Under The Same Sky
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Svyatoslav Opritov |
Guitar, Guitar Synth, Voice, Flute on Track 8 |
| Denis Popov |
Drums, Percussion |
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| Max Popov |
Bass |
| Valery Shukevich |
Guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Under the same sky
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9:04
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| 2. |
Seven yards!
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5:14
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| 3. |
Play on words
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6:41
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| 4. |
State of weightlessness
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5:42
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| 5. |
The autumn garden
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4:57
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| 6. |
Rain architecture
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5:48
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| 7. |
Detonator of the genius
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2:04
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| 8. |
Loneliness
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1:24
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| Gesamtlaufzeit | 40:54 |
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Rezensionen

Das unterirdische Reich Agharta mit seiner Hauptstadt Shamballa soll sich in einem riesigen Höhlensystem erstrecken, irgendwo in Asien, unter dem Himalaya oder der Wüste Gobi. Von dort ist es dann nicht mehr allzu weit bis Irkutsk in Südsibirien. Dort fanden sich irgendwann (vermutlich zu Beginn des neuen Jahrtausends), vier junge Russen zusammen und nannten ihr Bandprojekt nach dem eingangs erwähnten, mystischen Esoterik-Land.
Musikalisch bieten Agarta allerdings wenig Geheimnisvolles. Einen recht lockeren, melodiös-entspannten Jazz-Prog gibt es auf "Under The Sun" zu hören, der deutlich von den King Crimson der 80er und 90er inspiriert ist, was sich vor allem im komplex-verschachtelten Spiel der beiden Gitarristen bemerkbar macht. Wenn ich diese Musik zu Ohren bekommen hätte, ohne das Cover in die Hand gedrückt zu bekommen, hätte ich wohl auf ein Projekt aus dem weiteren KC-Umfeld getippt. Die Gitarren wabern und summen mitunter sehr à la Fripp, und auch das betonte, weiche Bassspiel hat etwas Levineskes. Allerdings fließt die Musik von Agarta ohne irgendwelche Härte, Ecken oder Kanten aus den Boxen, ist rein instrumental und hat einen recht deutlichen Hang zu fast seichter Fusion. Eine angenehme Mischung aus verhaltenem, Crimsonesken Rock-Gefrickel, milde komplexem Jazzrock, Ambientklängen, einem Schuss russisch-asiatischer Folklore (zumindest in der abschliessenden Flöten-Solonummer "Loneliness"), leicht poppiger Melodienseligkeit und einer guten Portion eingängiger Weichspülfusion ist das Ergebnis, das sehr gut anzuhören ist - besonders abends nach Feierabend -, es aber nicht so recht schafft, den Hörer (mich zumindest) zu fesseln oder mitzureissen. Etwas zu unspektakulär und gleichförmig ist das Ganze!
Kurzum, "Under The Sun" bietet sehr professionell produzierte und gespielte Hintergrundmusik, die man (ich) wohl nicht von einer Gruppe aus Sibirien erwartet hätte. Fazit: Gut gemacht und nett, aber doch ziemlich langweilig!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.6.2005 |
| Letzte Änderung: |
28.7.2009 |
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