Let It Out
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Intercord |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Peter Wolbrandt |
guitar, vocals |
| Hellmut Hattler |
bass |
| Johannes Pappert |
alto saxophone |
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| Ingo Bischof |
keyboards |
| Jan Fride |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Bandits In The Woods
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4:20
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| 2. |
Luftpost
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5:19
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| 3. |
Degado
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4:59
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| 4. |
Prima Klima
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4:45
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| 5. |
Let It Out
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6:16
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| 6. |
Die Maschine
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4:46
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| 7. |
Heimweh nach Übersee
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3:12
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| 8. |
Picnic International
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5:22
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| Gesamtlaufzeit | 38:59 |
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Rezensionen

Nach dem Höhepunkt, den die Bandgeschichte mit dem Album "Live" im Jahr 1975 erreicht hatte, gab es zwar durch den Neuzugang eines Tastenmannes - Ingo Bischof von Karthago - einen Neuanfang bei Kraan, denn die Gruppe hatte bis dato auf Keyboards verzichtet. Doch wie nach einem Höhepunkt nicht anders zu erwarten, fiel die Spannungskurve trotzdem ab. Die drei folgenden Alben "Let it out, "Wiederhören" und "Flyday" waren umstritten. Das von einigen als das am wenigsten tauglich empfundene - "Wiederhören" - halte ich für ausgezeichnet, wie man sich in meiner Rezension überzeugen kann. Aber mit "Let it out" und "Flyday" bin ich ebenfalls nicht so recht zufrieden. Was letzteres angeht, kann ich da auf Kollege Jochen verweisen.
"Let it out" ist sicher kein schlechtes Album, aber es fehlt doch das Übersprudelnde, das die Vorgänger auszeichnete. Die Musik ist eindeutig kraanesk, aber sie ist es insgesamt in einer zu entspannten Weise. Man ahnt und hört manchmal schon das Heraufdämmern der größten Gefahr für diese Art von Musik - das Umkippen von temporeich-melodiösem Jazzrock zur friedlich-belanglosen Fusion. Das Maschinchen soll surren und schnurren, aber auch knistern, nicht bloß säuseln. Sind nur wenige Schräubchen verstellt, so baut sich die gelieferte Spannung rasch ab. Und das tut sie auf "Let it out" zwar keineswegs durchgehend, aber tendenziell doch unüberhörbar.
Nicht jeder hat vielleicht so ein Interesse an Schräubchenkunde, und er wird die feinen Unterscheidungen vielleicht als allzu fein ansehen. Aber für mich führen sie auch zu starken Unterschieden in der Punktwertung.
Wie komme ich überhaupt auf meine Maschinenmetapher? Vielleicht, weil ein Stück auf dieser Platte "Die Maschine" heißt. Es ist eine Art Klangbild, ein bißchen kraftwerkartig. Die Band versuchte mit solchen Klangmalereien offenbar das Gesamtspektrum der LP zu beleben, aber ich denke nicht, dass das wirklich gelungen ist. Die Sache wirkt ein wenig glatt.
Falls es Kraanfans gibt, die all das Gesagte ärgert, kann ich zum Trost nachschieben: Der ausgewiesene Rockkenner und waschechte Musikwissenschaftler Tibor Kneif hielt neben Kraans Debüt insbesondere "Let it out" und die erste Hälfte von "Flyday" für Visitenkarten des deutschen Rocks. Wir leben in einer Welt den Meinungen und es ist halt alles relativ.
Trotzdem...
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
16.4.2004 |
| Letzte Änderung: |
16.4.2004 |
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Auf den vorhergehenden Alben "Andy Nogger" und "Live" gelang Kraan die perfekte Balance zwischen Eingängigkeit und Anspruch. Die Musik war einerseits locker, entspannt, ohne besonders "schräge" Einlagen, andererseits doch spannungs- und temporeich. Auf "Let It Out" haben sich die Gewichte leider zu sehr in Richtung Eingängigkeit verschoben.
Zwar geraten Kraan hier nicht in die Niederungen glatter Berieselungsmusik, aber Stücke wie "Degado" oder "Heimweh nach Übersee" finde ich schon arg dahinplätschernd. Immerhin gibt es ab und an doch noch ein paar schöne Saxofoneinlagen von Johannes Pappert, so im Titelsong, wo er sein Instrument noch mal aufs herrlichste quietschen lässt.
Das von Kollege Ralf erwähnte "Die Maschine" finde ich an sich ein recht interessantes Experiment, allerdings wirkt es in diesem Zusammenhang wie ein Fremdkörper.
Wer Kraan noch nicht kennt, sollte sich erstmal an eines der oben erwähnten Alben halten. "Let It Out" ist dann vielleicht eine nette Ergänzung, es ist jedenfalls besser als das einige Jahre später erschienene "Flyday".
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.2.2006 |
| Letzte Änderung: |
4.2.2006 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Kraan
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