Humanum Est
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Erlkönig |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Wolfgang Teske |
Schlagzeug |
| Klaus Kreuzeder |
Sax, Flöte |
| Dieter Bauer |
Bass |
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| Muck Groh |
Gitarren |
| Peter Malinowski |
Bass (Track 6) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Papa Doing
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8:19
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| 2. |
Demmerawäng
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6:51
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| 3. |
Hodibbel
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5:36
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| 4. |
Sechs Achtel
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10:33
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| 5. |
Jonas Schläft
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4:22
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| 6. |
Alois' Flötending
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2:24
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| Gesamtlaufzeit | 38:05 |
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Rezensionen

Dies ist eine Platte aus dem Eigenverlag. Sämtliche deutsche Plattenfirmen lehnten diese Aufnahmen als "nichtkommerziell" ab.
So steht es hinten auf der ersten LP der "Musikgruppe" Aera, wie die Band auf einem beigefügten Konzertposter firmiert, aus Mechelwind in Franken. Den oben erwähnten Eigenverlag nannte die Gruppe "Erlkönig", und "Humanum Est" wurde als ERL 2001 die erste Produktion des kleinen Labels. Einige Jahre später sollten Embryo und einige befreundete Gruppen dem Beispiel folgen und mit April/Schneeball die Publikation ihrer Tonträger in die eigenen Hände nehmen. Wie bei Embryo herrschte auch bei Aera ein reges Kommen und Gehen. Zeitweise spielten auch ehemalige Mitglieder von Embryo und Missus Beastly bei Aera, was schon andeutet, dass keine musikalischen Welten zwischen den Produktionen dieser drei Jazzrockformationen liegen.
In einem Zeitungsausschnitt, der auf der Coverrückseite von "Humanum Est" abgedruckt ist, wird die Musik von Aera als "Pink Floyd mit Eric Clapton" beschrieben. Zugegebenermassen bezieht sich diese Aussage auf ein Konzert, welches Aera 1974 auf dem Freisinger Jazz-Weekend gegeben haben, auf dem sie eine Rockmesse und eine Jahreszeiten-Suite unterstütz von einem Organisten und einem Posaunisten aufgeführt haben. Ob es davon vielleicht irgendwo eine Aufnahme gibt? Auf "Humanum Est" erinnert (den Rezensenten) jedenfalls nichts an Pink Floyd (schon die meist - siehe unten - fehlenden Tasteninstrumente verhindern da jegliche Assoziationen), wohingegen Muck Grohs E-Gitarren-Spiel gelegentlich durchaus bluesig-rockig ist, z.B. in "Hodibbel".
Einen recht lockeren, aber durchaus virtuos dargebotenen Jazzrock gibt es auf dem Erstling von Aera zu hören, dominiert von Grohs Gitarrenarbeit, der zusammen mit der Rhythmusabteilung die Grundlage für Kreuzeders Einlagen an Sax und Flöte liefert. Ab und zu gibt es zudem ein paar dezent brummende und summende Klangeinlagen zu hören, die mir von einem E-Piano zu stammen scheinen. Allerdings taucht in der Besetzungsliste kein Tastenspieler auf. Ein paar Folk-, Blues- und Westcoasteinflüsse meine ich hier zu hören, gelegentlich mäandert die Musik leicht repetitiv dahin und bekommt dann eine verhalten krautig-meditative Atmosphäre.
Etwas träge ist das Ganze, und gerade auf der zweiten LP-Seite (Tracks 4-6) plätschert die Musik stellenweise etwas uninspiriert dahin. "Humanum Est" ist aber trotzdem ein sehr ordentliches, schön anzuhörendes Debut mit einem recht eigenständigen, durchaus stilprägenden deutschen Jazzrock, der zwar nicht ganz den Abwechslungsreichtum und die Intensität der Kollegen von Embryo erreicht, mit dem Liebhaber von krautig-jazzigen Klängen aber durchaus ihre Sammlung ergänzen sollten. Produziert hat das Album übrigens Jonas Porst (siehe Ihre Kinder und Out Of Focus). Das Album wurde zusammen mit dem Nachfolger "Hand und Fuss" von Erlkönig auf einer Twofer-CD wieder veröffentlicht.
| Anspieltipp(s): |
Papa Doing |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.12.2005 |
| Letzte Änderung: |
13.4.2011 |
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