Pungent Effulgent
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Informationen
Allgemeine Angaben
| Erscheinungsjahr: |
1989 |
| Besonderheiten/Stil: |
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
6.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Ed Wynne |
Guitar, Synthesizer |
| Merv Pepler |
Drums |
| Roly Wynne |
Bass |
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| Joie Hinton |
Synthesizer, Sampling |
| John Egan |
Flute, Voice |
| Paul Hankin |
Percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Disolution (the clouds disperse)
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6:15
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| 2. |
O-1
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3:58
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| 3. |
Phalarn Dawn
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7:35
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| 4. |
The domes of G`Bal
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4:36
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| 5. |
Shaping the pelm
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6:09
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| 6. |
Ayurvedic
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10:57
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| 7. |
Kick muck
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3:53
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| 8. |
Agog in the ether
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4:06
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| 9. |
Wreltch
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8:31
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| 10. |
Ayurvedism (Bonus track)
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19:04
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| Gesamtlaufzeit | 75:04 |
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Rezensionen

Was bei Platten von OT als erstes ins Auge sticht, sind die phantasievollen, zum Teil psychedelischen, mit mystischen Figuren und Landschaften versehenen Cover. So ziert dieses Debutalbum ein zwergenartiger Zauberer, welcher in eine wildwuchernde Landschaft blickt, die sich am Ufer eines blaugelben Meeres befindet. Darüber findet sich ein bunter Himmel. Dieses Cover war auch der Grund, dass ich mir die Platte überhaupt angehört habe.
6 Musiker bauen hier Klangebilde von unterschiedlichstem Charakter auf. Das Grundgerüst der Stücke besteht meist aus einem schnellen, einfachen Rhythmus (meist 4/4), vergleichbar vielleicht mit "Boys don`t cry" von The Cure, walkendem Bass (wirklich ansprechend) und e-Gitarre. Dazu kommen oft Flutes und Instrumente, die in den Credits als "ethnic percussion" und "reggae bubbles" bezeichnet werden. Die Stücke sind mit wenigen Ausnahmen Instrumentals, die Klanggebilde manchmal spannend und interessant aufgebaut, aber meist zu lang. Phalarn dawn hat etwas von Meditationsmusik, irgendwie erinnert mich aber auch dieses Stück von Grundmachart her an alte Cureplatten (all cats are grey, M).
Track 4 nimmt das Thema von Disolution wieder auf, aber in einen schleppenden, reggaeähnlichen Rhythmus verpackt. Track 5 könnte Filmmusik zu einem Actionfilm sein. Zu Track 6 kann man 11 Minuten lang tanzen, ein hypnotischer Groove, der mononton nur von regelmässig eingestreuten Breaks des Schlagzeugs unterbrochen wird. Das nächste Stück ist hektisch, wieder Bass/drum-lastig, wie fast alle Stücke und wieder tanzbar. Wenn das Prog ist, ist es die erste Prog-Band die ich kenne, die man in einer Disco spielen kann (mal "Incommunicado" von Marillion ausgenommen, wobei das auch schon wieder Pop ist).
Was ich damit sagen will ist, dass dieses Album nach meinem Verständnis nicht dem Genre "Prog" zugerechnet werden kann. Es fehlt Komplexität, es fehlt Bombast, es fehlen vertrackte Rhythmen und es fehlt an Abwechslung (so weit ich für mich prog definiere :-)). Die Musik ist zwar pulsierend, hat eine hypnotisierende Eintönigkeit, die ein-zweimal Spass macht, aber auf Dauer ist das zu wenig interessant und zu simpel. Spätestens ab der Hälfte wird`s langweilig.
Ozric Tentacles spielen einen marginal ethnisch angehauchten Instrumental Poprock, der mit elektronischen Effekten garniert wird, ab und an ganz cool groovig daherkommt, auf Dauer jedoch langweilt.
| Anspieltipp(s): |
Ayurvedic |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.8.2002 |
| Letzte Änderung: |
1.7.2003 |
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Und wieder mal eine ganz andere Meinung zu ?Pungent effulgent?, dieses mal aus der Sicht eines Ozric Fans.
Klar spielen Ozric Tentacles keinen "reinen" Prog, aber dafür sind sie der lebendige Beweis, dass Space Rock heute noch seine ganz eigene Faszination besitzt. Bei diesem Stil geht es auch nicht um Komplexität und vertrackte Rhythmen, vielmehr stehen Atmosphäre, Stimmungen und spacige Weltraum Klänge im Vordergrund, die zum Teil durch sich langsam ansteigende Soundwände, Blubber Keyboards und endlose Gitarrensoli erreicht werden. Bei Ozric Tentacles kommt dazu noch ein gehöriger Schuss World Music, der von asiatischen Elementen bis hin zu Dub und Reggae reicht.
"Pungent effulgent" beinhaltet genau diese Merkmale. Das mag dem einen aus nachvollziehbaren Gründen einfach zu langweilig sein, aus der Space Rock und Ozric Brille betrachtet, gehört dieses Album definitiv zu den stärkeren Alben dieses Genres.
| Anspieltipp(s): |
Dissolution, Ayurvedic |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.9.2004 |
| Letzte Änderung: |
18.4.2012 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Ozric Tentacles
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