Snakehips Etcetera
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Vertigo |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Ian Carr |
Trumpet, Flugelhorn, Piano, Moog, Percussion |
| Bob Bertles |
Sax, Flute, Voice, Percussion |
| Ken Shaw |
Guitars, Percussion |
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| Geoff Castle |
Keyboards, Percussion |
| Roger Sutton |
Bass, Percussion |
| Roger Sellers |
Drums, Percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Rat's Bag
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5:51
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| 2. |
Alive And Kicking
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9:30
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| 3. |
Rachel's Tune
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7:05
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| 4. |
Snakehips Etcetera
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10:32
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| 5. |
Pussyfoot
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4:06
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| 6. |
Heyday
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7:45
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| Gesamtlaufzeit | 44:49 |
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Rezensionen

Mit seinem achten Album in 6 Jahren wollte Ian Carr etwas mehr Farbe in seine Musik bringen, eine leicht anzügliche Atmosphäre erzeugen, weg vom braven Canterbury-Jazzrock hin zu einer schwarzfarbigen, funkigen Fusion (Zitat Carr: "I wanted to do something outragous"). Na ja, so "schändlich" und "empörend" ist die auf "Snakehips Etcetera" zu findende Musik nicht unbedingt, auch wenn das "geschmackvolle" Cover etwas anderes anzudeuten scheint.
Im Grunde gibt es auf "Snakehips Etcetera" den gewohnten Carrschen Jazzrock zu hören, der von Trompete, Sax und Flöte solistisch dominiert wird. Allerdings hat die oben erwähnte leichte Stilverschiebung stattgefunden, die sich aber schon auf dem Album "Roots" erstmals angedeutet hat. Deutlich funkig sind Carrs Kompositionen geworden, insbesondere was die rhythmische Begleitung von Bass, Orgel und E-Piano anbelangt. Damit bewegt sich die Musik auf "Snakehips Etcetera" in den typischen, US-amerikanisch beeinflussten Fusion-Gefilden der Mitsiebziger und verliert deutlich an eigenem Charakter. Zudem gleiten die Klänge recht glatt und unspektakulär aus den Boxen. Bis auf ein paar spannende Momente im Titelstück und in "Alive And Kicking" gibt es hier nur perfekt produzierte Konfektionsware von der Stange zu hören.
Zum Glück bewahren die exzellenten Musiker und die durchaus abwechslungsreichen Kompositionen Carrs die Musik davor ins Seichte abzugleiten. Trotzdem hat es das Album schwer sich aus dem abgestandenen Mainstream-Fusion-Sumpf der 70er Jahre herauszuarbeiten. Irgendwelche Überraschungen erwarten den erfahrenen Jazzrockhörer nicht. "Snakehips Etcetera" ist damit ein weiterer Beleg dafür, wie sich ein einstmals innovatives Genre langsam in eine Sackgasse hinein bewegt, und dabei zu mehr oder weniger gehaltvoller Hintergrundmusik verkommt.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.9.2005 |
| Letzte Änderung: |
24.3.2012 |
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