Etna
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Catoca |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Carlo Pennisi |
guitars, mandolin |
| Elio Volpini |
bass, double bass |
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| Agostino Marangolo |
drums, percussion |
| Antonio Marangolo |
all keyboards, clarinet |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Beneath The Geyser
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4,45
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| 2. |
South East Wind
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6,09
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| 3. |
Across The Indian Ocean
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5,36
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| 4. |
French Picadores
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4,26
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| 5. |
Golden Idol
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9,03
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| 6. |
Sentimental Lewdness
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6,42
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| 7. |
Barbarian Serenade
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5,12
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| Gesamtlaufzeit | 41:53 |
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Rezensionen

Es ist schon manchmal erstaunlich, wie Bands personell untereinander verknüpft sind, ohne dass dabei musikalisch etwas ähnlich herauskommt. Hinter Etna verbergen sich Musiker der reformierten Flea, die aber im Gegensatz zur Vorgängerband lupenreinen Jazz Rock spielen, der deutlich vom Mahavishnu Orchestra inspiriert ist, hin und wieder auch an Jazzphase von Santana Mitte der 70er erinnert. Die Band veröffentlichte nur dieses eine Album, nach dem Split stieg u.a. Schlagzeuger Agostino Marangolo bei Goblin ein.
Die sieben Stücke sind rein instrumental gehalten, federn groovig im lässigen Jazz Rock Metier angesiedelt. Die vier Musiker lassen keineswegs nur in frickeligen Orgien heraushängen, was sie alles drauf haben, sondern halten sich erstaunlich banddienlich zurück. Verspielte, aber nie überladene Ausflüge an Gitarre und Keyboards stehen im Vordergrund, vorangetrieben von einer stetig vorantickerten Rhythmustruppe. Tempomäßig wird die ganz Palette von eher zurückgenommenen Mid Tempo Nummern bis hin zu flottem Tempo abgedeckt.
Etna klingen dabei in keiner Minute, wie eine typische italienische Band, sie geben ihre eigene Identität zu Gunsten eines internationalen Stils auf, haben dabei aber eine keineswegs bahnbrechende, aber prima anzuhörende Jazz Rock Scheibe eingespielt.
| Anspieltipp(s): |
Beneath The Geyser, Across the Indian Ocean |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.9.2004 |
| Letzte Änderung: |
27.9.2004 |
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Wie ihre Kollegen von Festa Mobile wandten sich die reformierten Flea Mitte der 70er Jahre dem Jazzrock zu und änderten ihren Namen. Aus Festa Mobile wurde Il Baricentro, aus Flea wurde Etna. In musikalischer Hinsicht war das Ergebnis dieser beiden Verwandlungen recht ähnlich. Sowohl Etna als auch Il Baricentro spielten erstklassigen, zeittypischen Jazzrock. Dominierten bei den in Rom ansässigen Apuliern aber die Tasteninstrumente, stehen bei Etna die Gitarren von Carlo Pennisi im Mittelpunkt. Begleitet wird er von der virtuos dahineilenden Rhythmusabteilung und Antonio Marangolo an den Tasten (meist E-Piano und Piano), der sich aber selten in den Vordergrund spielt. Ab und zu ist Marangolo auch an einer Bassklarinette zu hören.
Überraschungen gibt es auf "Etna" - Kristian hat es weiter oben schon dargelegt - nicht. Eine farbige, abwechslungsreiche Fusion kommt hier aus den Boxen, die sich nicht sehr von dem unterscheidet, was zur selben Zeit unzählige Bands aus ganz Europa und den USA im Angebot hatten, die höchstens aufgrund einer ab und an auftretenden, wuselligen Nervosität ihre mediterrane Herkunft verrät. Ansonsten geht es hier, wie bei den schon erwähnten Landsleuten von Il Baricentro, eher sommerlich entspannt, locker und gutgelaunt zu (was vielleicht auch ein Hinweis auf die Herkunft der Musiker ist). Wer nicht genug vom typischen Jazzrock der Mittsiebziger bekommen kann, der findet mit "Etna" eine virtuos musizierte, wenn auch nicht sonderlich eigenständige oder besonders essentielle Sammlungsergänzung.
Bald nach Erscheinen des Albums lösten sich Etna auf. Der Schlagzeuger Agostino Marangolo schloss sich daraufhin Goblin an.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
29.7.2006 |
| Letzte Änderung: |
5.8.2008 |
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