Strange Angels
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Warner Brothers |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Laurie Anderson |
vocals, synclavier, violins, keyboards |
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Gastmusiker
| Bobby McFerrin |
vocals |
| Gib Wharton |
pedal steel guitar |
| Anton Fier |
drums |
| Tony Levin |
chapman stick |
| Chris Spedding |
guitar |
| Scott Johnson |
guitar |
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| Dave Lebolt |
keyboards |
| Peter Scherer |
bass, keyboards, programming |
| David VanTieghem |
percussions |
| Sue Hadjopoulos |
percussion |
| und noch viele weitere MusikerInnen |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Strange Angels
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3:53
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| 2. |
Monkey's Paw
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4:35
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| 3. |
Coolsville
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4:37
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| 4. |
Ramon
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5:06
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| 5. |
Baby Doll
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3:39
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| 6. |
Beautiful Red Dress
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4:45
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| 7. |
The Day the Devil
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4:02
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| 8. |
The Dream Before
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2:48
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| 9. |
My Eyes
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5:48
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| 10. |
Hiawatha
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6:50
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| Gesamtlaufzeit | 46:03 |
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Rezensionen

Dieser CD liegen u.a. Songs aus der Multimediaperformance "Empty places" zugrunde. Die Besetzungsliste ist ellenlang, daher habe ich sie 'etwas gekürzt', sie wäre sonst länger als die Besprechung.
Sehr kurz gesagt, dies ist ihr bis dato eingängigstes Werk, neben den elektronischen diesmal lateinamerikanische/karibische oder afrikanische Klänge mit natürlichen Sounds, die flott, eingängig, aber niemals platt wirken.
"Strange angels" beginnt noch im alten Stil, elegische elektronische Klänge und sanft perlende Rhythmen, dazu ihre verfremdete Stimme, engelsgleich singt sie den Refrain, aber schon hier kommen ein Akkordeon, eine Mundharmonika oder eine Pedal Steel Gitarre zum Einsatz und brechen das elektronische Gerüst auf - ein wunderschöner Song.
Der nachfolgende "Monkey's paw" ist schon im neuen Gewand, afrikanische Trommeln leiten den Song ein, ein entsprechender Chor untermalt das Ganze und irgendwann beginnt Anderson eine ihrer Geschichten zu erzählen. Ähnlich "Babydoll", südamerikanisch mit Bläserattacken oder das sanfte "Ramon" karibisch mit Bobby McFerrin als zweite Stimme.
Andere Titel wie "Ramon" oder "Hiawatha" sind elegische Hymnen mit sparsamen Flächensounds vom Keyboard und spartanischen Percussions.
Einer meiner Lieblingstracks ist "The day the devil", der wie ein vergessener Track von Kate Bush aus deren The Dreaming CD klingt, so täuschend echt kann Anderson die Stimme imitieren - wunderbare Mischung aus vertrackten Passagen und soulmäßigem Refrain mit vollem weiblichen Chor im Background. Im Abschlußsong kehrt sie wieder musikalisch und textlich zurück zum Titelsong vom Anfang - so schließt sich der Kreis einer gelungenen CD.
Hier gibt es den Wandel von der sparsamen Elektronikerin hin zur vollen "Rockbesetzung" mit schönen Kompositionen, gelungenen Arrangements und netten Geschichten. Manche werden die Vocoderstimmen und das Experimentelle vermissen, aber wer 'eingängige' und trotzdem spannende Musik mag, wird hier fündig.
| Anspieltipp(s): |
The day the devil, Strange Angels |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.11.2004 |
| Letzte Änderung: |
10.11.2004 |
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