Do Make Say Think
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Charles Spearin |
Bass, Trumpet |
| Justin Small |
Guitars |
| James Payment |
Electronics |
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| Ohad Benchetrit |
Guitar, Sax, Flute, Keyboards |
| Jason MacKenzie |
Drums, Keyboards |
| Dave Mitchell |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
1978
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10:29
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| 2. |
Le'espalace
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7:53
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| 3. |
If I Only...
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7:23
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| 4. |
Highway 420
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8:55
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| 5. |
Dr. Hooch
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7:48
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| 6. |
Disco & Haze
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9:08
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| 7. |
Onions
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1:31
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| 8. |
The Fare To Get There
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19:32
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| Gesamtlaufzeit | 72:39 |
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Rezensionen

Ruhig und getragen fließen die Klänge auf der ersten Scheibe von Do Make Say Think dahin. Träge, repetitiv-monotone Bassläufe, spaceig-schwebende Gitarrenklänge, Sax, Flöte und Trompete (mitunter elektronisch verfremdet), dezentes Schlagzeug und diverse elektronische Keyboardklänge machen diese Musik aus. Ganz selten wird es einmal laut oder schräg: In "Dr. Hooch" kommt in der Mitte mal eine Art treibender Groove auf und in "Disco & Haze" krachen so nach ca. 5 Minuten die Gitarren los und leiten einen kurzen, wüsten Freispielausbruch ein. Gesang gibt es nicht.
Meist klingt diese Musik, als hätte man eine LP einer der eher leichtgewichtigen, deutschen Elektronik-Bands der Spätsiebziger, so aus der "Weserbergland-Schule" (die späteren Cluster-Scheiben z.B., Cluster & Eno, Harmonia oder die solo-Scheiben von Michael Rother und Hans-Joachim Roedelius) mit "Spiderland" von Slint (einer der ersten, US-amerikanischen Postrock-Bands mit David Pajo, später bei Tortoise) vermischt: Entspannte, melodiöse Ambient-Elektronik gekreuzt mit eher zurückhaltendem, gitarrenlastigen Postrock, mit ein paar Farbtupfern von den oben erwähnten Blasinstrumenten. Sehr angenehm ist das Ergebnis, liefert recht unaufdringlich dahinfließende Klangströme, die aber durch Gitarren, Bass und Schlagzeug doch eine durchaus rockende Struktur bekommen.
Etwas langatmig und unspektakulär ist das Ganze vielleicht (insbesondere das lange, abschließende "The Fare To Get There") und der Hörer wird es wohl schwer haben, sich die Scheibe ganz anzuhören, ohne Zuflucht zu einer Nebenbeschäftigung zu nehmen (Lesen, Malen, Schmusen...). Als streßfreie Hintergrundbeschallung kommt das Teil aber sehr gut!
| Anspieltipp(s): |
Disco & Haze |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.1.2004 |
| Letzte Änderung: |
13.12.2004 |
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