Working Live - Volume 2
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Shaun Baxter |
Guitars |
| Dave Marks |
Bass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Hoedown
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3:49
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| 2. |
Trilogy
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6:26
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| 3. |
J. Section
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2:44
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| 4. |
Tarkus & Aquatarkus
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6:40
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| 5. |
Carmina Burana
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6:21
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| 6. |
Fanfare & Drum Solo
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15:37
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| Gesamtlaufzeit | 41:37 |
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Rezensionen

Ungerührt von den selbstdisqualifizierenden Äußerungen seines ehemaligen Chefs in dessen Buch (über das man ohnehin besser das Mäntelchen des Schweigens breiten sollte), rührt Carl Palmer weiter die Trommel. "Working Live Volume 2" ist, wie der Name schon sagt, die Fortsetzung seines letzten Albums: die Aufnahmen stammen aus der gleichen Zeit, und die gleiche Besetzung sorgt für den gleichen Sound. Auch hier wird also klassischer Prog mit aggressiver Attitüde hingerotzt, daß es frischer nicht klingen könnte. Auch hier wird quergedacht, und es tut der Musik wirklich gut. Dieses Zeug ist dem, was Emerson in den letzten Jahren an Aufgüssen so geboten hat, um Meilen voraus!
Doch hat dieses Album leider auch seine Mängel. Habe ich am Vorgänger die ungewöhnliche Songauswahl gelobt, so ist es hier das Festhalten an den alten Klassikern, das das Album schwächt. Eine gleichmäßigere Verteilung der Tracks auf die beiden Platten wäre sicher besser gewesen. "Hoedown", "Tarkus", "Fanfare", wer kann die schon noch hören? Zu "Tarkus" ist allenfalls anzumerken, daß hier nicht die ganze Suite geboten wird, sondern nur der erste und der letzte Teil.
Auf der Habenseite steht allerdings das selten gehörte "Trilogy", das vor allem interessant ist, weil hier ja keiner singt und Shaun Baxter die Vocal lines auf der Gitarre spielt. Dazu die "J. Section", hier steht "J." natürlich für Jazz, Baxter und Marks beeindrucken dabei durch ihre stilistische Breite (während Palmer für diese Art von Musik einfach das falsche Schlagzeug eingesteckt hat).
Unausgereift und meiner Meinung nach für diese Besetzung ungeeignet ist "Carmina Burana", um genauer zu sein: der Beginn derselben ("O Fortuna"). Daß das Stück sich für eine Umsetzung in Rockmusik nicht eignet, wußte schon Ray Manzarek, Palmer kann das hier nur bestätigen. Und so wird aus dem Orff schnell ein Vehikel für diverse Soli. Dasselbe gilt, wie gehabt, für "Fanfare". Interessant ist hier lediglich wieder, wie Baxter die Keyboardparts auf der Gitarre meistert, es folgen Soli der drei Bandmitglieder, wobei Palmer natürlich brilliert.
| Anspieltipp(s): |
Trilogy, Tarkus |
| Vergleichbar mit: |
ELP, LTE |
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| Veröffentlicht am: |
12.11.2004 |
| Letzte Änderung: |
13.11.2004 |
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Fade Songauswahl? Wer kann Hoedown, Tarkus, Fanfare noch hören? Na, ich zum Beispiel, immer und immer wieder, erst recht in den hier gebotenen Versionen! Klar, anders als in Teil 1 konzentriert man sich hier auf bekanntere ELP-Titel, aber diesen "Gassenhauern" ganz neue Seiten abzugewinnen ist doch auch was! Die drei Musiker knallen dem Hörer auch hier wieder Brutalo-Prog vor den Latz, dass man sich verwundert die Ohren reibt. Wenn statt Lakes Belcanto und Emersons Keyboardbombast nur Shaun Baxters brachiale Gitarre erklingt (hat er die auch mit einem Messer traktiert? Klingt manchmal so), werden alle Vorurteile von Prog als "Bildungsbürger-Rock" ad absurdum geführt. Statt dessen scheint sich hier der klassische Prog mit seinem Antipoden, dem Punk, zu verbrüdern, so roh und dreckig klingt diese Musik.
Kurzum, drei Punkte weniger als für Teil 1 kann ich so nicht stehen lassen; allenfalls einen weniger wegen der etwas unglücklichen Orff-Bearbeitung, aber letzten Endes ist Teil 2 nicht weniger empfehlenswert als sein Vorgänger!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.2.2008 |
| Letzte Änderung: |
2.12.2010 |
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