Yes, Friends and Relatives
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eagle Records |
| Durchschnittswertung: |
3/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Jon Anderson |
vocals |
| Rick Wakeman |
keyboards |
| Bill Bruford |
drums |
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| Steve Howe |
guitar |
| Chris Squire |
bass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Owner Of A Lonely Heart (98 Remake)
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3:35
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| 2. |
Ice
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4:54
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| 3. |
Red And White
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3:36
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| 4. |
Zone Of O
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5:22
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| 5. |
Up North
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5:26
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| 6. |
The Pyramids Of Egypt
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7:10
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| 7. |
Roundabout
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2:32
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| 8. |
Sync Or Swim
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6:08
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| 9. |
Arthur
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12:58
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| 10. |
Close To The Edge
1. The Solid Time of Change 2. Total Mass Retain 3. I Get Up, I Get Down 4. Seasons of Man
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19:44
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| Gesamtlaufzeit | 71:25 |
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| Disc 2 |
| 1. |
No Expense Spared
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5:35
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| 2. |
Say
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3:51
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| 3. |
Walk Don't Run
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3:05
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| 4. |
Tron Thomi
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7:56
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| 5. |
10 Million
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3:42
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| 6. |
Excerpts From Tales From Topographic Oceans
1. The Revealing Science of God 2. The Remembering: High the Memory 3. The Ancient: Giants under the Sun 4. Ritual
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9:11
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| 7. |
The More You Know
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3:48
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| 8. |
Journey
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21:26
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| 9. |
America
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10:38
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| Gesamtlaufzeit | 69:12 |
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Rezensionen

Dem Vorbild der sogenannten "Family-Alben" folgend kompilierte diese Doppel-CD Musik verschiedener Yesmitglieder mit anderen Bands und/oder solo, live, im Studio, etc. Sogar eine "echte" familiäre Begegnung gibt es mit Wakeman & Wakeman. Auf diese Weise sollte gewissermaßen ein Stammbaum der Yes-Musik (bzw. ein Ausschnitt daraus) zugänglich gemacht werden. Hüstel. Oder es sollte schwer verkäufliche Musik etwas leichter verkäuflich gemacht werden.
Die Besprechung ist mit obigem Tracklisting schon weitgehend geleistet. Ich habe zu jedem Track den jeweiligen Protagonisten und das Herkunftsalbum angefügt. Nur zwei Stücke waren zuvor unveröffentlicht.
Viele der Originalalben sind auf den BBS bereits besprochen, worauf ich hier verweisen kann. Naturgemäß ist die Musik von unterschiedlicher Qualität. Summa summarum wurde hier aber eine geradezu unfassliche Sammlung von Musikalschrott vorgelegt. Nur zwei Dinge will ich hervorheben:
Die beiden zuvor unveröffentlichten Stücke klingen, als wollten sie den Begriff "irrelevant" neu definieren. Aus "Owner of a Lonely Heart" wird ein schwachsinniger Dance-Remix. Und Jon Andersons "10 Million" liefert quiekige Vocals über sterilem groove, falls das jemand braucht.
Den hässlichen Vogel schießt aber ausgerechnet ein so großartiger Musiker wie Steve Howe ab. Wenn man liest, dass er auf seinem Album "Not Necessarily Acoustic" Auszüge aus "Tales from Topographic Oceans" für die akustische Gitarre eingerichtet hat, könnte einem vielleicht das Wasser in den Ohren zusammenlaufen. Tja, Pustekuchen. Es handelt sich nicht um selbständige Instrumental-Arrangements, sondern Howe begleitet sich im wesentlichen zu verschiedenen Gesangsteilen von "Tales". Das heißt, der Mann singt. Und dass er das nicht kann, wissen selbst seine größten Fans. Das Ergebnis ist einfach nur scheußlich und schlicht unanhörbar.
Nun, das hätte immerhin noch interessant sein können. Über den Rest ist jedes Wort zu viel. Zumal sich die beiden Yes-Live-Tracks, die es hier gibt, mitsamt der Alben "Keys to Ascension 1 & 2" ohnehin längst im Schrank der anvisierten Käuferschicht befinden dürften.
Diese Platte kann man nur in einem Sinne empfehlen: Als Übersicht über Musik, die man besser nicht besitzen sollte.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
16.7.2005 |
| Letzte Änderung: |
16.7.2005 |
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Bis er die Vergeblichkeit seines Tuns einsah, versuchte Jon Anderson früher mal ein kommerziell "richtig" erfolgreicher Künstler zu werden. So erklären sich einige Anbiederungsversuche an den Massengeschmack, die von Yes und Anderson solo kamen. Damit meine ich vor allem einige Stücke aus "The Ladder" von Yes und "The more you know", eine Hiphop-FunkyPop-Platte von Anderson, von der man hier 2 Songs hören kann. "10 million", der dritte Song aus "The more you know" war nur auf der japanischen Ausgabe zu finden.
