SUCHE
Erweiterte Suche
ALBEN 1990
After Crying - Overground music
Animator - Gallery
Arcansiel - Still Searching
Arrakeen - Patchwork
Asia - Then & Now
Asia - [Classic Rock Legends] (DVD)
Atheist - Piece of time
Il Balletto Di Bronzo - Il Re Del Castello
Barrock - L'Alchimista
Adrian Belew - Young Lions
Believer - Sanity Obscure
Biota - Bellowing Room / Tinct
Björk Guðmundsdóttir & Tríó Guðmundar Ingólfssonar - Gling-Glo
David Borden - The continuing story of Counterpoint 5 - 8
Kate Bush - This Woman`s Work: Anthology 1978-1990
Cassiber - A Face We All Know
Chandelier - Pure
Cluster - Apropos Cluster
Codeine - Frigid Stars
Cross - Second Movement
Curved Air - Lovechild
Chris Cutler/Fred Frith - Live in Moscow, Prague & Washington
Damien Steele - Damien Steele
Dead Can Dance - Aion
Christian Décamps et fils - Juste une ligne bleue
Devil Doll - Eliogabalus
Doctor Nerve - Did Sprinting Die?
Eneide - Uomini umili popoli liberi
Brian Eno & John Cale - Wrong Way Up
Faust - The Faust Concerts Vol. 1
Frank Fischer - Tales Of Mullumbimby
Fish - Vigil In A Wilderness Of Mirrors
For Absent Friends - Illusions
Patrick Forgas - L´Oeil
Formula - Signals
Foxtrot - A Shadow of the Past
French, Frith, Kaiser, Thompson - Invisible Means
Fred Frith - Step Across the Border
Peter Frohmader - 3rd Millennium´s Choice - Vol. 1
Peter Frohmader - Macrocosm
Peter Gabriel - Shaking The Tree - 16 Golden Greats
Gandalf - Symphonic Landscapes
Genet - Plouvier - Plaisirs et Pénitences
Ghost - Ghost
Golgotha - Unmaker of Worlds
Gong - Live at Sheffield 74
Gong - Live au Bataclan - 1973
Grobschnitt - Last Party - Live
Gypsy Kyss - When Passion Murdered Innocence
Peter Hammill - Out Of Water
Peter Hammill - Room Temperature Live
Happy The Man - Beginnings
Roy Harper - Burn the world
Roy Harper - Once
Hawkwind - Space Bandits
Jonas Hellborg - Jonas Hellborg Group
Steve Howe with Bodast - The Early Years
Idiot Flesh - Tales Of Instant Knowledge And Sure Death
Illusion - Enchanted Caress
Iona - Iona
Jean Michel Jarre - Waiting for Cousteau
Jethro Tull - Live at Hammersmith '84
Percy Jones - Cape Catastrophe
Nusrat Fateh Ali Khan - Mustt Mustt
King Of Kings - King Of Kings
King's X - Faith Hope Love
The Last Detail - At Last...The Tale
Leviathan (IT) - Bee Yourself
Loch Ness - Öx
Mahoujin - "Babylonia" Suite
EH! Geoff Mann Band - Loud Symbols
Mastermind - Volume One
Mekong Delta - Dances of death (and other walking shadows)
Minimum Vital - Sarabandes
Mr. Sirius - Dirge
Roberto Musci & Giovanni Venosta - Messages & Portraits
Nimal - Voix De Surface
Now - Now (Mini EP)
Offering - Offering Part 3 + 4
Mike Oldfield - Amarok
Omoide Hatoba - Dai-ongaku
Le Orme - Orme
Ozric Tentacles - Erpland
The Alan Parsons Project - Freudiana
Pavlov's Dog - Lost in America
PFS - 279
Nic Potter - The Blue Zone
Primus - Frizzle Fry
Primus - Suck on this
Providence - And I'll recite and old myth from...
Psychotic Waltz - A social grace
Quaterna Réquiem - Velha gravura
Queensrÿche - Empire
Rivendel - Manifesto
Rosalia - Zillion Tears
Roxy Music - Heart Still Beating
Ruins - Stonehenge
Motoi Sakuraba - Gikyokuonsou
Johannes Schmoelling - White out (Original version)
Robert Schroeder - Pegasus
Klaus Schulze - Miditerranean Pads
Klaus Schulze - The Dresden Performance
Secrecy - Art In Motion
Shadowfax - The odd get even
Sieges Even - Steps
Social Tension - It remainds me of those days
Solaris - 1990
Dave Stewart and Barbara Gaskin - The Big Idea
Strangers on a train - The key part 1: the prophecy
Styx - Edge Of The Century
Tale Cue - Voices Beyond My Curtain
Talk Talk - It`s my life (single)
Talk Talk - Natural History
Talk Talk - Such a shame (single)
Tangerine Dream - Melrose
Taurus - Works 1976-1981
The Perc Meets The Hidden Gentleman - The Fruits of Sin & Labor
Third Ear Band - Magic Music
Tiemko - Océan
David Torn - door X
Tribute - Live! The Melody The Beat The Heart
U Totem - U Totem
Ulterior Lux - The Dancing Man
Uz Jsme Doma - Uprostred slov
Vangelis - The City
Vezhlivy Otkaz - Ethnic Experiences
Rick Wakeman - In the beginning
Rick Wakeman - Night Airs
Roger Waters - The Wall - Live in Berlin (DVD)
Kit Watkins - SunStruck
Michael White & Michael Lambert with David Torn & Mick Karn - Lonely Universe
<< 19891991 >>
STATISTIK
24905 Rezensionen zu 17074 Alben von 6653 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Providence

And I'll recite and old myth from...

