The Rime of the Ancient Mariner
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Virgin |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| David Bedford |
Grand Piano, Lowrie Organ, Challenger Gem Organ, Chur Organ, Piano Strings, Recorders, Chime Bars, Winebottlephone, Glorfindel Sound Machine, Flute, Violin, Cymbals, Gong |
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Gastmusiker
| Mike Oldfield |
Guitar |
| Robert Powell |
Narrator |
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| Diana Coulson, Lucy Blackburn |
vocals |
| Classes 2 and 3 from Queen's College |
Singers |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Rime of the Ancient Mariner I
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20:32
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| 2. |
The Rime of the Ancient Mariner II
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20:38
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| Gesamtlaufzeit | 41:10 |
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Rezensionen

Mit diesem Album hat Bedford das im englischen Sprachraum wohl recht bekannte Gedicht "Rime of the Ancient Mariner" von Samuel Taylor Coleridge (1772-1834) vertont. Darin geht es um die grausligen Erlebnisse des titelgebenden Seemanns, der, weil er einen Albatros getötet hat, mit der Besatzung eines Geisterschiffes aneinader gerät und letztendlich dazu verurteilt wird für ewige Zeiten auf der Erde zu wandeln und seine Geschichte zu erzählen. Zwar ist auf dieser Scheibe ein Erzähler zu hören, doch rezitiert dieser nicht etwa das Gedicht, sondern nur kurze Ausschnitte aus einer von Coleridge selbst verfassten Prosa-Zusammenfassung der Geschichte. Bedford ging es auch nicht - wie er selbst im Booklet erläutert - um eine genaue musikalische Nachzeichnung des Gedichts, vielmehr wollte er die Stimmung und Atmosphäre einiger besonders farbiger Episoden darstellen.
Dazu fährt Bedford eine Ladung Keyboards auf, darunter auch eine Kirchenorgel, und bedient sonst noch diverse Flöten, eine Violine und eine Reihe von Perkussionsinstrumenten. Als Gast ist an mehreren Stellen Mike Oldfield an der E-Gitarre zu hören. Mitte des zweiten Stücks tritt zudem noch ein Kinderchor auf, der ein wiederum wohl nur im englischsprachigen Raum bekanntes Sea-Shanty namens "Rio Grande" intoniert. Der Erzähler tritt nur selten in Erscheinung, was auch gut ist, da er mit seinen kurzen Versen den Fluss der Musik unterbricht und damit die entstandene Stimmung etwas verdirbt.
Ach ja, die Musik. Eine recht eigenartige Mischung hat Bedford hier zusammengebraut. Das sind zwei lange, abwechslungsreiche, keyboarddominierte Suiten, in denen traditionelle, volksliedhafte oder mittelalterlich klingende Melodien mit recht avantgardistischen Klängen und symphonischen Passagen vermischt sind. Themen werden vorgestellt, werden variiert und tauchen im Verlauf des Stückes wieder auf. Sehr komplexe, oft ziemlich düstere Klangkollagen, mitunter angereichert mit Oldfields schrägem Geplinge (wirklich!), reihen sich hier an ruhig schwebende Klangeräume, die fast an die deutschen Elektroniker derselben Zeit erinnern, oder treffen auf orchestral-hymnische Passagen, die mit mächtigen Chorälen an der Orgel versehen sind. Auch reine Soloabschnitte an Piano und E-Orgel gibt es, beschaulich Pastorales (mit Oldfields gewohntem Gitarrenklang und dem Chor) und sehr minimalistische, schlichte Momente.
Das sind recht beeindruckende Klänge, die stellenweise allerdings etwas dick aufgetragen sind und dadurch kitschig wirken. Ein paar Längen hat diese Musik auch, in denen nicht all zu viel passiert und die Musik etwas zäh und uninspieriert dahinplätchert. Zudem stört mich das Dazwischengeplapper des Erzählers beim Zuhören. Trotzdem: Eine interessante und ungewöhnliche Platte!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
vielleicht würde Tubular Bells so ähnlich klingen, wenn Oldfield Keyboarder gewesen wäre |
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| Veröffentlicht am: |
28.9.2004 |
| Letzte Änderung: |
8.6.2012 |
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