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Trikolon

Cluster

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1969 (CD-Reissue 2003)
Besonderheiten/Stil: instrumental; live; Jazzrock / Fusion; Klassikrock / Adaptionen; Klassischer Prog; Krautrock
Label: Garden Of Delights
Durchschnittswertung: 6/15 (1 Rezension)

Besetzung

Hendrik Schaper Orgel, Piano, Trompete, Gesang
Rolf Rettberg Bass
Ralf Schmieding Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. In search of the sun 14:31
2. Trumpet for example 7:22
3. Hendrik's Easy Groove 11:05
4. Blue Rondo 10:30
5. Fuge   (Bonus Track) 22:22
Gesamtlaufzeit65:50


Rezensionen


Von: Udo Gerhards


Das Garden Of Delights-Label ist ja dafür bekannt, mehr oder weniger alles zu veröffentlichen, was nicht rechtzeitig wegläuft, vorausgesetzt, es kommt aus Deutschland und die Aufnahmen wurden rund um die Siebziger Jahre gemacht. Manchmal erwischt es historisch wichtige Wiederveröffentlichungen (etwa die ersten Agitation Free-Alben), manchmal musikalisch wertvolle Ausgrabungen (zum Beispiel Guru Guru "Live In Essen 1970"), manchmal aber auch einfach nur Schrott.

Die vorliegende Veröffentlichung liegt irgendwo zwischen diesen drei Polen... Es handelt sich bei "Cluster" um eine Live-Aufnahme, die die Band selbst finanzierte und in winziger Auflage von 150 Stück auf Vinyl pressen lies. Wie bei Garden Of Delights üblich, ist die CD-Veröffentlichung sehr ausführlich gestaltet: das Artwork der Original-LP wird reproduziert, es gibt eine Bandgeschichte, Photos und eine Diskographie sowie einen langen Bonustrack. Die Original-Linernotes illustrieren ganz ähnlich wie bei den auf diesen Seiten an anderer Stelle erwähnten Umschlagtexte der grob zeitgenössischen ersten LPs von Egg und Gentle Giant das Anspruchsdenken der Band ebenso wie den damaligen Zeitgeist in der "progressiven" Szene:

"... Cluster - das ist der Versuch, Musik zu veröffentlichen, die Emotionen erweckt ohne sensibel zu sein, die zum Hören anregt und nicht zum Bewegen. ..."

Ebenfalls in den Original-Linernotes werden die "Urväter" Brian Auger und Keith Emerson als Inspiration angeführt. Und das hört man auch. Ein Auger-Stück wird gecovert, und ebenso wie Emerson versuchen sich Trikolon an Klassik-Bearbeitungen für Keyboard-Trio. Musikalisch und soundmässig ist "Cluster" - wie bei einer Live-Aufnahme zu erwarten - eher roh; wahrscheinlich wäre bei einer "ordentlichen" Studio-Aufnahme das Resultat besser ausgefallen. So schleichen sich doch etliche Unsauberkeiten ins Spiel ein, obwohl Keyboarder Schaper - der in dieser Besetzung natürlich die musikalische Hauptlast trägt - durchaus ein sehr guter Tastendrücker ist, wie man etwa beim Piano-Intro von "Hendrik's Easy Groove" hören kann, das neben jazzig-bluesig improvisatorischen Ausflügen gespickt mit musikalischen Zitaten ist. Aber z.B. der Bonustrack "Fuge" (auch eine Live-Aufnahme und inkorrekt benannt, da auch nicht nur die Fuge, sondern auch die Toccata der - natürlich... - berühmten Toccata und Fuge in D-Moll (BWV 565) verbraten werden) ist schon ziemlich schlampig in der Ausführung der klassischen Passagen.

Ansonsten werden die Stücke (sowohl die Cover-Versionen als auch die Eigenkompositionen) hauptsächlich als Rahmen für ausgiebige Improvisationen/Soli genutzt, bei denen minutenlang angestrengt über einer mehr oder weniger gleich bleibenden Grundlage rumgenudelt wird, natürlich meist von Orgel oder Piano, gelegentlich aufgelockert durch Bass-, Drumsoli oder die von Schaper gespielte Trompete ("Trumpet for example"). Und diese ellenlangen Impros zieht sich gelegentlich ganz schön hin...

Natürlich ist es schön, dass solche obskuren Teile der Welt erhalten bleiben und nicht in der Versenkung der Pop-Geschichte verschwinden; dennoch bleibt unter'm Strich eine Wiederveröffentlichung, die vor allem für Krautrock-Komplettisten interessant sein dürfte, die jetzt nicht mehr hunderte von Euro für eine Original-LP auf den Tisch blättern müssen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: The Nice
Veröffentlicht am: 23.8.2003
Letzte Änderung: 2.3.2004
Wertung: 6/15

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