Same
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Love Records |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Heikki Silvennoinen |
Gitarre |
| Jukka Leppilampi |
Gesang |
| Tapio Suominen |
Bass |
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| Asko Pakkanen |
Schlagzeug |
| Jarmo Sormunen |
Flöte |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Lähtö
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3:51
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| 2. |
Miks` ette vastaa vanhat puut
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3:01
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| 3. |
Tuho
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6:32
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| 4. |
Gryf
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6:17
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| 5. |
Tyhjä on taulu
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4:04
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| 6. |
Nyt maalaan elämää
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4:00
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| 7. |
Vuorellaistuja
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8:10
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| 8. |
Prinssi
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3:10
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| Gesamtlaufzeit | 39:05 |
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Rezensionen

Auch Finnland besaß in den 70er Jahren einige Rockbands, die stilistisch in Richtung des Progressive Rocks tendierten. Das Aushängeschild war hier die Formation Wigwam, die sogar außerhalb des Landes der 1000 Seen für Aufmerksamkeit sorgen konnte. Sicherlich trug hierzu auch der englischsprachige Gesang bei und mit Jim Pembroke hatten die Finnen einen waschechten Briten in ihren Reihen.
Die Band Tabula Rasa setzte jedoch auf finnischen Gesang, was die Exportchancen doch schon beträchtlich schmälerte. Die Formation legte 1975 ihr titelloses Debütalbum vor, das fast gänzlich ohne Tasteninstrumente auskommt, dafür aber mit dynamischem Flötenspiel aufwartet. Daher sind gewisse Ähnlichkeiten mit Jethro Tull feststellbar.
Das Album wird mit dem Opener "Lähtö" recht energiegeladen eröffnet und der hymnische Charakter dieses Titels lässt auch Erinnerungen an Uriah Heep wach werden. Der finnische Gesang des Frontmannes Jukka Leppilampi wirkt zwar anfangsweise etwas ungewohnt, kann aber im weiteren Verlauf durchaus überzeugen.
Die nachfolgenden Titel besitzen einen romantischen Charakter und gefühlvoller Gesang sowie entrücktes Flötenspiel dominieren das Geschehen. Hier wird die stilistische Bandbreite auch um folkige Einflüsse erweitert.
Absoluter Höhepunkt des Albums ist der dynamische Titel "Gryf", wo mitreißendes Flötenspiel und eine markante Gitarre im perfekten Einklang stehen. Im Hintergrund sorgt hoher Frauengesang für eine hymnische Note. Trotz der direkten musikalischen Ausrichtung gelingt hier aufgrund ausgefeilter Arrangements ein dezenter Brückenschlag zum Progressive Rock.
Auch die weiteren Songs können das hohe Niveau halten und mit dem längsten Titel "Vourellaistuja" haben sich Tabula Rasa auch wiederum auf das Terrain der leicht symphonisch orientierten Rockmusik begeben.
Die zarte Ballade "Prinssi" rundet das sehr gelungene Debüt von Tabula Rasa ab und es steht außer Frage, dass ich die Finnen keinesfalls vor den großen Bands der 70er Jahre zu verstecken brauchten. Nur ganz wenige Bands konnten mit solch einer geglückten Mixtur aus verträumten, folkloristischen Anleihen und dynamischen Elementen glänzen. Ein schlichtweg schönes Album!
| Anspieltipp(s): |
Gryf, Vourellaistuja |
| Vergleichbar mit: |
etwas Jethro Tull |
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| Veröffentlicht am: |
23.6.2003 |
| Letzte Änderung: |
23.6.2003 |
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