Ocells del més enlla
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
PDI Records |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Toti Soler |
Guitarra flamenca i palmes |
| Manolo Elias |
Contrabaix i biax elèctric |
| Iván Bargas |
Bateria |
| Jordi Sabatés |
Piano, piano elèctric, origue i moog |
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| Erica Norimar |
Veu |
| Gustavo Quinteros |
Percussió |
| Ricardo Sabatés |
Guitarra elèctrica |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Ocells del més enlla
1. Andante 2. Allegro 3. Allegro ma non presto
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15:36
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| 2. |
Children's Song
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1:15
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| 3. |
Tryada
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7:24
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| 4. |
Acuario
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3:47
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| 5. |
Gingers
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4:34
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| 6. |
Tema para el Richmond's
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1:40
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| Gesamtlaufzeit | 34:16 |
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Rezensionen

Kaum bekannt, aber von den "Experten" als Meisterwerk eingestuft: diese Kombination kann sowohl für ein Album als auch den Hörer zur Erwartungshaltungsfalle werden. Gottseidank tappt "Ocells del més enlla" des spanischen Keyboarders Jordi Sabatés' - das ich an verschiedenen Stellen hoch gelobt sah - nicht hinein, auch wenn "Meisterwerk" vielleicht zu hoch gegriffen ist. Der Titel des Album scheint übrigens Katalanisch zu sein, und auch meine spanischen Kollegen konnten zur Bedeutung (möglicherweise "Vögel des Jenseits" o.ä.) nur Vermutungen anstellen.
Musikalisch verbinden sich hier - wie so oft bei spanischen Gruppen aus den 70er Jahren - symphonische Prog-Einflüsse mit iberischer Folklore, speziell Flamenco und Jazzrock. Die gut 15minütige, eröffenende Titelnummer ist dafür symptomatisch und gleich das stärkste Stück des Albums. Nach einer behutsamen Eröffnung entwickelt sich ein im Midtempo verharrender, aber insistent synkoposierter und dadurch dennoch drängend wirkender Groove sowie - unterstützt durch den wortlosen weiblichen Gesang Norimars - ritualartige Intensität, aus der verschiedene Soli ausbrechen (Moog, elektrische Gitarre, akustische Flamencogitarre). Dabei liegt das Augenmerk - auch wenn Sabatés eigenes Synthesizer-Solo durchaus verfrickelt und ordentlich schräg ist - deutlich auf dem Aufbau von Atmosphäre und nicht auf virtuoser Zurschaustellung. Obwohl das Ganze beileibe kein Zeuhl ist, scheint mir eine ähnlich Ästhethik angestrebt - und erreicht! - zu sein wie etwa bei Magmas Köhntarkösz, die erst mit dem etwas luftigeren, beschwingteren Schlußteil von meditarraner Gelassenheit abgelöst wird. Das ist eindrucksvoll umgesetzt und eigentlich schon ausreichend, um "Ocells del més enlla" jedem Freund des mediterranen Progs mit Jazzrock-Einschlag zu empfehlen.
Der folgende, zwischenspielartige "Children's Song" (hauptsächlich von E-Piano, Bass und Percussion dargebracht) beweist vor allem, dass Sabatés definitiv von Chick Corea inspiriert ist. Zwar erschien Coreas Sammlung "Children's Songs" erst deutlich später, aber schon auf Return To Forevers "Light As A Feather" findet sich das erste der Stücke unter diesem Namen, und andere der später auf Children's Songs verarbeiteten Kompositionen tauchten im Laufe der Jahre als Fragmente oder Teile anderer Stücke auf diversen Corea- und Return To Forever-Scheiben auf.
"Tryada" beginnt dann deutlich symphonischer als die bisherigen Nummern, mit gravitätischem Rhythmus, Orgelakkorden und Harmonien und einer Melodielinie, die auch auf einem Focus- oder Camel-Album nicht deplatziert wären, bis es zu den Soli wieder spanischer bzw. jazzrockiger zugeht. "Acuario" ist dann eine ruhig-impressionistische, schwellend-schwebende Nummer, während zu "Gingers" das Tempo wieder angezogen wird und in verspielten Linien und leicht hektischer Rhythmik wieder die Verbindung von proggiger Verspieltheit, Jazzrock-Feeling und spanischen Einflüssen geprobt wird. "Tema para el Richmond's" lässt das Album mit einem kleinen, ruhigen Bluesjazzfragment unerwartet, aber auch etwas antiklimatisch ausklingen.
| Anspieltipp(s): |
Ocells del més enlla |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
18.8.2005 |
| Letzte Änderung: |
18.8.2005 |
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