live
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Repertoire Records |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Sonja Kristina |
vocals |
| Francis Monkman |
Guitars, Keyboards |
| Darryl Way |
Violin, Keyboards, Vocals |
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| Phil Kohn |
Bass |
| Florian Pilkington-Miksa |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
It Happened Today
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5:25
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| 2. |
Marie Antoinette
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6:45
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| 3. |
Back Street Luv
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3:43
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| 4. |
Propositions
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7:42
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| 5. |
Young Mother
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8:56
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| 6. |
Vivaldi
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9:00
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| 7. |
Everdance
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5:36
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| Gesamtlaufzeit | 47:07 |
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Rezensionen

Im September 1974 reformierten sich die ursprünglichen CURVED AIR mit einem neuen Bassisten, um auf eine dreiwöchige Englandtournee zu gehen (angeblich, um Steuerschulden zu bezahlen). Heraus kam dieses erste reguläre Livealbum mit Songs der ersten drei Studioveröffentlichungen.
Spaß macht der direkte Vergleich mit dem 16 Jahre später aufgenommenen "Alive 1990 in fast identischer Besetzung, da alle Titel auch dort enthalten sind. Und das Ergebnis lautet: Unentschieden:-)
Musikalisch gefallen mir die alten Sounds besser. E-Piano, analoge Moogs oder ARPs, viel Orgel und ein Bassist geben der Band einen ungeheuren Drive, der die digitalen Geräte der Neunziger locker abhängt. Dass Monkmann bei "Alive 1990" nebenbei auch mal den Bass spielen muß, ist ein weiterer "Nachteil". So kann er bei dieser Aufnahme bei "Propositions" glänzen. Er verwandelt den Titel mit seiner Gitarre in eine Spacerockorgie in bester GONG/Hillage-Manier."Vivaldi" ist Darryl Ways Stunde. Dieser liefert sich mit dem Publikum ein kleines Duell a la "Last night of the Proms" - wer ist schneller: er an der Violine, oder das Publikum beim Klatschen? Die gesamte Band macht "Young mother" zu einem treibenden Instrumentalstück (im ausgiebigen Mittelteil), bei dem sich jeder austoben darf. So gefällt mir hier besonders das Zusammenspiel Ways/Monkmanns an unterschiedlichen Instrumenten; aber auch Pilkington-Miksa und Kohn zeigen, was sie solistisch draufhaben. Überhaupt gibt es auf dieser LP/CD etwas längerere Instrumentalpassagen.
Warum es trotzdem "nur" zu einem Unentschieden reicht, liegt leider am Gesang von Sonja Kristina, die bei den Konzerten anscheinend nicht auf voller stimmlicher Höhe war. Oft klingt sie, als ob sie für eine (kommende) Punkband vorsingen wollte. Laut, schrill und öfter daneben klingt ihre Stimme, und hat so gar nichts von den gewohnten Leistungen der Studioplatten. Da ist ihre Darbietung bei der späteren Liveaufnahme deutlich besser. Auch die "Hundegebelleinlage" zu Beginn von "Everdance" wirkt einfach nur albern.
Ansonsten aber ist die Band instrumental in bester Spiellaune. Empfehlenswert als Übersicht und für Sammler:-)
| Anspieltipp(s): |
Vivaldi, Young mother |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.6.2005 |
| Letzte Änderung: |
17.6.2005 |
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