Solar Plexus
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Vertigo |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Ian Carr |
Trumpet, Flugelhorn |
| Karl Jenkins |
Oboe, Baritone Sax, E-Piano, Piano |
| Brian Smith |
Tenor Sax, Soprano Sax, Flute |
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| Chris Spedding |
Guitar |
| Jeff Clyne |
Bass, Contrabass |
| John Marshall |
Drums, Percussion |
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Gastmusiker
| Kenny Wheeler |
Trumpet, Flugelhorn |
| Harry Beckett |
Trumpert Flugelhorn |
| Tony Roberts |
Tenor Sax, Bass Clarinet |
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| Ron Matthewson |
Bass |
| Chris Karan |
Percussion |
| Keith Winter |
Synthesizer |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Elements I & II
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2:19
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| 2. |
Changing Times
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4:52
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| 3. |
Bedrock Deadlock
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7:02
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| 4. |
Spirit Level
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9:25
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| 5. |
Torso
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6:06
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| 6. |
Snakehips' Dream
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15:18
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| Gesamtlaufzeit | 45:02 |
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Rezensionen

Im Dezember 1970 nahmen Nucleus das dritte Album innerhalb eines Jahres auf. "Ian Carr with Nucleus" steht unten auf dem Cover von "Solar Plexus". Das Album erschien Anfang 1971, und, wie der erweiterte Gruppenname schon andeutet, hatte Ian Carr mit diesem Album die Gruppenführung übernommen. Alle Kompositionen von "Solar Plexus" stammen von Carr, der für diese Aufgabe übrigens durch einen Zuschuss des britischen Arts Council finanziell unterstützt wurde.
Neben der ersten Nucleus-Besetzung, die schon "Elastic Rock" und "We'll Talk About It Later" eingespielt hatte, lud sich Carr noch einige Gäste ins Studio, die vor allem die Bläserabteilung verstärkten. Dazu kam aber auch Keith Winter am VCS3 Synthesizer, der nicht nur das einleitenden elektronische Fiepen und Blubbern von "Elements I & II" erzeugt, sondern auch auf einigen den restlichen Stücken für gelegentliches Klangwabern und -zischen sorgt. Ansonsten gibt es auf "Solar Plexus" die schon gewohnte Verschmelzung von Jazz und Rock zu hören, bei der allerdings durch die ausgiebigen Soli an Trompete und Sax das Gleichgewicht recht deutlich in Richtung Jazz verschoben ist. Spedding an der Gitarre beschränkt sich auf reine, wenn auch sehr virtuose Rhythmusbegleitung, und auch Karl Jenkins' E-Piano spielt sich kaum in den Vordergrund. Recht selten erklingt leider auch Jenkins' Oboe. Nur im ersten Teil von "Bedrock Deadlock" ist sie zu hören, begleitet vom gestrichenen Bass Clynes.
Ansonsten wird auf "Solar Plexus" schwungvoll gejazzrockt, lösen sich virtuose Soli (in "Torso" auch eines am Schlagzeug) und jamartige Abschnitte, in denen die diversen Beteiligten komplex durcheinandermusizieren, munter ab. Etwas glatter als auf den Vorgängeralben scheint mir die Musik hier zu sein, weniger kantig, dafür deutlich blecherner, aber auch weniger rockig. Mir fehlen vor allem die repetitiv-hypnotischen, aber sehr spannenden und intensiven Kompositionen von Jenkins, der noch den Hauptteil von "Elastic Rock" und "We'll Talk About It Later" komponiert hatte. Erst später, nach seinem Wechsel zu Soft Machine sollten sie wieder auftauchen ("The Soft Weed Factor" von "Six" z.B.). Trotzdem ist "Solar Plexus" eine angenehme und abwechslungsreiche, wenn auch nicht furchtbar aufregende Scheibe mit sehr jazzigem Canterbury-Jazzrock geworden, die Freunden dieser Musikrichtung durchaus zusagen sollte!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.6.2005 |
| Letzte Änderung: |
30.6.2005 |
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