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Arrakeen

Patchwork

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1990
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label:
Durchschnittswertung: 8.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Maiko Vocals
Sylvain Gouvernaire Guitars
Eric Bonnardel Keyboards
Yves Darteyron Bass
Gauthier Mejanel Drums

Tracklist

Disc 1
1. Le Monde Du Quoi 5:35
2. Differences 11:39
3. L'entaluve 4:34
4. Folle Marie (live) 9:15
Gesamtlaufzeit31:03


Rezensionen


Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 1 von 2)


Auch diese Band sollte es nie zu Grösse bringen, obwohl die Vorzeichen auf Sturm standen. Die Band kommt aus Frankreich und auch die Texte sind französisch gesungen. 1990 erschien dieses Mini-Album im Eigenvertrieb, als Produkt des Supports für die Frankreich Tour einer großen britischen Band: MARILLION!!!

Die Musik von Arrakeen besitzt Eigenständigkeit, obwohl man soundtechnisch in die Marillion-Schiene tendiert. Besonders die Freunde der Frühphase von Marillion könnten mit diesem Werk sehr gut etwas anfangen. Tolle Arrangements, die ein ums andere Mal die Klasse der Band unter Beweis stellen finden sich gepaart mit einer wunderschönen Stimme von Sängerin MAIKO. Ein besonderer Reiz entwickelt sich durch die französischen Texte. Das klingt nicht nur anders, sondern sogar ausgesprochen frisch und verleiht zudem Eigenständigkeit.

Los gehts mit einem tollen Uptempo-Rocker: "Le Monde Du Quoi". Dieser lebt besonders von seinen tollen Keyboardmelodien, die denen eines Mark Kelly in nichts nachstehen. Wer auf Songs wie "Incommunicado" von Marillion steht würde hier besonderen gefallen dran finden. Und über allem schwebt der göttliche Gesang. Toll. Die Gitarrenarbeit orientiert sich auch an den britischen Vorbildern und fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Mit "Differences" kommt dann das längste Stück dieser CD. Ein kurzes Intro eröffnet, dann geht es gleich in einen tollen Beat über. Dazu erreicht Maiko ungeahnte Höhen in ihrer Stimme. Wer da keine Gänsehaut bekommt ist selbst schuld. Gitarre und Keyboards halten sich zu Anfang des Songs die Waage. Nach gut zwei Minuten wirds ruhig - das Piano spielt einen ruhigen Part. Leichte Keyboardteppiche bauen eine unbeschreibliche Atmosphäre unter den sehr herzzerreissenden Gesang. Nach weiteren knappen zwei Minuten geht der Pianopart über in einige Solopassagen. Hier wird Spannung fabriziert. Der Gesang setzt noch einen drauf - geradezu hektisch mutet die Stimme stellenweise an. Somit passt der Titel perfekt. Ein Spielball von Differenzen offenbart sich. Ruhig geht es wieder weiter, bevor ein Solopart den nächsten Wechsel ankündigt. Das Keyboard übernimmt mit leichtem Spiel auf dem sich der Bass "breitmacht" - Dann geht es zurück zum Eingangsthema. Mit tollen Solopassagen klingt das Stück langsam aus bevor es endgültig in einer Pianopassage mit mehrstimmigem Gesang endet. Hammerteil! Mit "L'entaluve" geht es wieder etwas kerniger zu. Sehr rhythmisch startet es. Der Refrain wird komplett mehrstimmig gesungen und das klingt fantastisch, ist doch eine Ausgeglichenheit der Stimmlagen da. Das instrumentelle Geschehen beschreibe ich nicht näher, da die Musiker fehlerfrei zelebrieren. Vielleicht sei nur erwähnt, dass Gitarre und Keyboard sich die Waage halten. "Folle Marie" in einer Liveversion beendet dieses kleine Stück französischer Hochkultur. Die Gitarre "klingelt" diesen Song ein, gepaart mit der tollen Stimme von Maiko - wieder sind Schauer garantiert. Plötzlich in diese Stille steigt die Band komplett ein. Hier wirds richtig progressiv. Die Melodien erinnern mich ein wenig an das "Phantom der Oper". Nach diesen Frickeleien erklingt wieder die Gitarre, diesmal in Rothery'scher Manier. Der Gesang baut eine melancholische Stimmung darüber. Stellenweise klingt es sehr weinerlich. Dann kommt wieder ein Instrumentalpart, Gitarrensoli folgen und diesmal ist der Meister persönlich zu hören - Niemand geringerer als Steve Rothery spielt das zweite Solo des Songs. Wenn man schonmal mit Marillion on Tour ist kann man das auch nutzen, oder?

Fazit - ein Highlight. Marillion Fans sollten zuschlagen, wenn... - ja wenn dieses gute Stück nicht im Eigenvertrieb rausgekommen wäre, vielleicht gäbe es ja jemanden, der die tolle Produktion (übrigens komplett digital!!) wieder neu auflegt. Aber so werden die Chancen, diese Teil zu ergattern, eher gering sein. Wer es hat darf sich freuen, wer nicht, der sollte seine Augen auf Plattenbörsen gut aufmachen. Vielleicht kann er diese Mini-CD irgendwo finden... Es lohnt!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.8.1998
Letzte Änderung: 3.1.2004
Wertung: 9/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 2)


Arrakeen (übrigens eine Stadt auf Arrakis ("der Tänzer"), besser bekannt als Dune, der Wüstenplanet) kredenzen dem glücklichen Besitzer dieses Kleinods einige "amuse bouche" neoprogscher Provenienz.

Thorsten hat die Musik bereits "en detail" beschrieben: hier verbinden sich eine beeindruckende Stimme, ausbalanciertes Tasten- und Saitenspiel und eine solide Rhythmussektion zu einem ansprechenden Ganzen. Eingängige Kompositionen, tolle Arrangements, sauberer Klang: Herz was willst Du mehr.

Maiko erinnert an der einen oder anderen Stelle an Mylène Farmer, die Arrangements stilistisch mitunter an Marillion. Kritikpunkte sind aus meiner Sicht, dass die Stimme gelegentlich etwas schrill klingt, zu hoch steigt und angestrengt wirkt, das Schlagzeugspiel nicht sehr variabel und der Gesamtsound etwas kühl, leblos und "unerdig" ist.

Das sind jedoch bloss kleinere Schönheitsfehler, die nichts daran ändern, dass "Patchwork" eine gute halbe Stunde lang richtig Spaß macht. Wer die Scheibe findet und bei Neoprog keinen Ausschlag kriegt, sollte zugreifen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.11.2009
Letzte Änderung: 8.11.2009
Wertung: 8/15
"Differences" 11; Rarität!

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Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1992 Mosaïque 8.00 1

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