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Percy Jones

Cape Catastrophe

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1990
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; Funk; Jazzrock / Fusion; RIO / Avant; Worldmusic / Ethno; sonstiges
Label: Neuauflage 2013: Gonzo Multimedia
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Percy Jones E-Bass,Synth and Drum Progamming

Tracklist

Disc 1
1. The Lie 2.36
2. Cape Catastrophe 10.36
3. Slick 6.50
4. Hex 4.37
5. Barrio 23.30
6. Tunnels 4.56
7. Thin Line 6.57
8. Symphony in F Major 4.10
Gesamtlaufzeit64:12


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Der ehemalige Brand X-Bassist Percy Jones hatte seine erste Soloscheibe "Cape Catastrophe" zwischen 1988 und 1989 in New York aufgenommen, wo er sich einige Jahre aufhielt. Das Material wurde zunächst 1990 veröffentlicht. Im November 2013 hat Gonzo Multimedia eine CD-Neuauflage herausgebracht, bei der der Käufer auf Bonus Tracks, Remastering und dergleichen verzichten muss. Dafür erfolgte das angegebene Digital Mastering in Ludwigsburg schon ca. 1990.

Jones benutzte für seine im Alleingang aufgenommene Musik die Ausrüstung, die nach damaliger Auffassung moderne, oder gar futuristische Klänge lieferte. Darunter waren ein Synthesizer von Casio, ein Sequencer von Roland und eine Drummaschine von Yamaha. Die klanglich nicht gerade raffiniert rüberkommende, dafür aber in den besseren Momenten rhythmisch recht kreativ eingesetzte Drummaschine begleitet in der Regel zusammen mit dem unverkennbaren bundlosen E-Bass von Percy Jones die diversen Samples und fragmentarischen Einfälle, die nicht unbedingt den berühmten roten Faden erkennen lassen. Auch von den Arrangements her ergibt das eine sehr gewöhnungsbedürftige Musik, in der man mit etwas gutem Willen interessante Details entdecken kann. Manchmal kommt mit das Gebotene vor, wie eine avantgardistisch angehauchte und mit einem kleineren Budget realisierte Weiterentwicklung der Musik, die Herbie Hancock einige Jahre zuvor mittels Fairlight Computer erzeugte. Jazz-rockige, etwa an Weather Report erinnernde Momente gibt es auf "Cape Catastrophe" auch, wenn auch nicht sehr oft.

Neben den zahlreichen Spielereien mit Samples ist Jones hörbar bemüht funkige Grooves zu erzeugen und kleine Melodien einzuflechten. Ganz gut wird dies beispielsweise in "Slick" deutlich, wo die melodieführende Bassgitarre zusammen mit Keyboard-ähnlichen Akkorden und Gitarrensynthie-Klängen zwischen hektischer Funk-Avantgarde und versöhnlicher, an damalige Soundtracks erinnernder Musik wechselt.

Vielleicht ist es ein guter Zeitpunkt darüber nachzudenken, wieso unser Hirn gewisse Klänge als angenehm und anregend und andere wiederum als sehr anstrengend einstuft. Alles nur Gewohnheitssache, wie ich feststellen darf, nachdem ich "Cape Catastrophe" zum wiederholten Mal abgespielt habe. Das nervt immer weniger und erscheint wieder ein Stück interessanter. Fest steht, dass man seine Hörgewohnheiten umstellen muss, um dem Album gute Seiten abgewinnen zu können. Von den "echten und wahren" Instrumenten gibt es hier nämlich nur den erwähnten E-Bass zu hören, der immerhin live im Studio gespielt wurde. Alles andere auf der CD wird von den meisten inzwischen wahrscheinlich als ein sehr anstrengender Versuch empfunden, in den ausgehenden 80er Jahren schräge und experimentierfreudige Instrumentalmusik abzuliefern, der über 20 Jahre später zumindest am Anfang etwas befremdlich klingen kann. Für "Symphony in F Major" wurden sogar klassische Themen (von Thomas Arne) verwurstet.

Völlig zeitlos ist diese Musik wahrscheinlich eher nicht und deshalb vielleicht mit den sog. Sci-Fi-Streifen aus den 60ern zu vergleichen, die sich bemüht haben die Welt darzustellen, wie sie in 50 oder 100 Jahren aussehen könnte.

Falls man seine Hörgewohnheiten, wie z.B. die Klänge der traditionellen Instrumente mal kurz verdrängen kann, wird man möglicherweise nicht mehr lästern wollen, bei "Cape Catastrophe" handelt es sich um einen prophetischen Albumtitel. Wenn man sich in die damalige Zeit versetzen kann, wird man es möglicherweise nachvollziehen können, wie originell, experimentfreudig und futuristisch die Scheibe ca. 1990 gewirkt haben könnte. Na dann, die Zeitmaschine aus dem Keller hören, anwerfen und "Cape Catastrophe" Gutes abgewinnen!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.1.2014
Letzte Änderung: 23.7.2016
Wertung: 9/15

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