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Kraan

Dancing In The Shade

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1989 (2005 neu auf InsideOut Revisited Records)
Besonderheiten/Stil: Jazzrock / Fusion; Krautrock; Rock / Pop / Mainstream
Label: Wintrup Musik
Durchschnittswertung: 9/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Peter Wolbrandt guitars, vocals
Joo Kraus trumpet, keys, programming
Jan Fride drums
Hellmut Hattler bass

Tracklist

Disc 1
1. Rockets 05:05
2. Good Enough 04:43
3. Egyptian Cha Cha 04:43
4. Polarity 05:10
5. Dancing In The Shade 04:08
6. Banana Moon 05:00
7. Is This The Way 03:43
8. Middle East Beat 03:38
9. One Day 03:14
10. Kraan Mooloo 06:20
11. Soldier Drums 04:48
Gesamtlaufzeit50:32


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß @ (Rezension 1 von 3)


Meines Wissens nach hatten sich KRAAN Mitte der 80er-Jahre mal wieder aufgelöst oder sie pausierten zumindest bis ca. 1988. Da kamen sie dann wieder zurück, zunächst mit einem Live-Album und dann auch mit diesem Studio-Album. Als Neuzugang nahm Joo Kraus die Stelle des Keyboarders ein und beteiligte sich auch als Co-Komponist von 4 Titeln rege an dem neuen Album.

Die Schubladen "Krautrock" (hat eigentlich eh' noch nie für KRAAN gepasst, einzig die deutsche Herkunft verbindet KRAAN mit dem typischen etwas schwerfälligen Krautrock) und "Jazz-Rock-Fusion" passen nur noch bedingt. In den Sound hat sich ein gehörige Komponente Rock-Pop-Mainstream eingeschlichen, was nicht jedem KRAAN-Fan der ersten Stunde gefallen dürfte. Geblieben ist aber das Experimentieren mit Ethno-Klängen, siehe "Egyptian Cha Cha", "Middle East Beat". Interessante Akzente setzt auch Joo Kraus mit seiner Trompetenarbeit, hier wird der immer noch vorhandene jazzige Charakter der Musik besonders deutlich. Peter Wolbrandt spielt immer noch eine sehr leichte, schwebende, virtuose Gitarre, die jedoch den Sound nicht mehr so bestimmt, wie auf früheren Werken. In eher rockigen Titeln wie "Rockets" oder "Good Enough" geht die Gitarre dann sogar so richtig ab.... Hellmut Hattler spielt sehr solide, aber leider auch sehr zurückhaltend. "Banana Moon" erinnert vielleicht noch am stärksten an die 70er-Jahre-KRAAN. Zum Abschluss gibt es mit "One Day" noch ein seltsames Soundexperiment mit bedrohlichem Chor-Gesang und dramatischen Trompetenklängen, man fühlt sich etwas an die elektronischen Experimente von Laibach erinnert.

Ingesamt ein flottes Album für Stunden, die man mit nicht allzu komplexer, schöner Musik (auch als Hintergrund) verbringen möchte. Nix für die Frickel-Fraktion!

Das recht ansehnliche Cover-Artwork stammt übrigens von Hellmut Hattler himself.

Anspieltipp(s): Rockets, Middle East Beat
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.6.2003
Letzte Änderung: 22.6.2003
Wertung: 10/15

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Von: Ralf J. Günther @ (Rezension 2 von 3)


Anlässlich der Neuveröffentlichung des Albums im Rahmen der Deluxe-Edition bei InsideOut ein paar ergänzende Bemerkungen zu Thomas´ zutreffender Rezension: "Dancing in the Shade" repräsentiert den Kraan-Sound Ende der 80er. Die Technik in Form von Sampling, Drumcomputern und Atariklängen, kombiniert mit der teilweise sehr mainstreamigen Ausrichtung der Kompositionen verheißt eigentlich wenig Gutes, zumindest keine handgemachte, live ohne Kompromisse nachspielbare Kraanmusik. Das trifft auch zu, und dennoch hat diese Platte mehr Biss als manche allzu spülwässrig geratene Fusion oder nervend neudeutschwellige Popdudelei, die die Band auf vorherigen Tiefpunkten abgeliefert hatte.

Gemäß der Erkenntnis, dass ich offenbar immer anderer Meinung zu sein scheine als Hellmut Hattler, der sich nur bedingt zufrieden äußert, würde ich die CD weit eher empfehlen als etwa das von ihm so positiv gesehene "Flyday". Wie gesagt: unter der Einschränkung, dass sich die Musik auf "Dancing in the Shade" live kaum zum Leben erwecken ließ und dass dies hier recht poppig ist. Endlos häufige Wiederholungen einzelner Ohrwurmzeilen können ganz schön nerven. Aber es gibt auch ausdrucksvolle, jazzige Passagen, an denen insbesondere Joo Kraus großen Anteil hat.

Die Neuveröffentlichung wartet mit drei Demoversionen - von "Dancing in the Shade", "Good enough" und "Polarity" - auf. Die sind alles andere als wichtig und einfach eine Dreingabe für den Fan. Optisch kommt das ohnehin schon hübsche Design der Platte im Digipack der Deluxe-Edition wunderbar zur Geltung.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.1.2006
Letzte Änderung: 15.1.2006
Wertung: 9/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 3 von 3)


Obwohl dieses Album ebenso poppig geraten ist wie einige Jahre zuvor Nachtfahrt, ziehe ich es diesem eindeutig vor.

Zum einen holen Peter Wolbrandt an der Gitarre und vor allem Joo Kraus an der Trompete selbst aus sonst recht banalen Popsongs einiges raus; die "funky" Trompete in Rockets verleiht dem Stück doch einigen Pep.

Zum anderen finden sich hier auch eine Reihe schöner Jazzrock-Stücke mit starkem Ethno-Touch (Egyptian Cha Cha, Banana Moon, Middle East Beat). Die sind zwar nicht so mitreißend wie Kraan zu ihren besten Zeiten, wären aber auch auf einem Album wie Andy Nogger nicht unangenehm aufgefallen. Mit dem äußerst nervigen Mithüpf-Song Is This The Way gibt es leider auch einen absoluten Tiefschlag!

Dancing in the Shade ist sicher kein Höhepunkt im Schaffen von Kraan, insgesamt aber noch ganz akzeptabel. Die Aufmachung der Neuausgabe ist sowieso wieder gewohnt hochwertig.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.7.2006
Letzte Änderung: 17.7.2006
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Kraan

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Kraan 9.50 2
1973 Wintrup 10.50 2
1974 Andy Nogger 11.50 2
1975 Live 11.33 3
1975 Let It Out 8.00 2
1977 Wiederhören 11.00 2
1978 Flyday 7.00 2
1979 Tournee 12.00 1
1982 Nachtfahrt 5.75 4
1988 Live 88 11.33 3
1991 Soul Of Stone 5.00 1
2001 Live 2001 10.67 3
2001 Berliner Ring 5.00 1
2003 Through 7.00 1
2007 Psychedelic Man 9.00 2
2011 Diamonds 8.00 2

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