La clef des songes
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Musea |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Claude Menetrier |
Orgel, Moog, Elka string ensemble, Klavier |
| Michel Roy |
Schlagzeug, Background-Gesang |
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| Gérard Ruez |
Elektr. und akust. Gitarre, Lead-Gesang |
| Richard Treiber |
Bass, akust. Gitarre |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
La clef des songes
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4:06
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| 2. |
Naufrage
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4:27
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| 3. |
L´âme du guerrier
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6:06
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| 4. |
Les pauvres
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3:25
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| 5. |
Complot
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5:01
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| 6. |
Le raconteur
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10:42
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| 7. |
La clef des songes (live)
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6:00
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| 8. |
Complot (live)
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8:43
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| 9. |
Le raconteur (live)
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7:23
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| Gesamtlaufzeit | 55:53 |
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Rezensionen

Pentacle war eine französische Band aus der Kleinstadt Belfort, die mit "La clef des songes" 1975 ihr einziges Album veröffentlicht hatte. Produzent des Albums war niemand geringeres als Christian Decamps, der Sänger des französischen Prog-Aushängeschildes Ange, die ebenfalls aus Belfort stammen. Wer jetzt ein weiteres Album des typischen theatralischen Progressive Rocks französischer Prägung erwartet, sieht sich hier aber getäuscht. Zwar klingt auch die Musik von Pentacle nicht zuletzt wegen der selbstverständlichen Wahl der Heimatsprache typisch französisch und Gemeinsamkeiten mit den angelsächsischen Zeitgenossen sind so gut wie überhaupt nicht zu verzeichnen. Dennoch sind Pentacle stilistisch kaum mit den aus der unmittelbaren Nachbarschaft stammenden Ange vergleichbar. Allenfalls der stellenweise aufkommende musikalische Pathos erweckt Erinnerungen an die Band um die Decamps Brüder.
Allein schon der Gesang besitzt nicht die Dominanz wie es bei Ange oder Mona Lisa der Fall ist, sondern ordnet sich dem symphonischen Charakter der Musik unter. Sämtliche Kompositionen bewegen sich in ruhigeren Gefilden und sind frei von jeglichem Bombast. Dabei verstanden es die Franzosen, eine unterschwellige Eleganz in ihre Musik einzubauen. Unter Umgehung markanter oder gar vordergründiger instrumentaler Eskapaden beweist das Album "La clef des songes" eindrucksvoll, dass sich auch ohne diese Elemente der typische Charakter des klassischen Progressive Rocks entfalten kann. Der gefühlvolle französische Gesang des Gitarristen Gérard Ruez wirkt angenehm und passt gut zum oftmals melancholischen Charakter des Albums.
Mit Ausnahme des abschließenden Longtracks "Le raconteur" weisen die Titel eine eher kompakte Spielzeit auf, was aber der Qualität der Musik keinen Abbruch tut. Sämtliche Instrumente fügen sich überaus songdienlich in das Gesamtkonzept von "La clef des songes" ein. Kraftvolle und dominante Ausflüge an den Saiten- und Tasteninstrumenten sind nicht zu verzeichnen. Pentacles einziges Album überzeugt vielmehr durch seine musikalische Geschlossenheit und belohnt den Liebhaber der romantisch geprägten Richtung des Progressive Rocks mit sehr schön ausgearbeiteten musikalischen Details, die sich erst nach und nach aus dem anfangs doch recht unauffälligen Gesamtcharakter der Musik herauskristallisieren.
Insbesondere die getragene Symphonik der beiden letzten Titel "Complot" und "Le raconteur" markiert den Höhepunkt des Albums. Aus einem jeweils balladesken Songansatz entwickelt sich unter Verwendung von wohl dosiertem Orgel- und Gitarrenspiel eine sich langsam steigernde musikalische Intensität.
Von Musea wurden als Bonustitel noch Liveversionen dreier Titel des regulären Albums herausgegraben, welche diese CD-Wiederveröffentlichung aus dem Jahr 1995 abrunden. Wer die französische Prog-Szene der 70er Jahre für sich entdeckt hat, wird sicherlich auch an einer Band wie Pentacle Gefallen finden, wobei das Niveau der bekannteren Bands jedoch nicht ganz erreicht wird.
| Anspieltipp(s): |
Les pauvres, Le raconteur |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
25.5.2003 |
| Letzte Änderung: |
25.5.2003 |
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