Full Horn
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Repertoire |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Wolfgang Kause |
Gesang |
| Wolfgang Bartl |
Bass |
| Christoph Hardwig |
Keyboards, Gitarre |
| Wolfgang Gaudes |
Schlagzeug, Gitarre |
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| Kai Hendrik Möller |
Gitarre |
| Harry Koch |
Effekte, Percussion |
| Rudy Holzhauer |
Percussion |
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Gastmusiker
| Jochen Peterson |
Saxophon, Flöte, Gitarre |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Day Of A Daydreambeliever
1. Humanoid Robot Show 2. Hope Part One 3. Desillusion 4. Hope Part Two 5. Death Of A Clown 6. D-d-daily Review 7. Night, Night - Mankinds Motor Dream 8. The Sound Of National Caughing
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19:22
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| 2. |
Morning Sun, Version 127 (For The Charts)
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3:03
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| 3. |
Spot On You, Kids
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12:22
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| 4. |
And The Madness...
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4:01
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| Gesamtlaufzeit | 38:48 |
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Rezensionen

Die Hamburger Formation Cornucopia existierte nur von 1972 bis 1974. "Full Horn" blieb ihre einzige Veröffentlichung.
Die lange Suite "Day Of A Daydreambeliver" vereinigt verschiedenste Stilarten von typischen Krautrock-Sequenzen bis hin zu völlig freien psychedelischen Klangorgien, von ruhigen, atmosphärischen Stellen bis zu chaotischen Ausbrüchen, die teilweise mit gesprochenem Text unterlegt sind. Dominierende Instrumente sind Orgel und Gitarre, unterstützt von knackigem Bass und einer entfesselten Schlagwerkabteilung von immerhin 3 Personen. Gesungen wird nicht übermäßig viel. Das Stück ist insgesamt ziemlich bizarr, nicht immer ganz schlüssig, aber faszinierend.
"Morning Sun" hat eine sehr eingängige Melodie, es ist fast schon poppig (nicht umsonst trägt es den Zusatz "for the charts"), hat aber dabei ein gewisses parodistisches Element.
Mit "Spot On You, Kids" geht es wieder progressiver zur Sache. Auch dieses Stück bietet psychedelischen Krautrock mit ein paar sehr schönen Orgeleinsätzen. Es ist vielleicht nicht ganz so abgedreht wie "Day Of A Daydreambeliever", dafür wirkt es zusmmenhängender.
Das abschließende "And The Madness..." ist dann schon ziemlich durchgeknallt, besonders in der ersten Hälfte, bei der die ganze Band wild durcheinander agiert.
Insgesamt ist "Full Horn" kein essentielles Werk, aber eine interessante und lohnenswerte Ergänzung für den Krautrock/Psychedelic-Interessierten.
| Anspieltipp(s): |
Spot On You Kids, Day Of A Daydreambeliever |
| Vergleichbar mit: |
anderen Krautrockern wie Amon Düül II usw. |
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| Veröffentlicht am: |
19.1.2003 |
| Letzte Änderung: |
19.1.2003 |
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Nach dem "Cornu copia" dem Füllhorn der griechischen Mythologie haben sich die sieben Hamburger benannt, dem Symbol für Fruchtbarkeit, Glück, Reichtum und Überfluss. Daraus zu schließen, dass ihr einziges Album - "Full Horn" von 1973 (ursprünglich auf dem legendären Brain-Label erschienen) - überflüssig sei, wäre ein nicht ganz angebrachtes, gehässiges Rezensentenwortspiel, doch lässt sich auf dem Album eine gewisse Überfülle von musikalischen Ideen ausmachen, die nicht unbedingt ein überzeugendes Ganzes ergeben.
Frühsiebziger-Hardrock, Psychedelisches, ein paar Spuren Folk und Jazz, wüste Freispielexperimente, ein Schuss Funk, klassischen Orgelprog, treibende, bluesig-hardrockige Jams, Symphoprog, meditativ Schwebendes, Rock'n'roll, kosmisches Klangchaos, entspannten Rock, drollige Soundkollagen und treibenden Spacerock gibt es auf "Full Horn" zu hören, nicht gleichzeitig, aber nacheinander, etwas konfus aneinandergehängt und vermischt. Das ist eigentlich ganz ordentlich gemacht, beinhaltet einige wirklich schön bizarre Momente und diverse krautige Freakouts, wirkt als Ganzes aber etwas zerfahren und richtungslos. Wirklich gar nichts kann ich mit dem Gesang und den gesprochenen Abschnitten anfangen, die aufgesetzt wirken, die mit Gewalt ambitioniert und tiefsinnig sein wollen, gleichzeitig aber recht affektiert oder zu theatralisch vorgetragen werden. Diese Musik würde für mich rein instrumental um einiges besser funktionieren, aber das ist wohl Geschmackssache. Handwerklich kann man Cornucopia allerdings nichts vorwerfen. Hier wird virtuos und abwechslungsreich musiziert, obwohl von der Präsenz von gleich drei Perkussionisten nicht allzu viel zu merken ist. Lobend erwähnen möchte ich das kernige, stellenweise fast brutale Bassspiel von Wolfgang Bartel.
Kurzum, ich möchte mich Jochen weitestgehend anschließen: "Full Horn" ist ein interessantes, nicht ganz schlüssiges Album, welches man sich als Krautrock-Interessierter aber durchaus ins Regal stellen kann!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
15.4.2006 |
| Letzte Änderung: |
1.10.2008 |
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