How To Measure A Planet?
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Century Media |
| Durchschnittswertung: |
11.75/15 (4 Rezensionen) |
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Besetzung
| Frank Boeijen |
Keyboards |
| Hugo Prinsen Geerligs |
Bass |
| Anneke van Giersbergen |
Gesang, Gitarre |
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| Hans Rutten |
Schlagzeug |
| René Rutten |
Gitarre, Theremin, Didgeridoo |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Frail
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5:05
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| 2. |
Great Ocean Road
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6:20
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| 3. |
Rescue Me
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6:22
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| 4. |
My Electricity
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3:33
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| 5. |
Liberty Bell
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6:01
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| 6. |
Red Is A Slow Colour
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6:26
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| 7. |
The Big Sleep
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5:01
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| 8. |
Marooned
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5:56
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| 9. |
Travel
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9:07
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| Gesamtlaufzeit | 53:51 |
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| Disc 2 |
| 1. |
South American Ghost Ride
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4:26
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| 2. |
Illuminating
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5:41
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| 3. |
Locked Away
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3:24
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| 4. |
Probably Built In The Fifties
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7:26
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| 5. |
How To Measure A Planet?
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28:33
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| Gesamtlaufzeit | 49:30 |
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Rezensionen

Insgesamt haben The Gathering mit diesem Album einen weiten Schritt vorwärts getan. Der Vorgänger klang ja stellenweise doch recht unausgewogen. Das hat sich geändert. Die Songs sind allesamt 'industrieller' und 'alternativer' angehaucht. Nach Metal-Elementen, die z.B. "Mandylion" noch ihren Reiz verliehen, muß man schon fahnden, um sie hin und wieder einzufangen. Das liegt darin begrüdet, daß man nur noch mit einer Gitarre spielt. Deshalb erhöht sich der Anteil an Keyboardspielereien und Sampleeinsätzen. Absolutes Schmankerl natürlich wieder die Stimme von Anneke. Gänsehaut immer wieder.
Das Album kommt als Doppel-CD daher, die zum Preis einer normalen CD verkauft wird. Dafür gibts dicke Küsse in Richtung Band. Keine Abzocke, sondern die Ehrlichkeit gegenüber den Fans wird im Hause The Gathering sehr groß geschrieben.
Großartige Schwächen lassen sich auf "How To Measure A Planet" nicht finden. Klar, daß bei 100 Minuten Mucke auch Songs dabei sind, die nicht so sehr gefallen. Aber das stört den Gesamteindruck nicht, denn alle Songs passen geschickt ins Gesamtbild. Besondere Highlights für mich sind das recht aggressive "Great Ocean Road", die besonders durch Annekes Gesang getragenen, etwas 'ruhigeren' "My Electricity" und "frail", das harmonische "Illuminating" sowie der Überhammer "Red Is A Slow Colour". Alle anderen Songs versprühen zwar weniger Charisma, fügen sich jedoch, wie schon gesagt, harmonisch ins Gesamtbild ein. Erwähnenswert ist noch, daß der Titeltrack als Instrumental satte 29 Minuten lang ist. Allerdings laufen die letzten ca. 7 Minuten nur noch als Soundbrei dahin. Schade, da wäre mehr drin gewesen.
Somit ist The Gathering eine gelungene Synthese von progressiven und alternativ-industriellen Sounds geglückt, womit sie sich eine eigene Nische im Musikdschungel erschaffen haben.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
29.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
9.1.2004 |
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Was für ein grandioses Meisterwerk! War mancherorts der Vorgänger "Nighttime birds" schon als lascher Abklatsch des Durchbruchalbums "Mandylion" abgeschrieben worden, so ist "How to measure a planet?" eine unglaubliche Weiterentwicklung.
Ähnlich wie bei Marillion, haben sich The Gathering völlig von ihren Wurzeln gelöst und die alten Fans wenden sich verstört ab. Vom Death Metal von "Almost a dance" ist nichts übriggeblieben, auch mit den Vorgängern hat dieses Album nicht mehr so viel zu tun, hauptsächlich wird die Musik von der Wahnsinnsstimme von Anneke van Giersbergen und sehr viel Atmosphäre und Ruhe, sowie 70er Sounds getragen.
