A la vida, al dolor
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Gong Movieplay / Fonomusic |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Gualberto |
Guitars, Sitar |
| Todd Purcell |
Vocals, Guitar, Trumpet |
| Arthur Wohl |
Violin, Viola |
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| Antonio Diaz |
Bass, Voice |
| Willy Trujillo |
Drums, Percussion |
| Enrique |
Vocals |
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Gastmusiker
| Carlos Cárcamo |
Flute (Track 5) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Canción De La Primavera
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3:05
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| 2. |
Canción Del Aqua
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4:00
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| 3. |
Canción De La Nieve
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3:51
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| 4. |
Canción Del Arco Iris
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3:23
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| 5. |
Canción De Las Gaviotas
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9:56
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| 6. |
Terraplén
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3:47
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| 7. |
Prisoneros
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8:45
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| 8. |
Tarantos (Para Jimi Hendrix)
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3:33
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| 9. |
Diálogo Interior
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6:46
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| Gesamtlaufzeit | 47:06 |
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Rezensionen

Mitte der 70er Jahre kam Gualberto (Garcia Perez) aus den USA, wo er einige Jahre gelebt hatte, zurück nach Spanien. Vermutlich hat er die meiste Zeit dort in Kalifornien zugebracht. Zumindest hat seine erste Solo-LP einen ausgesprochen lockeren, westcoastartigen Flair. Die meisten der kürzeren Nummern auf "A la vida, al dolor" könnten fast von einem Album von Jefferson Airplane, Quicksilver Messenger Service oder Tim Buckley stammen. Könnten fast, wenn da nicht die filigrane Akustikgitarre Gualbertos und die Violine Art Wohls wären, welche den Stücken ein sehr eigenes Gepräge verleihen.
Offenbar hatte sich Gualberto einen Sänger aus den USA mitgebracht. Todd Purcell singt auf den ersten 5 Stücken (die ehemalige erste LP-Seite; untertitelt mit "A la vida") und ist mit seinem elegisch-hellen, Buckley-artigen Organ wohl vor allem dafür verantwortlich, dass mir der Westcoast-Vergleich in den Sinn gekommen ist. Die ersten 4 Nummern sind entspannte, etwas melancholische Songs, die zwar nichts mit Prog zu tun haben, aber trotzdem wunderschön sind. Mit dem fast zehnminütigen "Canción de las gaviotas" (obwohl in Englisch gesungen, sind die Songtitel in Spanisch angegeben) wird es dann proggig. Gualberto packt hier erstmals seine E-Gitarre aus und im langen Mittelteil des Stücks entwickelt sich ein freier Jam, ein psychedelischer Kammerrock, bestimmt von Bass, Violine, E-Gitarre und Schlagzeug. Auch eine Flöte ist in dem Stück ab und an zu hören.
Mit der zweiten Seite der LP (Tracks 6-9; untertitelt "Al dolor") verlassen wir dann Kalifornien. Die Musik nimmt einen sehr arabisch-iberischen Charakter an, insbesondere wegen des langgehaltenen, klagenden Gesangs von Enrique und der Flamencogitarre von Gualberto, die hier verstärkt zum Einsatz kommt. "Terraplén" wird nur von Gitarre, Sitar, Violine und dem "orientalischen" Sänger vorgetragen. Danach kommt mit "Prisioneros" das wohl intensivste Stück der Scheibe. Erstaunlich hart-rockende Gitarrenklänge, Flamencogitarre, schwebende Violinlinien, vielseitiges Schlagzeug, mehrstimmiger Gesang und der Bass erzeugen eine sehr dichte, komplexe Musik, die zwischen wüsten, psychedelischen Jamabschnitten und elegisch-melancholischen Momenten hin und her wechselt. Nach dem schwungvollen Rocker "Tarantos" klingt das Album mit dem fast klassischen Gitarren-Violinen-Duo "Diálogo interior" ruhig aus.
"A la vida, al dolor" ist ein schönes Album mit sehr eigenständigen Kompositionen, die geschickt Elemente aus Folk, Flamenco, Psychedelik und Rock zu einer abwechslungsreichen Mischung vereinigen. Mit dem symphonischen Jazzrock der Nachfolgescheibe "Vericuetos" hat diese Musik allerdings wenig gemein. Gut ist die Platte trotzdem!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.5.2005 |
| Letzte Änderung: |
3.8.2005 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Gualberto
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 1976 |
Vericuetos |
11.00 |
1 |
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