Pyragony X
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
|
|
| Label: |
Castle Legends |
| Durchschnittswertung: |
5/15 (1 Rezension) |
|
Besetzung
| Klaus Ebert |
Vocals, Bass, Guitars |
| Stefan Zauner |
Vocals, Keyboards, Guitars |
| Chris Karrer |
Vocals, Guitars, Violin, Sopran Sax |
|
| Peter Leopold |
Drums |
| John Weinzierl |
Guitars, Vocals |
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Flower of the Orient
|
6:04
|
| 2. |
Merlin
|
4:27
|
| 3. |
Crystal Hexagram
|
5:39
|
| 4. |
Lost in Space
|
4:14
|
| 5. |
Sally the Seducer
|
3:04
|
| 6. |
Telly Vision
|
4:06
|
| 7. |
The only Thing
|
7:30
|
| 8. |
Capuccino
|
3:08
|
| Gesamtlaufzeit | 38:12 |
|
|
Rezensionen

Ähnlich wie Hi Jack ist Pyragony X ein stark songorientiertes Album geworden, das sich noch deutlicher durch Transparenz und Leichtigkeit der Arrangements auszeichnet. Bestimmend für den Sound sind surrende bis quietschende Synthies und helle, singende Gitarren. Hierdurch entsteht ein relativ einheitliches Klangbild.
Die Songs sind von recht unterschiedlicher Güte. Während der Einstieg mit Flower of the Orient hervorragend ist und der leichte, orientalische Einschlag des Stückes altes Düül-Feeling aufkommen lässt, holt einen Merlin mit einer Art spacigem Westernhagen-Rock wieder auf den Teppich zurück. Von gleicher Dürftigkeit ist sonst nur Sally the Seducer, ein steriler Synthie-Rocker. Lost in Space und Telly Vision sind zwei halbwegs witzige Art-Pop-Stücke, die vielleicht mit den späten 10cc zu vergleichen sind. Einfach nett gemacht in seiner Relaxedheit ist das Instrumental Crystal Hexagram, während es bei The only Thing in den Instrumentalteilen ähnlich wie bei Lost in Space was Rhythmus, Synthies und Gefrickel angeht schon halbwegs nett proggt. Cappucino bietet schließlich mit schöner Melodie und melancholischer Stimmung noch einen gelungenen Abschluss.
Beim Hören des Albums schwankt man zwischen dem Eindruck der Fadheit, der Leere des Sounds und dem Gefühl, dass es sich um ein einigermaßen passables Album handelt, wenn man sich als Freund transparenten, melodischen Progs mit AOR-Anleihen versteht. Mit den alten Düüls hat die Scheibe musikalisch allerdings nicht mehr viel zu tun.
| Anspieltipp(s): |
Flower of the Orient, The Only Thing |
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
4.3.2004 |
| Letzte Änderung: |
7.3.2004 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Amon Düül II
Zum Seitenanfang
|