Taï Phong
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Warner |
| Durchschnittswertung: |
10.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Khanh |
Vocals, Electric, Acoustic & Slide Guitars |
| Taï |
Vocals, Bass, Acoustic Guitar, Moog |
| Jean-Jacques Goldman |
Vocals, Electric & Acoustic Guitars, Violin |
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| Jean-Alain Gardet |
Piano, Organ, Moog, Keyboards |
| Stephan Caussarieu |
Drums, Percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Goin' away
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5:44
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| 2. |
Sister Jane
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4:05
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| 3. |
Crest
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3:28
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| 4. |
For years and years (Cathy)
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8:33
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| 5. |
Fields of gold
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7:39
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| 6. |
Out of the night
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11:33
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| Gesamtlaufzeit | 41:02 |
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Rezensionen

Wie man sich doch musikalisch verändern kann. Verbuchte Jean-Jacques Goldman mit seinem in französisch vorgetragenen Pop / Rock in den 80er und 90ern unzählige Single- und Albumhits in Frankreich, wurde dort zum unbestrittenen Megastar und spielte nur noch vor ausverkauften Häusern, so ist seine Vergangenheit in einem ganz anderen musikalischen Territorium und vor allem in der englischen Sprache angesiedelt.
Auf ihrem Debüt bieten die multi-kulturell besetzten Taï Phong einen gut ausgewogenen Mix aus bisweilen etwas zu süßlich wirkenden Melodiebögen (herrlich schmalzig, aber auch irgendwie gut, gipfelnd in "Sister Jane") und schwungvollen, typischen 70s Instrumentalparts, die mal schwelgerisch rockig, mal bombastisch, deutlich vernehmbar die Fahne des sinfonischen Progressive Rocks schwenken. Während z.B. der erste Teil von "For years and years" fast schon triefend vor sich hin kriecht, geht urplötzlich die Post ab, werden komplexe, etwas an Gentle Giant erinnernde Parts aufgefahren, bevor der Song elegisch, pastoral ausklingt.
Gerade instrumental, wenn flirrende Gitarrenfiguren ("Crest") oder die erschlagende Keyboardbreitseite ("Fields of gold") aufgefahren werden, entfalten Taï Phong ihre wahre Brillanz, ansonsten muss man sich auf diesem Album mitunter auch durch einige Passagen voll schmachtenden 70s Rock / Pop durchkämpfen.
| Anspieltipp(s): |
Crest, Fields of gold |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.6.2005 |
| Letzte Änderung: |
2.3.2012 |
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Tai Phong bieten auf ihrem Debüt einen symphonisch geprägten Softrock, dessen stilistische Bandbreite von der gefühlvollen Schmachtballade "Sister Jane" bis zum epischen Bombast-Overkill "Fields Of Gold? reicht. In den sanftmütigen Momenten wirkt das wie Barclay James Harvest mit einem leichten Westcoasteinschlag, eingespannt in einen symphonisch-proggigen Rahmen.
Schwelgerische Keyboardflächen, jubilierend-sphärische Gitarrenfiguren und eine kraftvolle Rhythmussektion hieven die leichtfüßige Beschaulichkeit der harmonieverliebten Melodien auf die Basis eines versponnenen Schönklangs. Dieses Unterfangen ist den Franzosen vortrefflich gelungen. Sicherlich ist die Grenze zum triefenden Pathos nicht immer sehr weit entfernt, wobei aber stets eine gepflegte Melodienseligkeit vorherrscht. Im Grunde ist es schon eine große Kunst, Songs mit solchen schöngeistigen Ohrwurmharmonien zu schreiben und dabei stets die Linie der verklärten Sympho-Progrock-Herrlichkeit zu verfolgen.
In einer Nummer wie "For Years And Years" bricht aus den samtweichen Harmonien dann plötzlich auch mal zwischenzeitlich die furiose Komplexität der britischen Zeitgenossen vom Schlage Yes und Gentle Giant heraus, bevor sich dann aber wieder zuckersüßer Wohlklang ausbreitet.
Ingesamt liegt hier ein wirklich schönes Album vor, dem natürlich schnell der Vorwurf des gezuckerten Pomps gemacht werden kann, was sicherlich nicht von der Hand zu weisen ist. Dennoch versprüht das Debüt eine positive Wärme und eindringliche Melancholie aus. Kritiker mögen dies als selbstverliebten "Schmuseprog" titulieren. Vielleicht mögen sie recht haben. Was soll´s?
| Anspieltipp(s): |
Fields Of Gold |
| Vergleichbar mit: |
symphonische Barclay James Harvest |
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| Veröffentlicht am: |
23.2.2006 |
| Letzte Änderung: |
23.2.2006 |
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