahavishnu Orchestra erfreute. Wer aber hier Musik erwartet, die auf das Mahavishnu Orchestra einstimmt, liegt daneben, außer dass sich McLaughlin mit seiner Gitarre auch hier nicht in den Vordergrund drängt. Erstes Hören macht zunächst den Eindruck, es mit einer reinrassigen, recht druckvollen britischen Jazzplatte zu tun zu haben. Zweite Höreindrücke lassen dann aber Jazzrock-Elemente erkennen und schon steht man als Hörer mit seiner Meinung auf der Kippe, was denn hier überwiegt: Jazz oder Jazzrock? Dritte Höreindrücke bestätigen dann endgültig den Jazzrock - welch Freude!

Teile der Platte folgen ganz klar den Gesetzen des Jazz (sofern man bei den freieren Spielformen des Jazz -wie hier- noch davon reden darf). So präsentiert sich der Opener Extrapolation mit der Struktur von Thema-Solo-Solo-Thema. Auch Pete The Poet folgt dieser Struktur und zeigt darüber hinaus die obligatorischen Soli von Bass und Schlagzeug: Jedes Instrument darf einmal solieren, wie es sich eben gehört. In Spectrum begegnet uns dann der Walking Bass und mit This is for us to share und Really you know liefert McLaughlin dann schon fast entspannte Jazz-Balladen.

Bei anderen Teilen fühlt man sich dann aber ganz in den Jazzrock der Canterbury-Szene versetzt, der erst noch folgen sollte. Das Saxophonspiel von John Surman erinnert manchmal schon sehr an das, was Elton Dean aus seinem Saxello bei Soft Machine zauberte. Besonders auffällig wird dies in It´s Funny. Auch kann McLaughlin innerhalb seiner Soli nicht immer seine Herkunft aus dem Bluesrock verbergen. Seinen Höhepunkt findet der Jazzrock auf dieser Platte aber mit Arjen´s Bag sowie Binkys Beam. Beide Titel beginnen mit seichten Gitarrenklängen bis der Bass mit einer immer wiederholenden Phrase einsetzt. Saxophon und Gitarre dürfen dann frei darüber agieren: Wird es dem Hörer zuviel, findet er immer wieder Halt an der schon fast psychedelisch wirkenden Basslinie. Das Soft Machine-gewohnte Ohr wird sich gleich heimisch fühlen. Es erinnert doch ein wenig an Stücke wie Kings and Queens.

Insgesamt liefert McLaughlin eine schöne Mischung aus Jazz und Rock auf seinem Debütalbum. Wer also den freieren Formen des Jazz nicht abgeneigt ist und gerne die ein oder andere Stunde dem Canterbury-Jazzrock lauscht, ist hier goldrichtig. Hörer, die immerzu einen festen Rhythmuskern in der Musik suchen, werden sich am freien Spiel, auch wenn es hier und da rockig ist, eher stören.

Anspieltipp(s): Extrapolation, Arjen´s Bag
Vergleichbar mit: Coltranes späterer Phase, Soft Machines „Fourth“
Veröffentlicht am: 16.3.2012
Letzte Änderung: 15.3.2012
Wertung: 12/15

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