Walkin' the desert
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Navigator |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Manuel Göttsching |
guitars, keyboards |
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| Lutz Ulbrich |
guitars, keyboards |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
First Movement
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8:18
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| 2. |
Second Movement
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8:42
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| 3. |
Third Movement
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10:29
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| 4. |
Fourth Movement
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13:50
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| 5. |
Desert
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4:28
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| Gesamtlaufzeit | 45:47 |
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Rezensionen

Interessant, wie unterschiedlich ASHRA-CDs sind. Wurde das Duo im Laufe der Veröffentlichungen immer eingängiger, wird hier plötzlich dem Minimalismus gehuldigt. Stellenweise fühle ich mich je nach Movement an David Borden, Klaus Schulze oder László Hortobágyi erinnert.
Die Titel sind Programm - in vier "Movements" unterteilt, stehen bei jedem unterschiedliche Klangquellen im Vordergrund.
1st Movement: Pulsierende, der Minimalmusic entlehnte Pianoläufe geben sich hier ein Stelldichein. Später kommen schnelle Pattern aus dem Synthie hinzu, Echoeffekte verleihen den pulsierenden Klängen noch mehr Tiefe. David Bordens "Counterpoint"-Experimente lassen grüßen. Toller Track.
2nd Movement: Hier gibt es Stimmen zu hören. Aus tiefer Stille taucht ein elektronischer Chorsound auf, der zwischen wenigen Tonlagen langsam hin und her pendelt. Nach einigen Minuten taucht ein Vibraphonklang auf, noch später ein elektronischer Bläsersound, an Fagott oder Oboe erinnernd. Und alle zusammen spielen eine langsame, irgendwie schöntraurige Melodie.
3rd Movement: Jetzt treten Göttsching und Ulbricht als Gitarristen an, allerdings sind auch hier die Klänge ziemlich verfremdet. Zerhackte Töne geben eine Beat vor, dann gibt es Rhythmusgitarren und anschließend übernehmen klare, helle Töne die Leadstimmen. Frei fließend, nie hektisch und laut fließt alles dahin, um gegen Ende wieder zu diesen zerhackten Sounds des Beginns zurück zu kehren.
4th Movement: die Sampler kommen - orientalisches kommt zu Ohren, Hortobayi-light würde ich diesen Titel umschreiben, nicht ganz so vertrackt wei der Ungar, sondern auch hier eine eher melancholisch-sanfte Stimmung verbreitend.
Als Dessert dann das kurze "Eight tracks"- hier wird so etwas wie ein konventioneller ASHRA-Song geboten. Zum Glück immer noch nicht so belanglos wie auf manchen späteren Werken, klingt es wie die Instrumentalspur von ENYA und am Ende fügt Göttsching(?) einen seiner fließenden Soloausflüge an.
Fazit: dies ist eine der guten ASHRA-CDs. Melodischer als manche andere, und hier immer noch mit genug Tiefgang.
| Anspieltipp(s): |
mir gefallen alle Songs |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.9.2004 |
| Letzte Änderung: |
11.9.2004 |
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