Khali
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Limb Music |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Folco Orlandini |
Vocals |
| Joe Taccone |
Guitars |
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| Lorenzo Deho' |
Bass Guitar & Keyboards |
| Nick Rossetti |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Another Day
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7:37
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| 2. |
Somebody Haunts Me
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5:10
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| 3. |
Cyberpleasure
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6:43
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| 4. |
Wind Of Ages - Chapter 1
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9:02
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| 5. |
Wind Of Ages - Chapter 2
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2:16
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| 6. |
Spiritual Distortions
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4:59
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| 7. |
Heaven Again
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5:42
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| 8. |
So Far Away
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5:26
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| 9. |
Will You Remember
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4:02
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| Gesamtlaufzeit | 50:57 |
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Rezensionen

Orlandini, Taccone, Rossetti und v.a. Deho' - beim Blick auf die Besetzungsliste des Debüts von Khali dürfte es bei so manchem Progmetal-Verehrer doch recht vernehmbar im Oberstübchen klingeln. Schließlich sind alle Beteiligten doch in der Szene als Mitglieder von Time Machine nicht gänzlich unbekannt - und stellten bis auf Orlandini zum Zeitpunkt der Aufnahme des Albums auch die damals aktuelle Time-Machine-Formation.
Da mit Deho' auch die einzige Konstante im Getriebe der Zeitmaschine und deren gleichzeitiges Mastermind hauptverantwortlich für Khali ist, stellt sich natürlich sogleich die Frage, warum es dafür eines neuen Namens bedurfte - insbesondere, da seine Stammband sich auch zu dieser Zeit schon einen durchaus soliden Ruf in Szenekreisen erspielt hatte. Offensichtlich erachtete Deho' die Musik als derart unterschiedlich, dass sie nicht in den Time-Machine-Kontext gepasst und deswegen das Profil der Band verwässert hätte. Bei näherem Hinhören stellt sich allerdings durchaus die Frage, inwiefern diese Entscheidung nachvollziehbar ist. Khali klingen stellenweise sehr deutlich nach Time Machine, wobei die Unterschiede hauptsächlich darin bestehen, dass nicht ganz so experimentierfreudig und weniger komplex musiziert wird.
Einen weiteren Vergleich, den Deho' mit eigenen Aussagen auch durchaus untermauert, legt der Blick auf das Cover des Albums nah (sowohl auf das der Originalausgabe von 1999 als auch auf das des hier besprochenenen 2004er-Reissues). Das abgebildete Muster ähnelt ein bißchen dem Logo von Queensrÿche und tatsächlich ist das die zweite Band, mit der sich größere Ähnlichkeiten finden lassen. Am stärksten sind dabei die Gemeinsamkeiten mit den Queensrÿche der "Empire"-Phase, die ja von nicht ganz wenigen als Höhepunkt des Schaffens der US-Amerikaner angesehen wird (was ich dann doch "etwas" anders sehe).
Wie? Es gibt tatsächlich Leser, die weder Time Machine noch Queensrÿche kennen, aber sich trotzdem für die Scheibe interessieren? Okay, weil ihr es seid, hier nochmal auf die klassische Tour: Khali spielen Progressive Metal mit starker melodischer Schlagseite. Es wird somit mehr Wert auf angenehme Melodien als auch technisches Gefrickel gelegt und wie bei Time Machine muss man Deho' definitiv ein gewisses Gespür hierfür bescheinigen. Wo er es bei seiner Stammband aber immer wieder schafft, genug Ecken und Kanten oder Überraschungen einzubauen, um das Interesse des Hörers wach zu halten, misslingt ihm dies bei Khali an mancher Stelle. Vieles klingt dann doch zu harmlos und nett, um längerfristig zu fesseln. Auch die bemühte, aber nicht wirklich schlüssige, in Cyberspace-Gefilden spielende Story kann hieran nicht allzu viel ändern.
Im Endeffekt bleibt das Debüt von Khali somit ein Album, das im Grunde nur beinharte Fans von "Time Machine" brauchen. Wenn man es wie ich günstig auf dem Internet-Grabbeltisch findet, macht man aber als Freund der gemäßigt-komplexen, melodiebetonten Variante des Progmetals bzw. des prognahen Hardrock sicher nicht viel verkehrt, v.a. da mit dem zweigeteilten "Wind of Ages" und dem hymnischen "Heaven Again" zumindest zwei richtig gute Songs vertreten sind.
| Anspieltipp(s): |
Wind Of Ages, Heaven Again |
| Vergleichbar mit: |
Time Machine, Queensrÿche |
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| Veröffentlicht am: |
16.4.2006 |
| Letzte Änderung: |
16.4.2006 |
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