Rite Time
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Spoon |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Holger Czukay |
Waldhorn, Dictaphone, Synthesizer, Bass |
| Michael Karoli |
Gitarre, Bass, Orgel |
| Jaki Liebezeit |
Schlagzeug |
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| Irmin Schmidt |
Keyboards, Kimbele |
| Malcolm Mooney |
Gesang |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
On the Beautiful Side of a Romance
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7:27
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| 2. |
The Withoutlaw Man
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5:00
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| 3. |
Below this Level (Patient's Song)
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3:43
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| 4. |
Movin' Right Along
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3:24
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| 5. |
Like a New Child
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7:41
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| 6. |
Hoolah Hoolah
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4:31
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| 7. |
Give the Drummer Some
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6:44
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| 8. |
In the Distance Lies the Future
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4:02
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| Gesamtlaufzeit | 42:32 |
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Rezensionen

Mitte der Achtziger Jahre kam die Urbesetzung von Can zusammen, um ein neues Album aufzunehmen. Die Arbeiten daran zogen sich über drei Jahre hin, so dass "Rite Time" erst 1989 erscheinen konnte.
Mit "On the Beautiful Side of a Romance" fängt es gleich beeindruckend an. Über einem Can-typischen, ziemlich gleichförmigen Rhythmus entlockt Michael Karoli seiner Gitarre wieder zirpende, flirrende Töne, dazu bringt Malcom Mooney seltsame Textfetzen hervor. Ein Stück von hypnotischer Kraft.
"The Withoutlaw Man" beginnt zunächst mit einer Art Reggae Rhythmus, wandelt sich dann glücklicherweise schnell in ein ziemlich bizarres Stück, bei dem Mooney wieder mit gewagter Vokalakrobatik glänzt. Allerdings kommt ab und zu doch mal wieder der Reggae für ein paar Sekunden durch, vielleicht eine ironische Anspielung auf das frühere Album "Flow Motion", wo Can sich ausgiebig derartigen Dingen widmeten.
"Below this Level" hat einen durchgehenden simplen Bumm-Da Rhythmus, das Stück wird aber durch Holger Czukays burleskes Hornblasen gerettet. Trotzdem nicht gerade ein Glanzpunkt. Ähnliches gilt für "Movin' Right Along", nur ist das Stück etwas schneller gespielt.
Interessanter wird es dann wieder mit "Like a New Child". Das Stück beginnt sehr langsam mit Ambient-ähnlicher Atmosphäre, bis Horn und Gitarre brutal reinkrachen. Dann geht es in schleppendem Tempo weiter, immer wieder von krachenden Gitarrenausbrüchen durchsetzt.
"Hoolah Hoolah" hat zum Teil schöne Gitarreneinsätze, ist mir insgesamt dann aber doch etwas zu simpel aufgebaut. Nach dem sehr perkussiven "Give the Drummer Some" wird es mit "In the Distance lies the Future" noch einmal experimenteller mit leichten Freiform-Anklängen.
Insgesamt reicht "Rite Time" nicht an die großen Can Klassiker heran, aber ein ordentliches Album ist es jedenfalls geworden.
| Anspieltipp(s): |
On the Beautiful Side of a Romance, Like a New Child |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
1.11.2006 |
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Rite Time ist ein ganz hübsches Alterswerk geworden. Die Stimmung ist schön entspannt, an musikalischen Ideen mangelt es nicht und die Performance ist technisch einwandfrei. Malcolm Mooney, der sich auf Monster Movie und Delay noch die Seele aus dem Leib röchelte und schrie, zeigt, was für ein wundervoller Sänger mit z.T. warmem Timbre er sein kann. Überhaupt ist der Sound auf Rite Time als warm und geschmeidig zu bezeichnen. Dadurch fehlen natürlich die Ecken und Kanten, die die frühen Sachen von Can ausmachten.
Rite Time knüpft an den Can-Sound der Mitt-70er an, ohne ihn zu kopieren. Eigentlich eine feine Scheibe, aber auch nicht wirklich superessentiell. Kann man immer gut hören, wird einen aber auch nicht wirklich aus dem Häuschen fegen. Trotzdem: Ich mag die Scheibe!
| Anspieltipp(s): |
On the Beautiful Side of Romance, Hoolah Hoolah |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.2.2010 |
| Letzte Änderung: |
6.3.2012 |
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