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Can

Monster Movie

(Siehe auch: Leitfaden "Krautrock")
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1969
Besonderheiten/Stil: Krautrock
Label: Spoon
Durchschnittswertung: 13/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Holger Czukay Bass
Michael Karoli Gitarre
Jaki Liebezeit Schlagzeug
Irmin Schmidt Keyboards
Malcolm Mooney Gesang

Tracklist

Disc 1
1. Father Cannot Yell 7:01
2. Mary, Mary So Contrary 6:16
3. Outside My Door 4:06
4. Yoo Doo Right 20:14
Gesamtlaufzeit37:37


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 3)


Mit "Monster Movie" debutierte 1969 eine der avantgardistischsten und einflussreichsten deutschen Bands, die Kölner Formation Can, bestehend aus Irmin Schmidt (Keys), Michael Karoli (Git.), Holger Czukay (Bass), Jaki Liebezeit (Perc), sowie - damals noch - Malcom Mooney (Gesang).

"Monster Movie" steht noch stark in der typischen Krautrock-Tradition, wie sie von Bands wie Amon Düül II gepflegt wurde: lange Gitarrensoli, psychedelische Orgel dominieren. Trotzdem sind die Can-spezifischen Merkmale schon hier zu finden, vor allem Michael Karolis messerscharfe, grelle Gitarre und die treibende Rhythmussektion. Dazu Mooneys Gesang, den man wohl eher als spontane Vokalimprovisation bezeichnen sollte, da hier weniger ein Text dargeboten wird, sondern der Gesang sich vielmehr wie ein weiteres Instrument in die Musik einfügt.

Anspieltipp(s): Yoo Doo Right
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.4.2002
Letzte Änderung: 29.4.2002
Wertung: 12/15

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Von: Achim Breiling @ (Rezension 2 von 3)


"Monster Movie" steht eigentlich nicht in der typischen Krautrock-Tradition, die gab es 1969 nämlich noch nicht, vielmehr haben The Can (ja, damals noch mit "The") mit dieser Scheibe dieselbe mitbegründet. Allerdings klangen sie schon damals wie keine andere Gruppe. Psychedelisch, schräg, wüst auf der einen, perfekt und auf hohem Niveau musiziert und aufgenommen auf der anderen Seite. Repetitiv, monoton, roh, kaputt und hektisch ist diese Musik, der eine vorantreibend-grosstädtische Motorik anhaftet, ein Eindruck, der vor allem durch Jacki Liebzeits unglaublich präzises, wuchtiges, fast metronomhaftes Schlagzeugspiel hervorgerufen wird. Dazu kommt Karolis sägend-verzerrte, schneidende Gitarrenklänge, Schmidts, eigentlich ziemlich im Hintegrund bleibende Orgel (die sich nur gelegentlich, mit recht eigenartigen, durch Effektgeräte veränderten, blubbernd-wabernd-hallende Klängen nach vorne arbeitet), der kernig-wummernde Bass von Czukay und natürlich der ziemlich bizarre, fast depressive Gesang von Mooney.

"Monster Movie" ist - meiner Meinung nach - immer noch das beeindruckendste und eigenständigste Debut, das je eine deutsche Gruppe vorgelegt hat. Die Scheibe ist ein Krautrock-Klassiker, den man, insbesondere das gigantische "You Doo Right", einmal gehört haben sollte!

Anspieltipp(s): You Doo Right
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.11.2004
Letzte Änderung: 22.10.2009
Wertung: 14/15

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Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 3 von 3)


Ich muss gestehen, dass es fast 30 Jahre dauerte, bis ich mit CAN einigermaßen klar kam ;-)

Ich weiß noch, wie ich Anfang der 70er von der Titelmusik des Fernsehmehrteilers "Das Messer" begeistert war. Dieses "SPOON" war unterirdisch gut mit seinem Refrain wie aus einer Höhle. Da ein Freund die Single kaufte, kam ich mit CAN aber nicht näher in Kontakt.

Im Laufe der Jahre haben sich bei mir neben diesem Debüt nur zwei weitere CAN-LPs angesammelt: "Soon Over Babaluma" und "Flow motion".

Das Debüt erinnert mich erstaunlicherweise wenig an Krautrock, mir schweben immer die VELVET UNDERGROUND vor, wenn ich CAN höre (besonders auf der ersten Seite), dieser karge, fast schon punkige Sound, der starre Rhythmus, die sägende Gitarre. Besonders "Mary, Mary So Contrary" könnte von der berühmten "Bananen-LP" der Velvets stammen. Aber obwohl ich diese Band liebe, bei CAN sprang der Funken einfach nicht über.

Seite 2 ist ein Monstersong - hypnotisch, wie archaischer Stammesgesang daherkommend mit seinen wenigen Trommeln und dem merkwürdig kargen, aber melodischen Bass. Dazu der Gesang, als ob ein Schamane irgendeinen Beschwörungszauber abhält, und Schmidts kosmische Orgel tief im Hintergrund.

Fazit: nach 30 Jahren bin ich reif, ich kaufe alle frühen CAN-Ausgaben endlich auf CD. Wenn das Krautrock ist, dann der sprödeste, der mir bisher untergekommen ist. Diese LP nimmt die 80er Großstadtmusik der New Yorker CBGB-Szene vorraus. Ein Meisterwerk!!

Anspieltipp(s): Yoo Doo Right, Mary, Mary So Contrary
Vergleichbar mit: Velvet Underground auf kosmischen Pfaden
Veröffentlicht am: 18.11.2004
Letzte Änderung: 19.11.2004
Wertung: 13/15
was lange währt.....;-))))

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Can

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1970 Soundtracks 11.50 2
1971 Tago Mago 13.67 3
1972 Ege Bamyasi 13.00 3
1973 Future Days 12.50 2
1974 Soon Over Babaluma 13.00 2
1975 Landed 11.00 2
1976 Unlimited Edition 12.00 2
1976 Flow Motion 7.00 2
1977 Saw Delight 10.50 2
1978 Out Of Reach 8.00 2
1979 Can 8.00 2
1981 Delay 1968 11.00 2
1989 Rite Time 10.00 2
1995 The Peel Sessions 12.00 1
1999 Can Live 10.50 2
1999 The Legendary Can 8.50 2
2003 DVD - 1
2012 the lost tapes 12.00 1
2017 The Singles 12.00 2

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