Zu den schwächsten Versuchen der kommerziellen Art zählt sicherlich die den ersten Teil der "Yes, Friends and Relations"-Zusammenstellung eröffnende Tanznummer "Owner of a lonely heart ('98 Remake)".
Wenn man, wie ich, auf straff dargebotenen, Keyboard orientierten Prog-Popkitsch steht, so kommt "Ice", der leicht musicalartige Wakeman-Song (aus seiner als Ganzes nur schwer erträglichen Soloplatte "Time Machine") gar nicht mal so schlecht rüber.
"Red and white", eine so gut wie nicht arrangierte, als Demoaufnahme von Steve Howe entstandene Nummer, hat auf einer solchen Zusammenstellung ohne erklärende Covertexte eigentlich nichts verloren. Nun ist sie aber da, und wir hören, wie Howe daheim einen späteren Anderson, Bruford, Wakeman & Howe-Song einspielte und sang.
Leider klingen "Zone of O" und "Tron Thomi", dem zweiten Album von "Esquire" (das war ein Projekt mit damaliger Lebensgefährtin von Chris Squire als Sängerin) entstammende Popsongs sogar schlechter und gesanglich amateurhafter als die vorausgegangene Demoaufnahme von Howe.
"Up north", eine relaxte Jazznummer von Bill Bruford's Earthworks gehört nicht zu den besten Stücken dieser Formation und würde wahrscheinlich auf keiner Smooth-Jazz Zusammenstellung auffallen. Richtig schlecht ist das trotzdem noch lange nicht.
"The pyramid of Egypt" aus der Wakeman-Platte "Seven wonders of the world" ist etwas für Freunde von entspannendem, elektronischen Keyboard-Kitsch.
"Sync or swim" von Rick und Adam Wakeman kann als abschreckendes Beispiel dafür dienen, wovor manche Keyboarder nicht zurückschrecken, wenn sie für ihre Musik ganz alleine verantwortlich sind. Die beiden zeichnen auch für den seltsamen, dafür etwas weniger peinlichen, am besten vielleicht "Keyboard-Rock'n'roll-Prog" zu nennenden Song "No expense spared" verantwortlich.
Die Wakeman-Einspielungen von "King Arthur" und "Journey" (beide aus "Live at Hammersmith") bieten zwei der bekanntesten Werke des Keyboarders, die in dieser abgespeckten Live-Aufführung zwar einige handwerkliche und klangliche Schwächen offenbaren, den Wakeman-Sympathisanten dennoch ziemlich ansprechend erscheinen können.
Steve Howe mag bekanntlich Bob Dylan. Vielleicht weil dieser ein noch schlechterer Sänger ist als Howe selbst. Also sieht Herr Howe nichts Schlimmes dabei, die Yes-"Klassiker" wie "Roundabout" oder "Tales" auf zu akustischer Gitarre dargebotene Schnipsel mit schwachem Gesang zu reduzieren. Inzwischen habe ich genug Toleranz entwickelt, um solche Darbietungen mit nötiger Lockerheit zu sehen.
Den mehrspurigen Gitarrenstücken von Howe, wie das hübsch-flotte "Walk don't run" aus "Quantum guitar" werden die meisten Yesfans wohl einen hohen "Yes-Wiedererkennungsfaktor" bescheinigen. So spielt und klingt eben sonst keiner.
Bei dem Yes-Meisterwerk "Close to the edge" darf ich auf enstprechende Rezensionen auf diesen Seiten verweisen. Hier hören wir eine von den Ende der 90er nicht mehr ganz so jungen und etwas bedächtiger agierenden Yesherrschaften dargebotene Live-Einspielung dieses Longtracks, die auf "Keys to ascension 2" erschien.
Die Konzertaufnahme von "America", einem Stück, das vor dem Erscheinen von "Keys to ascension 1" auf keiner "regulären" Yesplatte zu finden war, gehört zu den seltenen echten Lichtblicken der vorliegenden Doppel-CD.
Das hätte eine richtig bunte und vor allem bessere Zusammenstellung werden können, hätte man sich bei der Auswahl nicht auf einige wenige, z.T. schwächere Alben beschränkt. "Yes, friends and relations" läßt die ohnehin schon wenig aufbauliche Problematik der Soloausflüge von Mitgliedern der "Yesfamily" zusätzlich noch ein wenig ungünstiger erscheinen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.7.2005 |
| Letzte Änderung: |
17.7.2005 |
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