Can't look away
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Elektra |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Trevor Rabin |
Guitar, Bass, Keyboard, Vocals |
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Gastmusiker
| Alan White |
Drums on 4,11 |
| Louis Molino III |
Drums on 1,2,3,8,10 |
| Basil |
Drums on 4,5,9,11 |
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| Denny Fongheiser |
Drums on 7 |
| Duncan Faure |
Vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
I can't look away
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7:19
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| 2. |
Something to hold on to
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5:05
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| 3. |
Sorrow (your heart)
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4:28
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| 4. |
Cover up
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5:17
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| 5. |
Promises
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5:54
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| 6. |
Etoile noir
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1:03
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| 7. |
Eyes of love
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6:53
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| 8. |
I didn't think it would last
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4:05
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| 9. |
Hold on to me
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4:42
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| 10. |
Sludge
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2:26
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| 11. |
I miss you now
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5:38
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| 12. |
The cape
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2:57
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| Gesamtlaufzeit | 55:47 |
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Rezensionen
Von: Jörg Graf @ (Rezension 1 von 2)

Als Jon Anderson nach dem Erscheinen des Yes(West)-Albums "Big Generator" die Band verließ, das klassische Yes-Lineup wieder ins Leben rief und damit die Streitigkeiten unter den Bandmitgliedern begannen, nutzte Trevor Rabin die Zeit, um ein Soloalbum aufzunehmen. Er übernahm fast alle Instrumental- und Gesangsparts selbst, bis auf die Drums und einige zusätzliche Gesangsspuren. Dafür nahm er einige Studiomusiker in Anspruch - unter anderem auch Alan White und Kollegen seiner ehemaligen Band 'Rabitt'.
Was uns hier musikalisch erwartet, ist abzusehen, wenn man mit den Yes(West)-Outputs vertraut ist. Ohne die Bandunterstützung strebt die Musik in noch etwas kommerziellere Gefilde. Man findet aber alle Trademarks, die Rabin den Yes-Alben beigesteuert hat, wieder. Sehr auffällig ist in vielen Songs der Unisono-Gesang in den Refrains (wie z.B. auch in "The Calling" von der "Talk"). Seine Fähigkeiten an der Gitarre lebt er hier an einigen Stellen aus.
Der Opener "I can't look away" ist zugleich das Meisterstück dieser Platte. Insgesamt recht getragen, beginnt aber recht heavy mit einem langen netten Solopart. Der übergibt dann an einen sehr ruhigen melancholischen Gesangspart und kehrt schließlich wieder zum Anfangsteil zurück.
"Something to hold on to" und "Sorrow" gehen etwas frischer, schneller und poppiger zu werke, haben aber wie der Opener nette, interessante Melodien. "Cover up" fängt vielversprechend an und hat seine Portion Bombast, weiss aber nicht sorecht Spannung aufzubauen. Und "Promises" plätschert auf den Standardakkorden hin und her.
Als Intro der B-Seite versucht man sich mit einer improvisierten Melodie, die wie ein missratenes Solo zu einem Kinderlied klingt. Das daran anschließende "Eyes of love" möchte kraftvoll klingen, aber die poppigen Passagen und die harten Riffs passen hier einfach nicht zusammen und das ganze soll man dann noch sieben Minuten ertragen.
Mit "I didn't think it would last" und dem Instrumental "Sludge" wirds nochmal interessant. Ersteres hat wieder die Frische der ersten A-Seiten-Stücke und bei letzterem bläst uns Rabin mit seinen Gitarrenkünsten die Ohren weg (also die einzig wirkliche proggige Nummer hier).
Der Rest ist dann leider nicht mehr der Rede wert. Es kommen nur noch ruhigere Songs, die nicht weiter auffallen, ausser "Hold on to love", das den Refrain mit einer peinlichen Melodie verhundst.
Auf dieser Scheibe zeigt Rabin, daß er zu wirklich guten Streichen fähig ist, aber es ist genausoviel Füllmaterial dabei. Unterm Strich kommt leider nur ein mittelmässiges Album dabei heraus.
| Anspieltipp(s): |
I can't look away, Sludge |
| Vergleichbar mit: |
Yes(West) |
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| Veröffentlicht am: |
2.8.2002 |
| Letzte Änderung: |
17.8.2005 |
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Hmmm, dann versuche ich mal zu erklären, warum mir "Can't look away" gefällt, auch wenn ich nicht unbedingt ein Freund von Yes-West bin.
Da wären zum einen die herrlich bombastischen Arrangements, wobei der Titelsong zweifelsohne das Highlight des Albums darstellt, dieser noch am meisten die Verwandtschaft zur 80er Jahre Rabin-Yes Ära erkennen lässt. Am ehesten, vom prog-rockigen Potenzial, erreicht dieses Niveau noch das Instrumental "Sludge", das einige vertrackte und schräge Gitarren Sequenzen aufweist. Leider mit knapp 2½ Minuten auch sehr kurz gehalten.
Aber auch ansonsten gelingt dem gebürtigen Südafrikaner seine Interpretation von Mainstream / AOR mit interessanten Details aufzuwerten. Das hat nichts mit liebloser Radioeinheitskost zu tun, denn da werden mal folkloristische Ju-Ju Elemente aus seiner Heimat eingeflochten (z.B. "Sorrow (Your heart)"), wie er auch beim atmosphärischen Instrumental "The cape" bereits andeutet, was er später auf diversen Soundtracks an cineastischen Klängen produzieren sollte.
Na klar, hier ist manches glattgebügelt, zugleich zugegebenermaßen auch inhaltlich ziemlich aufgeblasen, aber dummerweise bin ich anscheinend genau eben diese Klientel, die so etwas anspricht und lege deswegen diese ordentliche bis gute Scheibe immer wieder gerne auf.
| Anspieltipp(s): |
Can't look away, Hold on to me, Sludge |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.10.2004 |
| Letzte Änderung: |
30.4.2012 |
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