Wohin man die Holländer stilistisch stecken soll, fällt nach diesem Album noch schwerer. Sicherlich sind da noch einige, wenn auch immer spärlicher vorkommende Heavy-Elemente (z.B. dreckiger Gitarrensound) übriggeblieben. Auch sind Gothic Tendenzen, wie auch mystischer, psychedelischer Einfluss nicht von der Hand zu weisen. Hauptsächlich lebt aber die Musik von der melancholischen Atmosphäre, die schon fast skandinavische Züge hat.
Dem dichten, ruhigen Klangbild wurden noch Didgeridoo, Vibraphon, Mellotron und andere sowohl neue, wie auch wohlbekannte alte Sounds hinzugefügt. Mal klingt es ziemlich kaputt, fremdartig, aber absolut beeindruckend ("Great ocean road"), dann werden moderne, schleppende Trip Hop Rhythmen beigefügt ("Travel") oder man lässt es einfach nur rocken ("Liberty bell"). Und über all diesem thront diese unglaubliche Stimme!
The Gathering wirken erwachsen und eigenständig, was nicht jedem gefallen wird. Sie scheuen auch keine Stilbrüche. Beim über 28-minütigen, total spacigen Titeltrack gingen die Soundexperimente aber dann doch etwas zu weit, da außer endlosem Geblubber nicht viel übrig blieb. Aber abgesehen von diesem künstlerischen Egotrip kann diese CD vollständig überzeugen.
Trotzdem eine Warnung: dieses Album ist sicherlich in seiner Klasse nicht für jedermann nachvollziehbar, da sicherlich einige Prog-Puristen bei dieser Musik eher die Nase rümpfen werden.
| Anspieltipp(s): |
Great Ocean Road, Marooned |
| Vergleichbar mit: |
|
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| Veröffentlicht am: |
10.7.2004 |
| Letzte Änderung: |
8.7.2004 |
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Von: Jörg Graf @ (Rezension 3 von 4)

Ich möchte mich Kristian im wesentlichen anschließen. Die kompositorische Leistung, die auf "Nighttime Birds" vollbracht wurde, hat man hier noch auf den Klang ausgedehnt. Herausgekommen ist ein völlig einmaliges melancholisch-rockig-spaciges Klangerlebnis.
Fairerweise will ich hier aber nochmal auf den Titeltrack hinweisen, der meiner Meinung nach nicht einfach nur als "enttäuschend" hingestellt werden sollte. Sicherlich ist die zweite Hälfte des Stückes völlig mißlungen, dafür ist aber die erste Hälfte das beste, was dieses Album bietet. In den ersten sechs Minuten wird eine ungeheure Spannung aufgebaut, die dann in einem rockigen Teil endlich platzt, um wiederum sanft und spacig auszuklingen.
| Anspieltipp(s): |
How to measure a planet |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.7.2005 |
| Letzte Änderung: |
22.7.2005 |
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Goodbye? Für mich eher Hello! Fielen "Mandylion" und "Nighttime Birds" noch in die Kategorie "ganz nett obwohl metallisch", so ist The Gathering mit ihrem radikalen Stilbruch ein echter Volltreffer gelungen. Statt Gebratze sind nun filigrane Klänge angesagt, trippig-postrockige Elektronik-Sounds durchziehen die Musik, die durchweg einen leicht melancholischen Charakter besitzt. Nur hie und da sind ein paar "kernige" Riffs eingebaut.
Nach einem vorübergehenden Rückschlag mit "if_then_else" haben The Gathering den Weg hin zu modernen Klängen erfreulicherweise fortgesetzt. Für mich ist dieses Album jedenfalls der erste Höhepunkt im Werk der Niederländer.
Übrigens: die oben angeführte Kategorisierung als "Metal" und "Gothic" finde ich absolut unpassend... gerade das Reizwort "Metal" hat mich lange mit dem Erwerb dieses Kleinods zögern lassen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
27.7.2005 |
| Letzte Änderung: |
27.7.2005 |
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