Das Hohelied Salomons
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
SPV |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Florian Fricke |
Piano |
| Daniel Fichelscher |
guitars, percussion |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Steh auf, zieh mich Dir nach
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4:44
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| 2. |
Du schönste der Weiber
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4:28
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| 3. |
In den Nächten auf den Gassen
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1:33
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| 4. |
Du Sohn Davids I
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2:59
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| 5. |
In den Nächten auf den Gassen II
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3:26
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| 6. |
Der Winter ist vorbei
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3:42
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| 7. |
Ja, deine Liebe ist süßer als Wein
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3:36
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| 8. |
Du Sohn Davids II
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3:47
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| 9. |
Du tränke mich mit deinen Küssen
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4:57
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| 10. |
In den Nächten auf den Gassen III
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2:10
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| 11. |
Schön bist Du vor Menschensöhnen (alternative version)
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2:45
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| 12. |
Mitten im Garten (alternative Piano Version)
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4:50
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| Gesamtlaufzeit | 42:57 |
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Rezensionen

War der Vorläufer Aguirre wie Achim schrieb "Schön aber leider auch recht langweilig!", so wird es diesmal stellenweise etwas lauter, ohne die bandtypische Friedfertigkeit zu sehr zu stören.
Geblieben sind die elegischen Gitarrenlinien, die Verquickung mit östlicher Musik und die engelsgleiche Stimme Djong Yuns. Zwei Tracks gibt es in unterschiedlichen Varianten zu hören - "Du Sohn Davids" in zwei, "In den Nächten auf den Gassen" in drei, die der CD dadurch eine gewisse Erzahlstruktur geben, passend zum Vorbild. Das Ganze erinnert mich an frühe Werke Oldfields oder dem Kollegen von ASHRA. Heraus kommt auf alle Fälle sehr schöne Instrumentalmusik (auch wenn es ab und an deutsch gesungene Lyrik gibt, wenn ich es richtig höre), die an Sonnenuntergänge am Ganges denken läßt, besonders wenn Sitar und Tablas hinzukommen, wie in "Der Winter ist vorbei".
Schöner Wohlklang - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Entspannung für die Seele, was in der heutigen, hektischen Zeit gar nicht so übel ist.
| Anspieltipp(s): |
Der Winter ist vorbei. |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.6.2005 |
| Letzte Änderung: |
5.6.2005 |
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"Das Hohelied Salomon", greift wiederum inhaltlich biblische Themen auf und setzt diese in psychedelisch-verträumten Krautrock um, setzt somit die Tradition der Vorgängeralben "Seligpreisung" (1973) und "Einsjäger & Siebenjäger" (1974) fort. Mastermind Florian Fricke nimmt sich erstaunlich zurück, sein musikalischer Beitrag beschränkt sich lediglich aufs Klavier - von den Elektronikspielereien früherer Tage also keine Spur mehr.
Die instrumentale Führungsrolle überlässt er bereitwillig Gitarrist Daniel Fichelscher, aber auch Sängerin Djong Yun übernimmt eine sehr prägende Rolle. Die leicht indisch angehauchten Kompositionen beeindrucken vor allem durch ihre relaxte Atmosphäre, graben sich aber ebenfalls in schwebender Spielweise ins Gedächtnis ein. Leider werden einige Titel viel zu früh ausgeblendet, noch bevor sie gerade in Fahrt gebracht, ihre volle Schönheit entwickeln können.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.8.2007 |
| Letzte Änderung: |
2.3.2012 |
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Das Hohelied Salomons - das Lied der Lieder, welches nur um ein Thema kreist: die Liebe. Und die Liebe birgt ja geradezu ein unendliches Spektrum an unterschiedlichen Empfindungen. Manchmal möchte man Bäume ausreißen, manchmal möchte man auf einen flüchten. Ich denke jeder findet dazu passende Bilder, entsprechend bunt und vielgestaltig ist auch Popol Vuhs interpretation des alttestamentarischen Buches. Manchmal aufbrausend mit "Pauken und Trompeten", mal elegisch fast zärtlich, manchmal kaum wahrnehmbar, manchmal kurz, manchmal ausladend, traurig oder jubilierend. Wer liebt, der hat etwas zu erzählen...
Popol Vuh taten es mit diesem vielschichtigen Album. Wieder unterstützt von Djong Yun und der deutschen Sitar-Koryphäe Al Gromer Khan gelingen auch diesmal ganz zauberhafte Momente, "Der Winter ist vorbei" z.B. welches wie ein mittelalterliches Lied wirkt und mit der indischen Instrumentierung eine ganz unwirkliche Gestalt bekommt, oder das romantische mit einer jubelnden E-Gitarre versehene "Du tränke mich mit deinen Küssen". Es sind Momentaufnahmen, deshalb werden sie vielleicht auch einfach ausgeblendet, aber kann man von der Liebe anders sprechen, als in Augenblicken, in Momentaufnahmen?
So zieht das Album wie eine flüchtige Begegnung am Hörer vorbei, und für einen Moment bleibt es stehen und mit ihr die Zeit und dieses kurze Lächeln was dann folgt, wird man nicht vergessen. Das Album hat nach all den Jahren nichts von seiner Flüchtigkeit und von seinem Reiz verloren. Es ist einfach nicht zu fassen und deshalb so wertvoll.
| Anspieltipp(s): |
Der Winter ist vorbei |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.8.2012 |
| Letzte Änderung: |
30.8.2012 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Popol Vuh (Dt.)
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