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1990
Besonderheiten/Stil: Jazzrock / Fusion; RetroProg
Label: King Records
Durchschnittswertung: 12/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Madoka Tsukada Keyboards
Yoko Kubota Vocals
Satoshi Ono Guitars
Yasuyki Hirose Bass
Yuichi Sugiyama Drums

Gastmusiker

Christian Beya Guitars

Tracklist

Disc 1
1. Galatea 14:12
2. Eternal children 8:14
3. Dream seeker's mirage 10:18
4. And I'll recite and old myth from... 20:18
Gesamtlaufzeit53:02


Rezensionen


Von: Kristian Selm (Rezension 1 von 2)


Progbands aus Japan müssen ja nicht zu Unrecht oft mit dem Makel leben, dass entweder der Gesang für europäische Ohren einfach grausig klingt oder dass im instrumentalen Bereich einfach zu viel mit überladenem, völlig übertriebenen Bombast gearbeitet wird. Diese zwei Bedenken können Providence mühelos wegwischen. Zwar intoniert Sängerin Yoko Kuboto ihre Songs ausschließlich in der Heimatsprache und trällert manchmal in recht hohen Gefilden, doch ihre Stimme verfügt über Volumen, Variationsreichtum und vor allem der nötigen Power. Ihre männliche Begleitung an der Instrumentfront schreckt zwar hin und wieder nicht vor dem typischen Nippon Bombast zurück, doch wird hier wesentlich mehr gerockt, wummert der Bass richtig ordentlich, brechen Keyboards und Gitarre solistisch nicht nur in zwanghaft ansteigende Dynamikorgien auf.

Ein weiterer Pluspunkt dieses Albums: während sich der immer noch sehr gute Nachfolger mehr auf die sinfonische Seite schlägt, schlägt auf "And I'll recite and old myth from" vermehrt der Jazz Rock Hammer zu, ohne dass die Frickelei Überhang nimmt. Allein der Opener "Galatea" ist schon fast den Kaufpreis wert. Während der erste Teil durch mächtig Groove und verschachtelten Progressive Rock glänzt, wird im zweiten Teil einfach herrlich losgerockt. Der Bass gibt leicht funkig das Tempo vor, über den sich Tasten und Saiten orgiastisch austoben, bevor kurzfristig Ruhe und Besinnlichkeit zurückkehren, gipfelnd in einem überladenen Schlusspart. Auch so gut kann Prog aus Japan sein!

Die anderen Tracks stehen etwas hinter diesem fulminanten Beginn zurück, auch wenn hier immer noch erstklassiger Stoff geboten wird. Vor allem das geschickte Spiel mit härteren Gitarren und Breaks setzt die Songs oftmals unter Dampf, jedoch wird der Jazz Rock Einschlag etwas mehr zurückgefahren, gewinnen die sinfonischen Strukturen (u.a. mit Mellotronsounds) die Oberhand. Interessante Notiz am Rande: beim Titelsong spielte als Gast Christian Beya von der französischen Formation Atoll mit.

Nur gemein, dass dieses Album verdammt schwer erhältlich ist, da es, wie so viele Alben aus Japan, nur in sehr geringer Auflage herauskam.

Anspieltipp(s): Galatea
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.10.2004
Letzte Änderung: 30.4.2012
Wertung: 12/15

Zum Seitenanfang

Von: Dennis Egbers @ (Rezension 2 von 2)


Volle Zustimmung meinerseits zu der Rezension meines Vorredners Kristian. Ebenso wie mit ihrem Zweitling ist Providence mit "And I'll Recite..." ein wirklich gutes Album geglückt, das eindrucksvoll untermauert, warum man die Band von Japans nördlichster Hauptinsel Hokkaido trotz nur zweier regulärer Studioalben zu den besten Prog-Exporten aus Fernost zählen muss.

Insbesondere der kraftstrotzende, von Kristian schon zurecht hervorgehobene Opener Galatea weiß von Anfang an zu begeistern und zeigt durch funkiges Bassspiel und teilweise jazzige Keyboards auf, warum man das Album etwas mehr in Richtung Fusion verorten muss als den Nachfolger. Umso faszinierender ist, dass Providence offensichtlich sowohl die eher dem Jazz zugeneigte als auch die symphonische Seite des Prog hervorragend zu bedienen verstehen und daher eine gelungene Brücke zwischen den beiden Stilen bauen (wenn man auch zugeben muss, dass die folgenden Tracks schon mehr den Weg zu den symphonischeren Klängen des zweiten Albums weisen). Aufgrund der hohen Qualität und fast völligen Abwesenheit dessen, was oft bei japanischem Prog bemängelt wird - sei es nun schlechter Gesang, geschmacksverirrte Käseboards oder hohler Bombast - möchte ich daher "And I'll Recite..." jedem interessierten Leser einen Kauf wärmstens ans Herz legen.

Sehr schade ist es daher, dass man die Platte wohl nur noch sehr schwer und wenn, dann oft zu horrenden Preisen, finden kann. Aus eigener glücklicher Erfahrung weiß ich aber, dass sich bei den üblichen Quellen immer ein offenes Auge lohnt, da man mit viel Glück auch mal ein echtes Schnäppchen entdecken kann. Sollte also irgendjemand wie ich das Teil (nach langer und entbehrungsreicher Suche jüngst geschehen) für lausige 10 Euro entdecken, dann empfehle ich völlig unabhängig vom Geschmack sofortiges Zugreifen, denn sowohl musikalisch als auch vom Wiederverkaufswert her ist die CD locker das dreifache wert...

Anspieltipp(s): Galatea und der Titeltrack
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.2.2005
Letzte Änderung: 9.2.2005
Wertung: 12/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Providence

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1996 There Once was a Night of "Choko-Muro" the Paradise 12.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum