Veracious
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Informationen
Allgemeine Angaben
| Erscheinungsjahr: |
2006 |
| Besonderheiten/Stil: |
live |
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| Label: |
Fie! |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Peter Hammill |
Gesang, Gitarre, Klavier |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
A Better Time
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5:11
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| 2. |
Gone Ahead
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5:02
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| 3. |
Driven
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4:17
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| 4. |
Nothing Comes
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4:20
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| 5. |
Amnesiac
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6:15
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| 6. |
Nightman
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5:54
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| 7. |
Like Veronica
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8:52
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| 8. |
Bubble
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5:26
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| 9. |
Easy To Slip Away
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6:03
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| 10. |
Primo on the Parapet
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9:13
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| 11. |
Shingle Song
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5:13
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| 12. |
A Way Out
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8:13
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| Gesamtlaufzeit | 73:59 |
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Rezensionen

Nachdem die Neuauflage von Van der Graaf Generator vorerst wieder auf Eis gelegt wurde, konzentriert sich Peter Hammill wieder ganz auf seine Soloaktivitäten. Erstes Ergebnis ist das Livealbum "Veracious" mit Aufnahmen, die bei Konzerten 1999 in den USA, 2001 in Israel und 2004 in den Niederlanden entstanden. Begleitet wurde Hammill dabei stets von seinem langjährigen Weggefährten Stuart Gordon an der Violine. Durch diese konstante Besetzung ergibt sich trotz des zeitlichen Abstands der Aufnahmen ein einheitlicher Eindruck.
Nach dem Genuss des 2005 erschienen neuen VdGG-Albums und dem anschließenden Besuch zweier Konzerte der Band hatte ich etwas Bedenken, ob mir der etwas spartanischere Solo-Hammill noch so richtig zusagen würde. Erfreulicherweise hat "Veracious" diese Bedenken problemlos hinweggefegt. Allein Hammills unnachahmlicher expressiver Gesang verzaubert immer wieder aufs neue, und Gordons teils recht wilde und aggressive Einsätze an der Violine sind nicht minder beeindruckend. Hammill reproduziert nicht einfach, die Stücke werden vielmehr neu interpretiert; oft entstanden die Studiofassungen in ganz anderen Besetzungen.
Das Songmaterial stammt größtenteils aus dem Zeitraum ab 1990, mit "Shingle Song" und "Easy To Slip Away" sind auch zwei Stücke aus den 70ern vertreten. Die 80er-Phase fehlt diesmal ganz. Und mit Ausnahme von "Shingle Song" und "Primo" handelt es sich durchweg um Stücke, von denen es bisher keine Liveveröffentlichungen gab.
Was soll ich noch groß sagen: Hammill live ist immer wieder faszinierend.
| Anspieltipp(s): |
Gone Ahead, Driven, Like Veronica |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
26.2.2006 |
| Letzte Änderung: |
26.2.2006 |
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Die Frage nach dem Sinn dieser Veröffentlichung sei gestattet. Immerhin gibt es bereits zwei Doppel-Live-CDs mit ähnlicher Besetzung: "Typical" (1999, mit Aufnahmen von 1992) und "Room Temperature Live" (1990), die sich jeweils mehr auf die Arbeiten der 80er Jahre konzentrieren. Diese waren komplett solo bzw. mit Stuart Gordon an der Geige und Nic Potter am Bass eingespielt worden. Jetzt also eine Live-CD, die das Schaffen der 90er Jahre reflektiert. Ok, eine schöne Ergänzung, aber auch notwendig?
Da "Typical" doch etwas anders gelagert war, soll es hier außen vor gelassen werden. Im Vergleich mit "Room Temperature Live" kann "Veracious" jedoch durch eine bessere Songauswahl punkten, da Hammills 1990er den 1980ern vorzuziehen sind. Dies auch ganz unabhängig davon, dass sich die Songs wieder einmal z.T. deutlich von ihren Studiopendants unterscheiden. Auch Stuart Gordons Violinenspiel zeigt sich im Vergleich zu der früheren Aufnahme auf das rechte Maß gestutzt und effektvoller. Daher ist diese Aufnahme der "Room Temperature Live" absolut vorzuziehen. Jedoch halte ich "Typical" für besser, da noch intensiver.
Davon abgesehen zeigt sich das Duo wieder voller Spielfreude, auch wenn Peter Hammill Stimme nicht mehr ganz so flexibel ist wie in früheren Zeiten. Das macht er aber mit umso mehr Engagement wett. Von seinen instrumentalen Fähigkeiten sollte man nicht allzu viel erwarten. Dafür macht aber Stuart Gordon mit seinem wohldosierten Spiel eine umso bessere Figur.
| Anspieltipp(s): |
Driven, Like Veronica |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.3.2006 |
| Letzte Änderung: |
10.3.2006 |
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Im November 2006 hatte ich zuletzt Gelegenheit Peter Hammill live zu erleben, just in der Konstellation mit seinem Kumpel Stuart Gordon an der Violine, wie sie auch dieses Album beherrscht. Lange hatte ich gezögert, mir dieses Live-Album zu kaufen, meine Bedenken waren ähnliche, wie von Kollege Thomas weiter oben geäußert... braucht es nach "Typical" und "Room Temperature" wirklich noch ein ähnlich gelagertes Album? Andererseits bin ich bekennender Fan von Live-Alben, also doch gekauft...
Eine gute Entscheidung: Der Sound dieses Albums ist geradezu erschreckend transparent... Stimme, Klavierspiel, Gitarrenspiel, Violine, alles steht klar im Raum. Ungeheuer präsent und greifbar klingt das. Man ist zu Hause beim Konzert anwesend, die Magie eines Hammill-Konzertes wird spürbar. Das macht dieses Album zu etwas besonderem. Wenn ich die Augen schliesse, dann bin tatsächlich wieder im Nürnberger "Hirsch", sitze auf der Holzbank und lausche den faszinierenden Klängen von Peter Hammill und Stuart Gordon, was kann man von einem Livealbum mehr verlangen?
Die Songauswahl halte ich für ausgesprochen gelungen, es sind alles Songs, die live und im besonderen Kontext eines Duos in ungewöhnlicher Besetzung, auch wirken. Insbesondere das fast schon agressive "Amnesiac" und das ausladende "Primo On The Parapet" haben es mir da angetan. Neben der Bühnenpräsenz und natürlich der Stimme von Peter Hammill wäre das Album nur eine halbe Sache ohne Stuart Gordon (und deshalb finde ich "Veracious" auch besser als "Typical") mit seinen mal nur sanft streichelnden, mal wilden Violineneinlagen. So gesehen ist dieses Album auch für Nicht-Hammill-Freaks, die dafür mal ein geniales Gesangs-Piano-Gitarre- / Violinen-Duo hören wollen durchaus empfehlenswert.
Nur die Tatsache, das es sich hier um einen Zusammenschnitt verschiedener Konzerte handelt, was man durch Pausen zwischen den Schnitten auch mitbekommt, hält mich von höchsten Weihen ab...
| Anspieltipp(s): |
ein Konzert hört man doch immer ganz ;-) |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.1.2007 |
| Letzte Änderung: |
6.1.2007 |
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