Raise the dead
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Ken Mastutani |
guitar, vocals |
| Tak |
guitar, chorus |
| Rie Miyazaki |
bass, chorus |
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| Taro Arakawa |
drums, chorus |
| Morihide Sawada |
drums, chorus |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Intro-Count 5
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04:06
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| 2. |
Who Shoud Be Trust?
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06:31
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| 3. |
The Drop
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09:32
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| 4. |
Last Race
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05:44
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| 5. |
Cement Woman
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10:29
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| 6. |
Horizon
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12:40
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| 7. |
Rain
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07:09
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| 8. |
Fla Fla Heaven
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07:49
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| Gesamtlaufzeit | 64:00 |
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Rezensionen

Wieder so eine Entdeckung aus dem Umfeld der The Psychedelic Avengers.
Marble Sheep stammen aus Japan und haben schon 12 CDs veröffentlicht. "Praise the Dead" ist, wenn ich richtig gezählt habe, Nummer 13. Entstanden sind die Aufnahmen während der diesjährigen Europatour in Würzburg, Bern und Berlin. Die Soundqualität der Aufnahmen ist nicht optimal.. Der Sänger geht ziemlich unter, ansonsten kann man aber die Aufnahmen gut anhören.
MC5 meets Amon Düül II meets Sex Pistols - so ähnlich würde ich die Musik umschreiben. Und um es gleich vorweg zu sagen, sie wecken Tote auf. Laut, sowie schnell und schneller zelebrieren sie Jams an den Gitarren, zu denen Bass und beide Schlagzeuger ein Fundament legen, demgegenüber Black Sabbath als zartes, feinfühliges Ensemble erscheint. Harte Riffs, wuchtiger Bass und lautes Schlagzeug lassen die Wände wackeln und trotzdem schimmern immer wieder spacige, psychedelische Gitarrenlinien durch.
Besonders auffällig ist dies in "The drop", das mit einem Black Sabbath-Riff anfängt, in eine wüste Geräuschkakophonie ausartet, um im Mittelstück psychedelische Improvisationen zu enthalten. Ähnlich filigran (für ihre Verhältnisse) klingt "Horizon", dass etwas vom morbiden Bowie der Spätsiebziger hat. Danach gibt es aber mit den letzten beiden Titeln wieder volles Brett um die Ohren.
Ein Konzert der Band würde ich, um Angst um meine Ohren, wahrscheinlich nicht besuchen, aber ansonsten kann ich diese CD für Fans des harten & rauhen Spacerocks empfehlen. Mich als alten Opa mit nun 47 Jahren hat es an alte Zeiten erinnert und einfach eine gute Stunde lang prima unterhalten. Und was will ich mehr von guter Musik.
| Anspieltipp(s): |
Horizon, The drop |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.8.2006 |
| Letzte Änderung: |
29.8.2006 |
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Roh, ungestüm, rücksichtslos und sehr, sehr laut. Marble Sheep nehmen keine Gefangenen ? das ist purer Rock'n'Roll! Wer auf der Suche nach gutem Sound, filigraner Technik oder ausgetüftelten Arrangements ist, braucht nicht weiterzulesen. Wer weiter liest, erfährt mehr über die ungezügelte Kraft auf dem aktuellen Livealbum einer der wohl derzeit angesagtesten japanischen Psychedelic Bands. Hier krachen und jaulen die Gitarren, der Gesang geht fast völlig unverständlich im Soundmatsch unter, generell heißt die Devise: kompromisslos immer Vollgas!
Mitgeschnitten auf ihrer Europatour in Würzburg, Bern und Berlin im Frühjahr 2006, liefert "Raise the dead" den fast schon spürbaren Beweis der völlig überdrehten Performance aus Fernost ab. Nur kurz wird zwischendurch mal innegehalten, bewegen sich die Instrumentalteile in ausschweifende, hypnotische Gefilde. Doch nach kurzer Verschnaufpause geht es meist mit allerhöchster Lautstärke und voller Energie schon weiter in die nächste Brachialnummer. Auch wenn die Soundqualität nicht optimal ist, die Musik sich zuweilen nahe am Rande der Körperverletzung bewegt, so macht es doch unheimlich Spaß, sich dieser Soundlawine aus einem gefährlichen Mix aus Hard / Space / Psychedelic Rock entgegenzustellen und tiefer einzutauchen.
Der Name des Albums ist keineswegs zu großspurig gewählt. Mit dieser Musik lassen sich definitiv Tote aufwecken - It?s only Rock and Roll, but I like it!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
15.2.2009 |
| Letzte Änderung: |
1.3.2012 |
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